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Mission accomplie - zurück zu Hause
Am Donnerstag wurden die zurückgekehrten Soldaten am Flughafen begrüßt.

Mission accomplie - zurück zu Hause

Foto: ©Laurent Blum
Am Donnerstag wurden die zurückgekehrten Soldaten am Flughafen begrüßt.
Lokales 2 Min. 14.12.2018

Mission accomplie - zurück zu Hause

Mission accomplie heißt es vorerst für 26 Soldaten, die am Donnerstag aus Litauen zurückgekehrt sind. Doch beendet ist die Gesamtmission nicht. Tausende Soldaten sind weiterhin in dem Gebiet stationiert.

(dho) - Am Donnerstagabend sind in Findel 26 Soldaten gelandet. Sie sind von ihrer viermonatigen Mission in Litauen zurückgekehrt.

Dass Soldaten nach Litauen geschickt werden, war unter anderem 2016 bei einem Gipfeltreffen in Warschau entschieden worden. Auf der Internetseite der Armee www.armee.lu steht zu dem Thema zu lesen:

„Es geht nicht nur um die Zusicherung der Bündnistreue, um die östlichen Mitgliedsländer zu beruhigen, es geht um Abschreckung. Die Alliierten wollen zeigen, dass sie nicht nur auf dem Papier zusammen stehen, sondern auch bei einem möglichen Ernstfall. Zum Beweis dieser Entschlusskraft wurde je ein Bataillon nach Polen, Litauen, Lettland und Estland entsendet. Die USA führen den multinationalen Verband in Polen und stellen auch den Großteil des Bataillons. Die anderen drei Einheiten werden von Deutschland, Großbritannien und Kanada angeführt.“

Krimkrise als Auslöser

Vorangegangen waren dem Gipfel 2016 die Annexion der Halbinsel Krim durch Russland im März 2014. Seitdem hat Russland faktisch die Kontrolle über die Insel übernommen. Die Mehrheit der internationalen Gemeinschaft sieht die Krim dagegen weiterhin als eine autonome Republik und Bestandteil des ukrainischen Staatsgebietes.


26 Soldaten waren auf Mission in Litauen.
Soldaten nach Mission in Litauen zurück
Eine Stunde länger als geplant mussten die Angehörigen und Freunde am Flughafen warten, dann war es soweit. Das Flugzeug mit den Soldaten aus Litauen ist in Findel gelandet.

Seit März 2017 ist der Nato-Kampfverband nun in Litauen stationiert, mit Truppenteilen aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Kroatien, den Niederlanden, Norwegen und Luxemburg. Im August 2018 war dann auch der am Donnerstag in Findel gelandete Aufklärungstrupp mit 26 Soldaten dort eingetroffen. Die Truppe des dritten Kontingents der Enhanced Forward Presence bestand aus einem Offizier, vier Unteroffizieren, zwei Korporalen und neunzehn Soldaten. Sie war in der belgischen Kompanie integriert und Teil des multinationalen Bataillons unter deutscher Führung.

Wie in einem Presseschreiben der Armee zu der Rückkehr der Soldaten zu lesen ist, stellt die luxemburgische Armee zudem Kapazitäten für die Satellitenkommunikation für das Enhanced Forward Presence Bataillon in Litauen zur Verfügung. Außerdem war 2017 ein Transportzug der luxemburgischen Armee für sechs Monate in Litauen im Einsatz.


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