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Mobilitätsministerium: Rekordtief bei Verkehrstoten
Lokales 18.02.2020

Mobilitätsministerium: Rekordtief bei Verkehrstoten

Zahlen, die man sich heute kaum noch vorstellen kann: Die Verkehrssicherheit hat sich in den letzten Jahren enorm verbessert.

Mobilitätsministerium: Rekordtief bei Verkehrstoten

Zahlen, die man sich heute kaum noch vorstellen kann: Die Verkehrssicherheit hat sich in den letzten Jahren enorm verbessert.
Foto: Securité routière
Lokales 18.02.2020

Mobilitätsministerium: Rekordtief bei Verkehrstoten

Jacques GANSER
Jacques GANSER
22 Menschen kamen im vergangenen Jahr bei Unfällen ums Leben - so wenig wie noch nie. Der nationale Verkehrssicherheitsplan scheint zu greifen.

Die Zahl der Verkehrstoten in Luxemburg hat im vergangenen Jahr mit 22 Opfern ein Rekordtief erreicht. Laut der zuständigen Arbeitsgruppe des Mobilitätsministeriums ging diese Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent zurück. 2018 waren noch 36 Todesopfer zu beklagen gewesen.

Bereits 2017 wurde mit 25 Verkehrstoten ein historisch niedriger Stand erreicht. Laut dem Mobilitätsministerium sei man damit auf einem guten Weg, das UN-Ziel zu erreichen. Dieses gibt eine Abnahme der Todesfälle um 50 Prozent bis 2020 vor.


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Das Mobilitätsministerium sieht die positive Entwicklung als Konsequenz des nationalen Verkehrssicherheitsplanes,  der seit 2014 umgesetzt wird. Auch die verstärkte Präsenz der Polizei und eine Intensivierung der Verkehrskontrollen hätten dazu beigetragen.

Mit der Zielsetzung Vision Zero arbeite man weiter daran, Tote und Verletzte im Straßenverkehr komplett zu vermeiden. Die komplette Unfallbilanz will das Mobilitätsministerium im Laufe des Monats Mai vorstellen.        


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