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Mersch: Kärenhal ist Geschichte
Lokales 6 07.12.2019

Mersch: Kärenhal ist Geschichte

Im März diesen Jahres fingen die Abrissarbeiten am Getreidesilo an.

Mersch: Kärenhal ist Geschichte

Im März diesen Jahres fingen die Abrissarbeiten am Getreidesilo an.
Foto: Gerry Huberty
Lokales 6 07.12.2019

Mersch: Kärenhal ist Geschichte

Frank WEYRICH
Frank WEYRICH
Wo einst Futtermischwerk und Silos standen, türmt sich nun der Bauschutt. Noch im Jahre 1965 bezeichnete das "Luxemburger Wort" das Agrarzenter als "Rettung der Bauern".

Das Stadtbild von Mersch hat dieser Tage die letzte, wenn auch vorläufige Änderung erfahren. 

Die Abrissarbeiten am ehemaligen Agrocenter sind so weit fortgeschritten, dass von den ehemaligen Wahrzeichen nichts mehr übrig geblieben ist. 

Nach einer hitzigen Diskussion im Herbst 2018, als die Kärenhal zeitweilig unter Denkmalschutz gestellt werden sollte, gingen die Abrissarbeiten dann im März dieses Jahres über die Bühne. 

Im Februar dieses Jahres standen noch sämtliche bekannten Bauwerke auf dem Gelände des Agrocenters.
Im Februar dieses Jahres standen noch sämtliche bekannten Bauwerke auf dem Gelände des Agrocenters.
Foto: Frank Weyrich

Das erste hohe Gebäude, das der Abrissbirne zum Opfer fiel, war die ehemalige Milchpulverfabrik, die bereits im Februar dem Erdboden gleich gemacht worden war. Anfang Mai war es dann das Futtermischwerk, das verschwand, bevor dann ab September die ehemaligen Getreidesilos dran glauben mussten. 

Innen wie außen ein markantes Gebäude

Derzeit bleiben von der landesbekannten Silhouette nur noch große Haufen Bauschutt übrig. Dies zeugt von der zirkularen Baumethode, die hier angewendet wird und wo sämtliche angefallene Materialien für den Neubau des zukünftigen Wohnviertels genutzt werden.

Auf diese Weise wurde vermieden, dass beim Abtransport des Schutts viele Lastwagen durch die Ortschaften hätten fahren müssen. Weniger spektakulär sind die Arbeiten am ehemaligen Schlachthaus vorangegangen. 


5.8.Mersch / PK Versis u. Saatbaugenossenschaft / Agrocenter / Silos / Silozentrale / Karschnatz 2011 / Landwirtschaft Foto:Guy Jallay
Was bleibt, ist die Erinnerung
Noch stehen die Kärenhal und die Silos des ehemaligen Agrozenters inmitten der Ortschaft Mersch. Doch in den kommenden Monaten werden die Bagger auf dem Areal anrollen.

Seit Anfang Mai sind die Gebäude verschwunden. Sie haben Platz gemacht für eine riesige Baugrube von rund 180 Metern Länge und 100 Metern Breite. 

Wann mit dem Baubeginn zu rechnen ist, hängt aber noch von laufenden Diskussionen ab, die zwischen den Bauherren, staatlichen Verwaltungen und der Gemeinde Mersch laufen.

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lokales, Abriss Silo Mersch.update: 19/02/19. Foto: Gerry Huberty/Luxemburger Wort
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