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Mutmaßlicher Brandstifter wieder auf freiem Fuß
Bei dieser Brandstiftung am 11. Januar in Alzingen brannten zwei Autos vollständig aus, zwei weitere wurden schwer beschädigt.

Mutmaßlicher Brandstifter wieder auf freiem Fuß

Foto: Steve Remesch / LW-Archiv
Bei dieser Brandstiftung am 11. Januar in Alzingen brannten zwei Autos vollständig aus, zwei weitere wurden schwer beschädigt.
Lokales 14.05.2019

Mutmaßlicher Brandstifter wieder auf freiem Fuß

Bereits vor mehr als zehn Tagen wurde ein Verdächtiger im Zusammenhang mit einer Serie von Brandstiftungen im Raum Hesperingen aus der Untersuchungshaft entlassen.

(str) - Jener Mann aus Hesperingen, der Ende März unter dem dringenden Tatverdacht ein Serienbrandstifter zu sein, festgenommen wurde, ist bereits am 3. Mai aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Das meldet das Tageblatt am Dienstag.


Brandstiftungen: Tatverdächtiger ist vorbestraft
Der inhaftierte Tatverdächtige bei den Bränden zum Jahreswechsel im Südosten der Hauptstadt ist bereits wegen 21-facher Brandstiftung vorbestraft.

Der 28-jährige Mann, der bereits vor drei Jahren wegen 21-facher Brandstiftung verurteilt worden war, wird verdächtigt, seit Herbst 2018 eine Reihe von Bränden im Südosten der Hauptstadt gelegt zu haben. Ihm wurde insbesondere eine Serie von Autobränden vorgeworfen, die im Großraum Hesperingen kurz vor Jahresende begann und im Januar wieder endete.

Nur wenige Tage nach der Verhaftung kam es erneut zu einer Serie von Brandstiftungen an Fahrzeugen, die dann jedoch genauso abrupt endete, wie sie begonnen hatte. Wie die Pressestelle der Justiz auf Nachfrage hin am Dienstag bestätigte, hat es bislang keine zweite Festnahme im Zusammenhang mit dieser zweiten Brandserie gegeben.

Dass der 28-jährige Tatverdächtige nun wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, besagt nichts über dessen Schuld oder Unschuld. Die Entlassung aus der Untersuchungshaft beruht prinzipiell auf einer Entscheidung einer Ratskammer, die besagt, dass nach Ansicht der Richter keine Haftgründe wie Flucht-, Verdunklungs- oder Wiederholungsgefahr mehr bestehen. Die Ermittlungen laufen weiter.



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