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Mywort-Aktion: Eine Zeichnung für die Großeltern
Lokales 19.03.2020 Aus unserem online-Archiv

Mywort-Aktion: Eine Zeichnung für die Großeltern

Bei der mywort-Aktion sind Kinder dazu eingeladen, Bilder für ihre Großeltern zu malen.

Mywort-Aktion: Eine Zeichnung für die Großeltern

Bei der mywort-Aktion sind Kinder dazu eingeladen, Bilder für ihre Großeltern zu malen.
Foto: Shutterstock
Lokales 19.03.2020 Aus unserem online-Archiv

Mywort-Aktion: Eine Zeichnung für die Großeltern

In Zeiten, in denen es nicht möglich ist, sich persönlich zu begegnen, muss man andere Wege finden, um sich auszutauschen. Eine mywort-Aktion will dazu ihren Beitrag leisten.

(Sch) - Die Corona-Pandemie ist aktuell das vorherrschende Thema und bestimmt den Alltag der Luxemburger, aber auch der Menschen weltweit. Vor allem soziale Kontakte zu vermeiden, fällt vielen schwer. Großeltern können ihre Enkel nicht sehen, weil nur der konsequente Verzicht eine schnelle Ausbreitung des Virus verhindern kann und besonders ältere oder vorerkrankte Menschen geschützt werden müssen. "Bleift doheem" hat Premierminister Xavier Bettel den Luxemburgern geraten.

Doch gerade in solchen Ausnahmesituationen werden die Menschen kreativ. Und so wollen wir auf Anregung unseres Lesers Jesse Keiffer Kindern die Möglichkeit geben, ihren Großeltern eine Freude zu bereiten, indem sie ihnen ein Bild malen. 

Die Zeichnungen der Kinder werden dann in einer der nächsten "mywort"-Ausgaben veröffentlicht.
Die Zeichnungen der Kinder werden dann in einer der nächsten "mywort"-Ausgaben veröffentlicht.
Foto: LW

Diese Bilder können Eltern dann ab sofort auf der kostenlosen Mitmachplattform Mywort hochladen – dann werden sie in einer der nächsten Ausgaben vom "mywort – Die Zeitung in der Zeitung" veröffentlicht. Das sorgt vielleicht für kleine Lichtblicke im Alltag der Großeltern.

Gemeinschaft stärken

Auch eine weitere Mywort-Aktion kann in dieser Zeit etwas Ablenkung bringen. Unter dem Titel "Wat maacht Dir doheem" sind Nutzer dazu eingeladen, einen Einblick in ihren Alltag in Zeiten der Isolation zu geben. Wie organisieren sie die Kinderbetreuung? Wie gehen die Kinder mit der Situation um? Kommen sie mit der neuen Art des digitalen Lernens zurecht? 


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Scouten, Privatleute, Gemeinden: Sie alle wollen älteren Menschen und solchen mit Vorerkrankungen helfen, damit diese in ihrem eigenen Zuhause bleiben können und dennoch versorgt werden.

Jeder der möchte, kann Bilder oder Videos von sich und seiner Familie hochladen und so auch in Zeiten sozialer Distanz nicht nur etwas Gemeinschaftsgefühl aufkommen lassen, sondern gleich noch gute Tipps gegen möglicherweise aufkommende Langeweile verbreiten.


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