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Moselfähre „Sankta Maria”: Neue Moselfähre kommt später
So in etwa soll die neue Fähre aussehen, die von November an die beiden Moselortschaften Wasserbillig und Oberbillig (D) verbindet.

Moselfähre „Sankta Maria”: Neue Moselfähre kommt später

Grafik: Schiffstechnik Buchloh GmbH u. Co. KG
So in etwa soll die neue Fähre aussehen, die von November an die beiden Moselortschaften Wasserbillig und Oberbillig (D) verbindet.
Lokales 16.10.2017

Moselfähre „Sankta Maria”: Neue Moselfähre kommt später

Anne-Aymone SCHMITZ
Anne-Aymone SCHMITZ
Die Gemeinden Oberbillig und Mertert werden die 50 Jahre alte Moselfähre „Sankta Maria“ erst am 25. November ausmustern.

(asc) - Die deutsche Gemeinde Oberbillig sowie die luxemburgische Gemeinde Mertert werden die 50 Jahre alte Moselfähre „Sankta Maria“, die beide Orte über die Mosel miteinander verbindet, im November ausmustern.

Ursprünglich sollte die modernere Nachfolgerin schon zum 4. November in Betrieb genommen werden. Dem wird aber nicht so sein, da der Transport der neuen Fähre länger dauert als geplant. Wie die Gemeinde Mertert nun mitteilt, wird die neue 1,7 Millionen Euro teure Fähre erst am 25. November in Wasserbillig erwartet.

Nach einer feierlichen Einweihung wird sie dann täglich Passagiere, Fahrräder, Motorräder und Fahrzeuge von einem Moselufer zum anderen bringen. Im April begann die Firma Formstaal im deutschen Stralsund mit dem Bau der mit Fotovoltaik- und Batteriestrom betriebenen Fähre. Das Schiff wird pro Fahrt 45 Passagiere und sechs Fahrzeuge transportieren – die alte „Sankta Maria“ schaffte nur vier Fahrzeuge.

Die Kosten teilen sich die beiden Gemeinden; zudem stammen 600 000 Euro aus europäischen Interreg-Fördermitteln.


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