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Mischo bestätigt: Stadt Esch kauft Ariston nicht
Lokales 03.12.2018

Mischo bestätigt: Stadt Esch kauft Ariston nicht

Wegen zu hoher Kosten sieht die Stadt von einem Kauf des Ariston ab.

Mischo bestätigt: Stadt Esch kauft Ariston nicht

Wegen zu hoher Kosten sieht die Stadt von einem Kauf des Ariston ab.
Foto: Lynn Theisen
Lokales 03.12.2018

Mischo bestätigt: Stadt Esch kauft Ariston nicht

Vergangene Woche war bekannt geworden, dass die Stadt Esch das Kino Ariston doch nicht kaufen möchte. Dies bestätigt nun Bürgermeister Georges Mischo und nennt zu hohe Kosten.

(rsd) -  Nun also ist das bestätigt, was sich schon Ende der vergangenen Woche abgezeichnet hatte. Die Stadt Esch wird das frühere Kino Ariston nicht kaufen. Das erklärte Bürgermeister Georges Mischo am Montag im Rahmen der Haushaltsdebatten im Escher Gemeinderat. Und der Bürgermeister versicherte, es sei keine Frage des schlechten Willens gewesen, sondern der Finanzen.


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Nach eingehender Prüfung mit den verschiedenen Gemeindedienststellen sei man zu der Erkenntnis gekommen, dass es besser sei, von einem Kauf des Gebäudes abzusehen. Dabei waren offenbar die hohen Kosten ausschlaggebend.

Gesamtkosten von bis zu neun Millionen Euro

Nach Angaben von Georges Mischo hätten alleine 700 000 bis eine Million Euro in die Erneuerung des Kinosaals investiert werden müssen. Die Sanierung des gesamten Gebäudekomplexes bezifferte er auf mindestens vier Millionen Euro. Hinzu komme noch der Kaufpreis von etwa 2,5 Millionen Euro.

Die Gesamtkosten von 8,5 bis neun Millionen Euro seien nicht vertretbar gewesen, betonte der Bürgermeister. Darüber habe man den Eigentümer auch informiert.

„Unverständliche“ Entscheidung laut Opposition

Ganz anders sahen das die Oppositionsparteien. Für sie hätte das Ariston nicht nur als Kinosaal genutzt werden können. So sprach Jean Tonnar (LSAP) von einer verpassten Chance. Der frühere Kulturschöffe weiter: „Man hätte nicht so früh kapitulieren dürfen.“ Marc Baum (Déi Lénk) bezeichnete die Entscheidung als „unverständlich“.


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