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Missverständnis um Tornado-Fragebogen
Lokales 09.12.2019 Aus unserem online-Archiv

Missverständnis um Tornado-Fragebogen

Den Tornado vom 9. August wird man in Niederkerschen und Petingen so bald nicht vergessen.

Missverständnis um Tornado-Fragebogen

Den Tornado vom 9. August wird man in Niederkerschen und Petingen so bald nicht vergessen.
Foto: Anouk Antony
Lokales 09.12.2019 Aus unserem online-Archiv

Missverständnis um Tornado-Fragebogen

Am Freitag hatte die Gemeinde Käerjeng vor falschen Tornado-Fragebogen gewarnt. Wie sich nun herausstellt, handelt es sich um eine Solidaritätsaktion, die von Betroffenen initiiert wurde.

(na) - Am Freitag hatte die Käerjenger Gemeinde eine Warnung herausgegeben. Personen klingelten an Haustüren und sammelten Informationen zu Schäden, die durch den Tornado verursacht wurden, und zu Rückerstattungen von Versicherungsgesellschaften. 

Da das Formular anonym war, schrillten im Käerjenger Gemeindehaus die Alarmglocken. Es wurde vermutet, dass es sich um eine Betrugsmasche handelt. Schließlich hatten einige Geschädigte kurz nach dem Tornado bereits schlechte Erfahrungen mit vermeintlichen Handwerkern gemacht, die sich später als Gauner herausgestellt hatten.

Einwohner stecken hinter Initiative


Lokales, online, Pétange, Petingen,  rue Neuve,  ,Tornado, Sturm, 2. Tag, Helfer, Aufräumarbeiten,   Foto: Anouk Antony/Luxemburger Wort
Le gros malentendu des «questionnaires tornade»
Les documents distribués à Bascharage ne relèvent pas d'une arnaque mais bien d'une «initiative d'entraide», lancée par des voisins sinistrés, assurent les initiateurs du projet. Leur motivation était de «faire le point sur les situations critiques» qui subsistent quatre mois après le sinistre.

Doch in diesem Fall war es anders. Die Initiatoren dieser Fragebögen verschickten am Sonntag eine Pressemitteilung. Darin erklären sie, dass sie betroffene Einwohner sind und dass es ihnen darum gehe, die Situation von ebenfalls betroffenen Nachbarn besser zu kennen. 

„Ich denke, es war ein Missverständnis“, sagte Eric Sassel, einer der Initiatoren, am Montag „Wort.lu/fr“. Manchen Einwohnern würde es, vier Monate nach dem Tornado, immer noch schlecht gehen. Sei es aus finanziellen Gründen oder wegen des erlebten Traumas. Manche fühlten sich einfach verloren. 

Am Montag reagierte der Käerjenger Bürgermeister Michel Wolter während der Gemeinderatssitzung. Er riet, sich nächstes Mal zuerst an die Gemeinde zu wenden. Sie verfolge dasselbe Ziel: Helfen. 


Lokales, Petingen, Einen Monat nach dem Tornado, Rue Neuve, Foto: Guy Wolff/Luxemburger Wort
Nachwehen des Tornados
Zwei Monate, nachdem der Süden Luxemburgs vom Wirbelsturm getroffen wurde, bleibt in den Gemeinden Petingen und Käerjeng noch viel zu tun.

Auch erklärte er, dass ein weiteres Dokument demnächst von der Gemeinde ausgestellt werde. Derzeit wird beraten, wie das gespendete Geld gerecht an Betroffene weiter gegeben werden kann. 


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