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Ministerrat: Trinkwasserversorgung ist sichergestellt
Lokales 03.10.2014

Ministerrat: Trinkwasserversorgung ist sichergestellt

Bei der Trinkwasserversorgung wird es wegen Ersatzlösungen nicht zu Engpässen kommen.

Ministerrat: Trinkwasserversorgung ist sichergestellt

Bei der Trinkwasserversorgung wird es wegen Ersatzlösungen nicht zu Engpässen kommen.
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Lokales 03.10.2014

Ministerrat: Trinkwasserversorgung ist sichergestellt

Infolge der Pestizidverschmutzung im Obersauerbecken entnimmt das Sebes kein Wasser mehr aus dem Gewässer. Umweltministerin Carole Dieschbourg stellte im Briefing nach dem Ministerrat klar, dass die Wasserversorgung dennoch gewährleistet sei.

(jag) - Die Tiefenbohrungen an den drei Stellen "Trois-Ponts", "Everlingen" und "Schaedhaff" sorgen seit diesem Freitagmittag dafür, dass die sieben Wassersyndikate ausreichend Trinkwasser in die luxemburgischen Haushalte bringen können. Aus dem Obersauer-Stausee wird zurzeit kein Tropfen mehr abgesaugt. Schließlich vermischte sich in den vergangenen Tagen das Pestizid Metazachlor im Stausee mit dem Wasser.

Die Ersatzlösung wurde 1991 angelegt, als der See wegen Reparaturarbeiten an der Staumauer entleert werden musste. "Sebes liefert wie vorgesehen 35 bis 40.000 Kubikmeter Wasser pro Tag. Hinzu kommen die eigenen Quellen der Syndikate, die zum Teil auch in die Hauptleitung einspeisen. Damit ist der tägliche Bedarf von rund 50.000 Kubikmetern pro Tag gedeckt", sagte Umweltministerin Carole Dieschbourg im Briefing nach dem Ministerrat. Auf diese Ersatzlösung könne mehrere Wochen und Monate lang zurückgegriffen werden. Das Wasser sei von einwandfreier Qualität.

Neue Schutzzonen

Langfristig dürfte die Grundbelastung des Stausees aber nur über strengere Umweltgesetze und eine Sensibilisierung der Landwirte zurückgehen. Carole Dieschbourg verwies in diesem Sinne auf das neue Schutzzonenkonzept, das momentan ausgearbeitet wird. Zudem hätten auch erste Gespräche mit den wallonischen Behörden stattgefunden. Zwei Drittel des Einzugsgebietes der Sauer liegen auf belgischem Territorium.

Sebes teilte am Freitagnachmittag mit, dass das Pestizid noch nicht am Messpunkt an der Talsperre nachgewiesen werden konnte. Der Abfluss am Stausee wird erhöht, um die Belastung möglichst schnell aus dem See verschwinden zu lassen.

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