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"MS Princesse Marie Astrid" kommt zurück nach Schengen
Lokales 3 04.08.2021
Kaufvertrag unterschrieben

"MS Princesse Marie Astrid" kommt zurück nach Schengen

Von links nach rechts: Die Schengener Schöffen Tom Weber und Jean-Paul Muller, Bürgermeister Michel Gloden, Tourismusminister Lex Delles, Notar Dr Norbert Mayer, Beseitzer der "MS Regensburg" Horst Erbguth und seine Assistentin Susanne Völkl.
Kaufvertrag unterschrieben

"MS Princesse Marie Astrid" kommt zurück nach Schengen

Von links nach rechts: Die Schengener Schöffen Tom Weber und Jean-Paul Muller, Bürgermeister Michel Gloden, Tourismusminister Lex Delles, Notar Dr Norbert Mayer, Beseitzer der "MS Regensburg" Horst Erbguth und seine Assistentin Susanne Völkl.
Foto: MECO
Lokales 3 04.08.2021
Kaufvertrag unterschrieben

"MS Princesse Marie Astrid" kommt zurück nach Schengen

An Bord der "MS Princesse Marie Astrid" wurde 1985 das Schengener Abkommen unterzeichnet. Nun wird es bald wieder in Luxemburg zu sehen sein.

(SC) - Am 14. Juni 1985 wurde auf der „MS Princesse Marie Astrid“ Geschichte geschrieben. Seit einigen Jahren fährt das Boot, auf dem damals mit dem Schengener Abkommen der Grundstein für die Schaffung eines europäischen Binnenmarktes und des freien Personenverkehrs gelegt wurde, unter dem neuen Namen „MS Regensburg“ Touristen über die Donau. Doch das soll sich nun ändern.

Am 3. August hat sich eine luxemburgische Delegation, zu der unter anderem Tourismusminister Lex Delles (DP) und der Schengener Bürgermeister Michel Gloden gehörten, ins deutsche Regensburg begeben, um dort den Kaufvertrag für das historische Boot zu unterschreiben.

Der Kauf des historischen Schiffes geht einher mit einem Großprojekt zur Umwandlung des Bootes. In Schengen wird in der Nähe des Museums eigens ein neuer Anlegeplatz gebaut werden, während eine Museografie den geschichtlichen Kontext bieten wird. An Deck soll ein Ausstellungsraum eingerichtet werden, der unterschiedlichen Zwecken dienen kann - von der Kunstausstellung bis hin zu Events.


Kaum gealtert: Nur wenig verändert hat sich das Schiff von den 1980er-Jahren bis heute. Nur der Name hat sich geändert.
Geschichtsträchtiges Schiff als Ort der Erinnerung
Staat und Gemeinde wollen die historische MS Princesse Marie-Astrid zurückholen. Für Besucher wird sie ab 2025 zugänglich sein.

Das Schiff wird weiterhin im seetauglichen Zustand erhalten bleiben, sodass es zu besonderen Anlässen durch Europa fahren kann. „Es wird so das touristische Angebot des Museums vervollständigen und aus Schengen ein kulturhistorisches Zentrum machen, das die Idee des vereinigten Europa fördert“, so die Generaldirektion des Tourismus in einer Mitteilung am Mittwoch. Das Großprojekt soll im Jahr 2025 abgeschlossen sein und insgesamt rund 5,81 Millionen Euro kosten.

Touristmusminister Lex Delles erklärte, die Aufwertung der ehemaligen „MS Princesse Marie-Astrid„ stelle eines der Leitprojekte des Tourismussektors dar. “Die Verwandlung des Bootes in einen Ort der Begegnung und die Anerkennung der Rolle des Großherzogtums im Prozess der europäischen Integration stellen eine exzellente Möglichkeit für den Gedenktourismus dar. Der offizielle Erwerb der ehemaligen 'MS Princesse Marie Astrid' ist in dem Kontext eine wichtige erste Etappe.„ Bürgermeister Gloden unterstricht, die Rückkehr der “MS Princesse Marie Astrid“ sei eine große Chance für die Gemeinde Schengen. 

Unterzeichnung des Schengener Abkommens auf dem Wasser: Für Luxemburg signiert der damalige Staatssekretär Robert Goebbels das historische Vertragswerk.
Unterzeichnung des Schengener Abkommens auf dem Wasser: Für Luxemburg signiert der damalige Staatssekretär Robert Goebbels das historische Vertragswerk.
Foto: Jean Weyrich


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