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Kurzmeldungen Lokales 27.03.2019

Ministerin und zwei Staatssekretäre verlassen Frankreichs Regierung

(dpa) - Die 54-jährige Loiseau führt die Liste der Präsidentenpartei La République en Marche (LREM) für die Wahlen zum EU-Parlament im Mai an.

Auch Benjamin Griveaux (41), Staatssekretär beim Premierminister und Regierungssprecher, verlässt das Kabinett von Premier Édouard Philippe. Griveaux macht schon länger keinen Hehl daraus, bei der Kommunalwahl 2020 das Rathaus der Hauptstadt erobern und damit die sozialistische Bürgermeisterin Anne Hidalgo ablösen zu wollen. Auf der Abschiedsliste steht auch die für die Digitalwirtschaft verantwortliche Staatssekretär Mounir Mahjoubi. Über Nachfolger für die ausgeschiedenen Regierungsmitglieder wurden zunächst keine Angaben gemacht.

Der sozialliberale Macron (41) regiert seit knapp zwei Jahren. In der Nationalversammlung, das ist das Unterhaus des französischen Parlaments, haben seine Partei LREM und Partner eine große Mehrheit.

Heute

Kurzmeldungen International Vor 16 Minuten

Israelische Polizei erschießt unbewaffneten Palästinenser

(dpa) - In der Altstadt von Jerusalem hat die israelische Polizei eigenen Angaben zufolge am Samstag einen unbewaffneten Palästinenser erschossen. Der Mann habe mehrere Aufforderungen zum Stehenbleiben missachtet, bestätigte sie in einer Erklärung. Nach Informationen des Fernsehsenders Palestine TV soll er „spezielle Bedürfnisse“ gehabt haben. Details dazu waren zunächst nicht bekannt.  

Die Polizisten hatten zunächst angenommen, der Mann halte eine Waffe in der Hand und eröffneten nach einer Verfolgung zu Fuß das Feuer, wie der israelische Armeerundfunk berichtete. Doch der Gegenstand habe sich als Handy des Mannes entpuppt. Einer der beiden an der Verfolgungsjagd beteiligten Beamten habe auch dann noch weiter geschossen, als der andere ihn angewiesen habe, damit aufzuhören, hieß es von dem Sender. Die Polizei leitete Ermittlungen ein. Das Opfer soll zwischen 30 und 40 Jahre alt gewesen sein und in Ost-Jerusalem gewohnt haben.

Erst am Freitag hatten israelische Soldaten einen Palästinenser erschossen, der nach Angaben der Armee mit seinem Auto in eine Gruppe von Soldaten fahren wollte.

Kurzmeldungen Lokales Vor 37 Minuten

Traktor kippt um - eine Person wird verletzt

Gegen 14.30 Uhr ist auf der Route du Vin in Wormeldingen ein Traktor umgekippt eine Person wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Zuvor war bereits gegen 12 Uhr in Clerf ein Motorradfahrer gestützt. Er blieb aber unverletzt.

Kurzmeldungen Panorama Heute um 15:58

Belgischer Prinz nach Familienfeier in Spanien Corona-positiv

(dpa) - Der belgische Prinz Joachim, ein Neffe von König Philippe, ist nach einer Familienfeier in Spanien positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies bestätigte der Königspalast am Samstag belgischen Medien. Nach einem spanischen Medienbericht soll die Feier 27 Teilnehmer gehabt haben und damit mehr als vor Ort erlaubt. Dem widersprach der Palast jedoch und sprach von einem Treffen mit höchstens zwölf Personen. Die Grenze liegt bei 15.

Der 28-jährige Prinz ist der jüngste Sohn von Prinzessin Astrid, der Schwester des Königs. Er flog nach einem Bericht der Agentur Belga am 24. Mai nach Madrid und reiste von dort nach Córdoba in Andalusien, wo er am 26. Mai an der Feier teilnahm. Am nächsten Tag bekam er Symptome und wurde am 28. Mai positiv auf das Coronavirus getestet.

