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Monnerich: Wieder Erde gerutscht
Dort, wo der Böschungsrutsch am 6. Januar stattgefunden hat, ist mittlerweile weiteres Material nachgerutscht.

Monnerich: Wieder Erde gerutscht

Foto: Nicolas Anen
Dort, wo der Böschungsrutsch am 6. Januar stattgefunden hat, ist mittlerweile weiteres Material nachgerutscht.
Lokales 23.01.2018

Monnerich: Wieder Erde gerutscht

Nicolas ANEN
Nicolas ANEN
Auf der Monnericher Bauschuttdeponie war es am 6. Januar zu einem Erdrutsch gekommen. In diesem Bereich ist weiteres Erdmaterial gerutscht. Gefahr geht davon aber nicht aus.

(na) - Der viele Regen zum Jahreswechsel hatte einen Rutsch an der Bauschuttdeponie verursacht. Durch die Regenfälle der vergangenen Tage ist nun weiteres Erdschuttmaterial nachgerutscht. Allerdings in geringerem Maße.

Nach dem Rutsch vom 6. Januar hatte das Umweltministerium erklärt, dass es sich hierbei um ein lokales Phänomen handele, das nicht in Zusammenhang mit dem Untergrund der Bauschuttdeponie stehe. Gleichzeitig war auch gewarnt worden, dass weitere solcher Erdrutsche nicht auszuschließen seien.

Entwarnung

Eine Analyse, die später von einem Zwischenbericht der vor Ort tätigen Experten bestätigt wurde. Dementsprechend gehe von der Deponie keine Gefahr für die Bevölkerung aus.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Monnerich war auch erklärt worden, dass kleine Bagger Gräben ziehen sollen, um das Regenwasser besser abfließen zu lassen. Allerdings machten die Regenfälle während der vergangenen Tage diese Aufgabe nicht einfacher.

Sanierungskonzept im März

Für März wird mit dem Sanierungskonzept für die Bauschuttdeponie gerechnet. Dieses soll auch ein Regenentwässerungskonzept enthalten, das verhindern soll, dass nach größeren Niederschlagsmengen der Boden wieder rutscht.


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