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Mögliche weitere Ermittlungsansätze gefunden
Lokales 15.03.2012 Aus unserem online-Archiv

Mögliche weitere Ermittlungsansätze gefunden

Die Polizei gibt bei der Suche nach der vermissten Tanja Gräff nicht auf.

Mögliche weitere Ermittlungsansätze gefunden

Die Polizei gibt bei der Suche nach der vermissten Tanja Gräff nicht auf.
Foto: Archivbild
Lokales 15.03.2012 Aus unserem online-Archiv

Mögliche weitere Ermittlungsansätze gefunden

Fast ein Jahr nach ihrer Einsetzung hat eine eigens zur Aufklärung des Vermisstenfalls Tanja Gräff eingesetzte Ermittlungsgruppe ihre Arbeit abgeschlossen. Bei ihrer Arbeit stießen sie auf mögliche weitere Ermittlungsansätze.

(C./mk) - Fast ein Jahr nach ihrer Einsetzung hat eine eigens zur Aufklärung des Vermisstenfalls Tanja Gräff eingesetzte Ermittlungsgruppe ihre Arbeit im Oktober 2011 abgeschlossen.

Die drei Kriminalbeamte des Polizeipräsidiums Trier, die vorher nicht in der Sachbearbeitung im Fall Tanja Gräff eingesetzt waren, haben rund 200 Ordner mit hunderten von Spuren durchforstet. Die Ermittler haben nach Unklarheiten, möglichen Widersprüchen in den Aussagen und nach neuen Ansätzen gesucht.

Bei ihrer Arbeit stießen sie auf mögliche weitere Ermittlungsansätze. Diese werden inzwischen von den Beamten des Fachkommissariats für Kapitaldelikte weiterverfolgt und überprüft.

Es gehen immer noch Hinweise bei der Polizei ein

„Ihre Arbeit war wichtig und wertvoll, weil wir nichts unversucht lassen wollen, um das Schicksal von Tanja Gräff zu klären. An diesem Vorsatz ändert sich auch heute - viereinhalb Jahre nach dem spurlosen Verschwinden der jungen Frau - nichts“, so Polizeipräsident Lothar Schömann anlässlich der Abschlussbesprechung.

Immer noch gehen Hinweise zu der vermissten Lehramtsstudentin aus Korlingen bei der Polizei ein und jedem einzelnen dieser Hinweise gehen die Ermittler nach. Aufgeben kommt nicht in Frage. Die Ermittler appellieren an mögliche Zeugen oder Mitwisser, sich bei der Kriminalpolizei Trier zu melden.

Hinweise können auch vertraulich entgegengenommen werden. Die Staatsanwaltschaft Trier hat gemeinsam mit dem Trierischen Volksfreund für Hinweise, die zur Ermittlung des Aufenthaltsortes der Studentin oder zur Ermittlung oder Ergreifung der Täter führen, insgesamt eine Belohnung in Höhe von 30 000 Euro ausgesetzt.