Der Palast betonte laut Belga, es habe sich um eine Dienstreise zu einem Praktikum gehandelt, bei der er auch an einer privaten Zusammenkunft teilgenommen habe. Der belgische öffentlich-rechtliche Sender RTBF ergänzte, die spanischen Behörden untersuchten den Fall. Es sei unklar, wo sich Joachim angesteckt habe.    

Kurzmeldungen Lokales Heute um 13:58

Mann schlägt mit Eisenstange zu: Festnahme

(c.) In der Nacht auf Samstag wurde der Polizei gegen 2:30 Uhr eine Schlägerei in der Avenue de la liberté in der Hauptstadt gemeldet. Im Rahmen der Auseinandersetzung, in welche sechs Personen verwickelt waren, ergriff einer der Streithähne eine Metallstange und schlug damit eine der anderen Personen. Hierbei wurde das Opfer schwer verletzt.

Der mutmaßliche Täter versuchte noch die Flucht zu ergreifen, konnte aber gestellt werden. Er wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen und wird am Samstag dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Kurzmeldungen International Heute um 13:30

Erneut Dutzende Migranten aus Boot vor den Kanaren gerettet

(dpa) - Die spanische Seenotrettung hat erneut im Atlantik vor der spanischen Kanareninsel Gran Canaria Dutzende Menschen aus Afrika von einem kleinen Boot gerettet. Insgesamt 47 Migranten aus Ländern südlich der Sahara seien in der Nacht zum Samstag von einem Seenotrettungskreuzer auf hoher See etwa 18 Kilometer vor der Küste von ihrem Boot übernommen und an Land gebracht worden. Dort seien sie versorgt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Europa Press unter Berufung auf die Behörden.

Die spanischen Kanareninseln liegen im Atlantik nur etwa 100 Kilometer westlich von der Küste Westafrikas. Allerdings ist der offene Atlantik für die kleinen und meist nur mit Außenbordmotoren angetriebenen Boote sehr gefährlich. Wer die Inseln verfehlt, vor dem liegen westwärts bis nach Kuba etwa 6.500 Kilometer Wasser.

Trotz der immensen Gefahren wagen immer wieder Menschen die Überfahrt, um über die Kanaren auf das spanische Festland zu gelangen. Im vergangenen Jahr erreichten etwas mehr als 2.300 Migranten die Inseln über das Meer. Zugleich wurden nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) etwa 150 Ertrunkene registriert. Wie viele tatsächlich auf See blieben, ist unbekannt.

Kurzmeldungen International Heute um 11:36

Tote Migranten in Lastwagen: 13 Verdächtige gefasst

Paris (dpa) - Sieben Monate nach dem Tod von 39 Migranten in einem Lastwagen in Großbritannien hat die französische Justiz zwölf Verdächtige in Untersuchungshaft genommen. Ein weiterer Mensch werde von der Justiz überwacht, bestätigten Justizkreise der Deutschen Presse-Agentur am Samstag in Paris. Den Verdächtigen werde in Ermittlungsverfahren Menschenhandel und teilweise auch fahrlässige Tötung vorgeworfen.

Ermittler hatten die 13 Verdächtigen am Dienstag im Großraum Paris gestellt. Sie sollen einer kriminellen Organisation angehören, die über Monate hinweg täglich mehrere Dutzend Migranten aus Südostasien, insbesondere aus Vietnam, beherbergt und illegal geschleust haben soll. Details zu den Festgenommenen wie ihre Nationalität wurden nicht mitgeteilt. In dem Fall hatte es auch in Belgien Festnahmen gegeben.

Am 23. Oktober waren in einem Kühllaster in einem Ort in Essex nahe London 39 Leichen entdeckt worden. Vermutlich wurden die 31 Männer und acht Frauen auf diesem Weg ins Land geschmuggelt. Ein Schiff hatte den Container zuvor von Belgien nach England gebracht. Die Opfer stammten aus Vietnam. Der Fall sorgte für internationales Aufsehen.

