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Militärflugzeug bringt französische Patienten von Findel aus nach Toulouse
Lokales 10 03.04.2020 Aus unserem online-Archiv

Militärflugzeug bringt französische Patienten von Findel aus nach Toulouse

In dem Flugzeug der französischen Armée de l'air wurden Patienten aus dem Grand Est nach Südfrankreich verlegt.

Militärflugzeug bringt französische Patienten von Findel aus nach Toulouse

In dem Flugzeug der französischen Armée de l'air wurden Patienten aus dem Grand Est nach Südfrankreich verlegt.
Foto: Chris Karaba
Lokales 10 03.04.2020 Aus unserem online-Archiv

Militärflugzeug bringt französische Patienten von Findel aus nach Toulouse

Sophie HERMES
Sophie HERMES
Am Flughafen Findel nahm ein französisches Militärflugzeug am Freitag Covid-19-Patienten an Bord, um diese aus dem Grand Est nach Südfrankreich zu bringen.

Dass ein französisches Militärflugzeug auf dem Flughafen Findel landet, ist alles andere als alltäglich. Am Freitag um 11.20 Uhr war dies aber der Fall. 

Eigentlich hätte der Airbus A330 der Armée de l'air am Vormittag sechs Covid-19-Patienten aus dem französischen Grand Est vom Lorraine-Flughafen bei Metz nach Toulouse bringen sollen. Wie der "Républicain Lorrain" meldet, konnte der Transfer aus technischen Gründen jedoch nicht vom Lorraine Airport aus erfolgen. Kurzerhand musste demnach umdisponiert und auf Luxemburg ausgewichen werden. 

Die Patienten wurden demnach mit Krankenwagen des SAMU Moselle nach Luxemburg gefahren. An der Grenze in Zoufftgen wurden die Krankenwagen von Mitarbeitern des Corps grand-ducal d'incendie et de secours (CGDIS), der  die Aktion koordinierte, empfangen und von der Luxemburger Polizei bis zum Flughafen Findel eskortiert. Dort wurden die Patienten mithilfe des Personals von LuxairGroup und den Rettungskräften des Flughafens in den für den Transport von Intensivpatienten ausgerüsteten Airbus A330 MRTT (Multi Role Tanker Transport) verlegt. Gegen 13.30 Uhr startete die Maschine in Richtung Toulouse und kehrte am späten Nachmittag zu seiner Basis Istres zurück.


Dreistündige Desinfektion nach jedem Einsatz
Die LAR flog dieser Tage sieben Covid-Notfallpatienten aus der Region Grand Est nach Luxemburg. Für die Begleiter bedeutet dies jede Menge Arbeit und Konzentration.

Die Krankenhäuser im Grand Est, der am schlimmsten von der Pandemie betroffenen Region Frankreichs, stoßen an ihre Grenzen. In den vergangenen Tagen wurden bereits mehrere Intensivpatienten transferiert. Zehn Patienten werden derzeit in Luxemburg behandelt.

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