Kurzmeldungen Wirtschaft Heute um 10:06

Flughafen Hahn verbucht im April mehr Frachtgeschäft

(dpa) - Im stark von der Corona-Pandemie geprägten April hat der Hunsrück-Flughafen Hahn mehr Fracht verbucht als im Vorjahresmonat. Das Frachtgeschäft steigerte sich um 47,3 Prozent auf 20.281 Tonnen, wie aus der jüngsten Statistik der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) hervorgeht. Von Januar bis April 2020 legte das Hahn-Frachtgeschäft im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,1 Prozent auf 62.710 Tonnen zu.

In der Corona-Krise sei beispielsweise viel Schutzkleidung über den Hunsrück-Flughafen transportiert worden, sagte Christoph Goetzmann, Mitglied der Airport-Geschäftsführung, der Deutschen Presse-Agentur. Der defizitäre Flughafen gehört zu 82,5 Prozent dem chinesischen Großkonzern HNA und zu 17,5 Prozent dem Land Hessen.

Ganz anders sah es wegen der strikten Corona-Reisebeschränkungen im Passagiergeschäft aus: Dieses stürzte im April am Hahn im Vergleich zum Vorjahresmonat um 96,9 Prozent auf nur noch 4.031 Fluggäste ab. Zu ihnen gehörten laut Goetzmann unter anderem einreisende osteuropäische Erntehelfer. Von Januar bis April 2020 verringerte sich das Passagiergeschäft am Flughafen Hahn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 60,4 Prozent auf 202.464 Fluggäste.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 29.05.2020

Drei Verletzte in Luxemburg und Tetingen

Bei zwei Unfällen wurden am Freitag insgesamt drei Menschen verwundet. Der erste Zwischenfall ereignete sich gegen 12.30 Uhr in der Rue des Abhépines in der Hauptstadt. Zwei Autos waren kollidiert. Bei einem weiteren Zusammenstoß zweier Autos in der Rue Principale in Tetingen wurde gegen 15.15 Uhr ein Insasse verwundet. 

Um 15 Uhr hatte die Berufsfeuerwehr aus der Hauptstadt in die Rue Jean-Pierre Brasseur eilen müssen, nachdem eine brennende Gasflasche gemeldet worden war. Die Löschspezialisten waren schnell Herr der Lage, es wurde niemand verletzt.

Brasilien präsentiert neuen Plan für Regenwald-Fonds

(dpa) - Der brasilianische Vizepräsident Hamilton Mourão hat einen neuen Plan vorgestellt, mit dem er den Amazonien-Fonds zum Schutz des Regenwaldes wieder aufnehmen und die Geberländer Norwegen und Deutschland besänftigen will. „Ich habe den Botschaftern Deutschlands und Norwegens (...) den Vorschlag zur Reaktivierung des Fundo da Amazônia präsentiert“, schrieb Mourão auf Twitter. Die deutsche Botschaft in Brasília wollte sich auf Anfrage zunächst nicht äußern.

Nach den Plänen Mourãos soll das Steuerungsgremium Cofa, das für die Ausschüttung des Geldes notwendig ist, wieder eingerichtet werden. Der rechte Präsident Jair Bolsonaro hatte es im April 2019 zusammen mit anderen Komitees abgeschafft. Künftig soll der umstrittene Umweltminister Ricardo Salles darin nicht mehr vertreten sein. An dem Fonds ist Deutschland mit 55 Millionen Euro beteiligt.

Kurzmeldungen Lokales 29.05.2020

Drei Verletzte bei Verkehrsunfällen

(jag) - Gegen 6.50 Uhr am Freitagmorgen wurde in Schifflingen ein Fußgänger in der Rue de la liberation von einem Auto erfasst und verletzt.

Auf dem CR331 zwischen Dahl und Nocher kollidierten gegen 7.40 Uhr zwei Autos. Auch hier mussten zwei Personen mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. 

50 Männer legen Feuer und greifen Polizisten an

(SC) - Im hessischen Dietzenbach haben am frühen Freitagmorgen rund 50 Männer einen Brand auf einem Parkdeck gelegt. Die Männer zündeten Mülltonnen und einen Bagger an. Als Einsatzkräfte zur Brandstelle kamen, um das Feuer zu löschen wurden sie von der Gruppe mit Steinen beworfen. Ein Polizeisprecher erklärte der deutschen Presseagentur: "Wir gehen davon aus, dass die Feuer nur gelegt wurden, um die Einsatzkräfte anzulocken." Laut Polizei hatten die gewaltbereiten Männer bereits mit vorbereiteten Steinhaufen auf die Einsatzkräfte gewartet.

Etwa zwei Stunden dauerte die Auseinandersetzung zwischen der Polizei und den mutmaßlichen Brandstiftern, drei Männer wurden vorläufig festgenommen. Während dem Einsatz musste sogar ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kommen. Verletze soll es keine gegeben haben, ersten Einschätzungen zufolge beläuft sich der Sachschaden allerdings auf rund 150.000 Euro. Auch Dienstwagen wurden beschädigt. Zu den Hintergründen der Tat und ob sie möglicherweise politisch motiviert war, ist derzeit noch nichts bekannt. 

USA: Demonstranten stürmen Polizeigebäude

(dpa) - In der US-Großstadt Minneapolis ist es nach dem Tod des Schwarzen George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz erneut zu Ausschreitungen gekommen. Demonstranten drangen in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) in eine Polizeistation ein, wie örtliche Medien berichteten. Auf Fernsehbildern waren auch Feuer zu sehen. Die Polizeistation sei evakuiert worden, berichtete der Sender CBS Minnesota unter Berufung auf eine Polizeimitteilung. „Demonstranten sind gewaltsam in das Gebäude eingedrungen und haben mehrere Brände entzündet“, zitierte der Sender weiter aus der Mitteilung. Auch in Denver kam es Medienberichten zufolge zu Protesten. Örtliche Medien berichteten dort über Schüsse. Laut Polizei wurden zunächst keine Verletzten gemeldet.

Vor dem Polizeigebäude in Minneapolis riefen Dutzende Demonstranten „Keine Gerechtigkeit - kein Frieden“ („No Justice, No Peace“), wie die „Washington Post“ berichtete. Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd (46) war es in Minneapolis bereits zuvor zu schweren Ausschreitungen gekommen. Der Gouverneur des US-Bundesstaats Minnesota, Tim Walz, hatte daraufhin die Nationalgarde mobilisiert. In seiner Anordnung hieß es, friedliche Demonstrationen seien weiterhin erlaubt.

Auslöser für die Wut und Empörung der Demonstranten war ein rund zehn Minuten langes Video von Floyds Tod, das sich wie ein Lauffeuer in Sozialen Medien verbreitete: Ein weißer Polizist drückte sein Knie mehrere Minuten lang an den Hals des 46-Jährigen, der wiederholt um Hilfe flehte, bevor er das Bewusstsein verlor. Wiederholt sagte der Afroamerikaner: „Ich kann nicht atmen.“ Er starb kurz danach in einem nahen Krankenhaus. Die insgesamt vier involvierten Polizisten wurden entlassen, aber bislang weder festgenommen noch angeklagt.

Kurzmeldungen Lokales 29.05.2020

Stau nach Unfall auf der A3

(SC) - Auf der Düdelinger A3 in Richtung Kreisverkehr Gluck hat sich gegen 6 Uhr am Gaspericher Kreuz bei der Abfahrt zur A1 ein Unfall ereignet, durch den sich ein Stau gebildet hat.

Fahrer, die im Stau stehen, sind gebeten, eine Rettungsgasse für Rettungsfahrzeuge freizulassen.  

Kurzmeldungen Kultur 29.05.2020

US-Filmbösewicht Anthony James mit 77 Jahren gestorben

(dpa) - Der amerikanische Schauspieler Anthony James, vor allem durch Bösewichtrollen und Western bekannt, ist tot. Er starb am Dienstag im US-Staat Massachusetts an Krebs, wie die US-Filmblätter „Variety“ und „Hollywood Reporter“ berichteten. James wurde 77 Jahre alt. Zu seinen wichtigsten Filmauftritten zählte eine Mörderrolle in dem Krimi „In der Hitze der Nacht“ (1967) und der Western „Erbarmungslos“ (1992) an der Seite von Clint Eastwood. Beide Produktionen gewannen den Oscar als bester Film.

Der Sohn griechischer Einwanderer spielte in mehreren Fernsehserien mit, darunter „Rauchende Colts“, „Starsky & Hutch“ und „Das A-Team“. Zu seinen weiteren Filmen zählten „Fluchtpunkt San Francisco“, „Das fliegende Auge“ und „Die nackte Kanone 2½“.

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 28.05.2020

Waldbredimus: Rücktritt der Schöffen

Die beiden Schöffen Jean-Paul Thiltges und Trine Guldager-Bodker haben LW-Informationen zufolge mit sofortiger Wirkung ihre Ämter niedergelegt und werden auch nicht mehr Teil des Gemeinderats von Waldbredimus sein. Grund für die Entscheidung sollen Unstimmigkeiten mit Bürgermeister Louis Oberhag sein. Die Chemie im Schöffenrat habe nicht mehr gestimmt.

Kurzmeldungen Lokales 28.05.2020

Produktrückruf: Fleischbällchen mit Listerien

Delhaize Luxemburg hat eines seiner Produkte aus dem Verkehr gezogen und warnt vor dem Verzehr.

Es handelt sich um das Produkt "Petites Boulettes Volaille" in der 200-Gramm-Packung. Betroffen sind die Produktionschargen "12/06/2020, Lot 2014" und "15/06 – Lot 2119" mit den Ablaufdaten 12.06.2020 und 15.06.2020.     

Die Fleischbällchen sind möglicherweise mit Listerien verseucht. Wer sie konsumiert hat und Symptome wie Durchfall und Bauchschmerzen entwickelt, sollte einen Arzt aufsuchen.

Das Produkt wird in den Filialen zurückgenommen und der Kaufpreis wird erstattet.

Kurzmeldungen Lokales 28.05.2020

Contern: Hecke in Brand

Die anhaltende Dürre fördert regelmäßig kleine Brände. Am Donnerstagmittag gegen 13 Uhr brannte eine Heckenreihe in der Rue Edmond Reuter in Contern.

Einsatzkräfte aus Moutfort und Sandweiler konnten den Brand schnell löschen.

Kurzmeldungen Lokales 28.05.2020

Kollision mit zwei Verletzten

In der Route de Luxembourg in Düdelingen gab es am Donnerstagmorgen gegen 11.15 Uhr eine Kollision.

Zwei Personen wurden verletzt und mussten medizinisch betreut werden.

Kurzmeldungen Lokales 28.05.2020

Ladendiebin wird handgreiflich und flüchtet

(m.r.) - Am Mittwoch ist eine Frau in einer Tankstelle in der Rue de Beggen in Luxemburg-Stadt gegen 15 Uhr auf frischer Tat beim Stehlen ertappt worden. Die Diebin konnte allerdings flüchten. Denn als eine Mitarbeiterin sie zur Rede stellen und zurückhalten wollte, ohrfeigte die Täterin die Frau. In Begleitung eines Mannes entkam sie mit zwei gestohlenen Bierdosen. Ermittlungen wurden eingeleitet. 

Die Polizei rät in solchen Situation, sich selbst nicht in Gefahr zu bringen. Zeugen ohne spezielle Ausbildung sollten in der Regel bei einem Diebstahl nicht eingreifen, um sich selbst zu schützen. Stattdessen sollte umgehend die Polizei in Kenntnis gesetzt werden. Dabei sollte man der Polizei wichtige Informationen mitteilen: Eine ausführliche Täterbeschreibung, das Merken der Fluchtrichtung, und des Fluchtfahrzeugs erhöhen wesentlich die Erfolgschancen der Ermittlungen.

Kurzmeldungen Panorama 28.05.2020

Bayern: Kriminelle bleiben im Aufzug stecken

Zwei Kriminelle sind in Deutschland in einem Aufzug stecken geblieben - und dadurch am Ende der Polizei ins Netz gegangen. Dabei waren sie dank einer guten Ausrede zunächst davon gekommen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Beamte hatten die 40- und 46-jährigen Männer im März in einem Lastenaufzug einer Baustelle in Fürth (Bayern) entdeckt, wo alte Gebäude abgerissen werden sollten. Die Feuerwehr musste die beiden befreien. Sie gaben an, dass sie auf Erkundungstour durch die Bauruine unterwegs gewesen seien, und durften gehen.

Später stellte sich jedoch heraus, dass auf der Baustelle Werkzeuge und Maschinen gestohlen worden waren. Die Polizei durchsuchte deshalb am Dienstag die Wohnungen der mutmaßlichen Einbrecher. Dort fanden sie mehrere Geräte, die möglicherweise Diebesgut sein könnten. Außerdem entdeckten die Fahnder bei dem einen Verdächtigen scharfe Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Betäubungsmittel und Medikamente.    

Kurzmeldungen Lokales 28.05.2020

Betrunkener Fahrer schläft hinter dem Steuer

(m.r.) - In der Nacht zum Donnerstag hat die Polizei in Düdelingen einen betrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Zeugen hatten die Beamten informiert, nachdem der Mann ihnen kurz nach Mitternacht wegen seines Fahrverhaltens aufgefallen war. Die Beamten fanden den Wagen wenig später an einer Bushaltestelle in der Rue de la Libération. Der Fahrer schlief tief und fest hinter dem Steuer und konnte laut Polizeibericht "nur mit viel Mühe" geweckt werden. 

Der Alkoholtest war positiv. Der Mann unterliegt nun einem Fahrverbot, das Auto wurde immobilisiert. Eine Strafanzeige wurde erstellt. 

Kurzmeldungen Lokales 28.05.2020

Mann wirft Flaschen und Gläser aus dem Fenster

(m.r.) - In der Rue Notre-Dame in Luxemburg-Stadt hat ein Mann am Mittwochabend Gläser und Flaschen aus einem Fenster eines Hotelzimmers geworfen. Die Polizei wurde von Zeugen verständigt, die Beamten konnten den Mann vor Ort allerdings nicht sofort antreffen. Er näherte sich aber wenig später zu Fuß dem Hotel. Er machte auf die Polizisten einen verwirrten Eindruck und verhielt sich aggressiv. Der Mann befand sich wohl in einem psychischen Ausnahmezustand. Er wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. 

Kreml will Ostsee-Pipeline trotz US-Drohungen zu Ende bauen

(dpa) - Russland hält trotz neuer Drohungen mit Sanktionen aus den USA am Bau der umstrittenen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 fest. Die Pläne hätten sich nicht geändert, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag in Moskau der Agentur Interfax zufolge. „Unsere Haltung zu solchen Sanktionsübungen ist bekannt. Sie ist äußerst negativ.“ Peskow reagierte damit auf Äußerungen des scheidenden US-Botschafters in Deutschland, Richard Grenell. Dem Botschafter zufolge gibt es in den USA eine „überparteiliche Zustimmung“ für neue Strafmaßnahmen.

Peskow sagte dazu: „Wir glauben, dass solche Bestrebungen nichts anderes sind als eine Fortsetzung von unlauterem Wettbewerb und Handlungen, die gegen internationales Recht verstoßen.“ Ähnlich hatte sich auch die Nord Stream 2 AG geäußert und von einer „rechtswidrigen Diskriminierung europäischer Unternehmen“ gesprochen. Washington will das Bauprojekt stoppen und hat bereits Sanktionen verhängt. Auch die Ukraine und mehrere EU-Staaten wollen die Fertigstellung verhindern. Ursprünglich sollte die Pipeline Ende vorigen Jahres fertig sein. Deutschland, wo Nord Stream 2 anlanden soll, hatte die Sanktionen der USA kritisiert.

Die USA warnen seit langem vor zu großer Abhängigkeit der EU von russischem Gas. Sie wollen eigenes Flüssiggas, das mehr kostet als russisches Leitungsgas, in Europa verkaufen.

Bangladesch: Fünf Tote bei Brand in Corona-Trakt

(dpa) - Bei einem Brand in einem Corona-Isolationstrakt eines Krankenhauses in Bangladesch sind mindestens fünf Menschen mit Covid-19-Symptomen gestorben. Die Feuerwehr fand die verkohlten Körper von einer Frau und vier Männern in den Ruinen des kürzlich gebauten Trakts, wie ein Sprecher der örtlichen Feuerwehr der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Das Privatkrankenhaus gilt als eines der besten in Bangladesch. Das Feuer brach in der Nacht auf Donnerstag aus. Die Feuerwehr geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass der neue Trakt nicht feuersicher gebaut worden war. Bangladesch ist eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt.

Hongkonger Parlament: Umstrittenes Gesetz löst Tumult aus

(dpa) - Im Hongkonger Parlament ist es während der Beratung über ein umstrittenes Gesetz gegen den Missbrauch der chinesischen Nationalhymne zu tumultartigen Szenen gekommen. Wie die Hongkonger Zeitung „South China Morning Post“ berichtete, mussten Polizei und Feuerwehr am Donnerstag anrücken, nachdem ein Abgeordneter des Demokratielagers versucht hatte, einen Behälter mit fauligen Pflanzen auf den Sitz der Parlamentsvorsitzenden zu werfen.

Der Abgeordnete Ted Hui Chi-fung wurde demnach von Sicherheitskräften aus dem Saal gebracht. Während der hitzigen Debatte waren schon vor ihm zwei Abgeordnete seines Lagers aufgefordert worden, die Sitzung zu verlassen. Bei dem Gesetz, das seit Mittwoch vom Hongkonger Parlament in der zweiten Lesung besprochen wurde, geht es darum, einen Missbrauch der chinesischen Nationalhymne unter Strafe zu stellen. Der Gesetzentwurf, der bereits im vergangenen Jahr vorgelegt wurde, sieht vor, dass Beleidigungen oder der Einsatz der Hymne „Marsch der Freiwilligen“ für kommerzielle Zwecke künftig mit bis zu drei Jahren Haft und einer Geldstrafe von 50.000 Hongkong-Dollar (etwa 5.600 Euro) geahndet werden können. 

Ungeachtet massiver internationaler Kritik hat Chinas Volkskongress am Donnerstag zudem die Pläne für ein umstrittenes Sicherheitsgesetz in Hongkong gebilligt. Zum Abschluss ihrer Jahrestagung beauftragten die Abgeordneten den Ständigen Ausschuss des Parlaments, das Gesetz zum Schutz der nationalen Sicherheit in Chinas Sonderverwaltungsregion zu erlassen. Das Gesetz umgeht Hongkongs Parlament und richtet sich gegen Aktivitäten, die als subversiv oder separatistisch angesehen werden. Das Vorhaben wäre der bisher weitgehendste Eingriff in die Autonomie der früheren britischen Kronkolonie, wo es über Monate starke China-kritische Demonstrationen gab.

Kurzmeldungen Lokales 28.05.2020

Ein Verletzter bei Verkehrsunfall

(SC) - Am Donnerstagmorgen kam es gegen 9.50 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Route de Thionville in Alzingen. Zwei Autos waren miteinander kollidiert, eine Person wurde dabei verletzt. Einsatzkräfte aus Bettemburg, Luxemburg-Stadt und Hesperingen waren zur Stelle.

VW-Spitze muss Probleme beim Golf erklären

Die anhaltenden Produktions- und Qualitätsprobleme beim Golf 8 werden am Donnerstag zu einem zentralen Thema der Sitzung des VW-Aufsichtsrats. Es werde erwartet, dass Vorstandschef Herbert Diess in seinem Bericht vor den Kontrolleuren Stellung zu den Schwierigkeiten beim Anlauf der neuen Ausgabe des wichtigsten Konzernmodells nimmt, hieß es aus dem Umfeld der Aufseher. Das Treffen soll am frühen Nachmittag beginnen. Außerdem gehe es um die Kritik an einem rassistischen Werbevideo, die Lage von Volkswagen in China und weitere Kooperationsschritte mit dem US-Autobauer Ford.

Schon der Start des Golf 8 war 2019 holprig gewesen. Das Unternehmen blieb zunächst weit hinter den ursprünglichen Zielen zurück, nicht einmal zehn Prozent der einst angepeilten 100 000 Stück wurden im ersten Jahr gebaut. Betriebsratschef Bernd Osterloh warf dem Top-Management mangelndes Engagement bei der Lösung der Probleme vor. Es geht vor allem um die grundlegend neuen Software-, IT- und Elektroniksysteme der 8er Reihe, bei denen weiter Fehler auftauchen.

Das Online-Wirtschaftsmagazin „Business Insider“ berichtete nun von weiteren Details. Demnach sollen etwa an einem Beispieltag im März weniger als 40 Prozent der fertiggestellten Golf-8-Exemplare einwandfrei das Band verlassen haben. Auch bei einzelnen Zwischenabnahmen während der Produktion bleibe die Fehlerquote hoch. VW erklärte, es ließen sich immer Dinge verbessern - aber der Golf 8 sei in vielerlei Hinsicht eben auch ein komplett neues Projekt. Im Vergleich zu manchen anderen Modellanläufen sei man sehr zufrieden.    

Am Nordpolarkreis drohen erneut riesige Brände

(dpa) - Am Nordpolarkreis lodern Forschern zufolge wahrscheinlich schon wieder Wald- und Flächenbrände. Satellitenbilder lassen darauf schließen, dass sich nach den schlimmen Bränden vom vergangenen Sommer erneut erste Feuer entzündet haben. Das teilte der von der EU finanzierte Copernicus Atmosphere Monitoring Service (Cams) im britischen Reading mit. "Das muss jedoch noch durch Messungen am Boden bestätigt werden." Die Forscher sprechen von der Gefahr neuer großer Feuer.

Die Feuer wüten der Auswertung zufolge vor allem in Sibirien, wie ein Sprecher sagte. "Dort brennen die Tundra und andere nicht eisbedeckte Flächen." In Russland kämpft die Feuerwehr seit Wochen gegen Waldbrände. Mehr als 5.600 seien landesweit bereits gemeldet worden, teilten die Behörden mit. Dabei seien auch schon mehr als 250 Gebäude zerstört worden.

Zwar gibt es im hohen Norden der Erdhalbkugel immer wieder Brände in den Sommermonaten, sie fielen im vorigen Jahr aber deutlich größer als sonst. Die Luftverschmutzung nahm erheblich zu. Allein im Juli lagen die CO2-Emissionen in der Arktis mit geschätzt rund 50 Megatonnen doppelt so hoch wie in den entsprechenden Monaten der Vorjahre, ergaben Hochrechnungen. Das ist in etwa die Menge an Kohlendioxid, die Schweden pro Jahr ausstößt.