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Mehrheit will Juncker als Premier
Lokales 2 Min. 01.10.2013

Mehrheit will Juncker als Premier

Trotz einer nicht zu leugnenden Wechselstimmung bleibt Jean-Claude Juncker (CSV)  Wunschkandidat der Mehrheit der befragten Wähler.

Mehrheit will Juncker als Premier

Trotz einer nicht zu leugnenden Wechselstimmung bleibt Jean-Claude Juncker (CSV)  Wunschkandidat der Mehrheit der befragten Wähler.
Foto: Gerry Huberty
Lokales 2 Min. 01.10.2013

Mehrheit will Juncker als Premier

Der Politmonitor von TNS-IlreS im Auftrag von RTL und „Luxemburger Wort“ befasst sich in einem zweiten Teil mit dem Wahlausgang: Was sind die Wünsche, was die Erwartungen der Wähler?

(mt) - Wenn sich das Wählerverhalten alleine an Sympathien und Kompetenzen messen würde, müsste es nach dem 20. Oktober eine schwarz-blaue Koalition geben. Juncker und Bettel stehen an oberster Stelle, wie der Politbarometer zeigt. Etienne Schneider büßte in diesem Barometer erhebliche Prozentpunkte ein. Eine mögliche Ursache für diesen Verlust: Seit Juni macht er Juncker den Posten des Premierministers streitig.

Gewählt werden wohl Kandidaten, regieren wird aber eine Koaltion aus zwei oder mehreren Parteien. Will der Wähler überhaupt den vielfach herbeigeschworenen Wechsel, und wenn ja, welchen Wechsel will er?

Eine Wechselstimmung kann man wohl aus der Befragung des Politmonitors (vom 27. August bis zum 13. September via Telefon und Internet) herauslesen. 55 Prozent der Befragten wollen einen Kurswechsel an der Regierungsspitze. Vor den Landeswahlen 2009 waren es nur 49 Prozent, die einen Koalitionswechsel herbeiwünschten.

 Welcher Wechsel soll es sein?

22 Prozent der Befürworter des Kurswechsels wollen eine Dreier-Koalition LSAP-DP-Déi Gréng, 16 Prozent verlangen eine CSV-DP-Regierung und sieben Prozent wünschen sich eine CSV-Déi Gréng-Koalition.

 Obwohl eine Dreierkoalition aus LSAP, DP und Déi Gréng von den Wechsel-Hungrigen gewünscht wird, ist eine solche dennoch für eine knappe Mehrheit der Befragten (51 Prozent) eine schlechte Sache. 40 Prozent würden die Ampel-Koalition begrüßen, neun Prozent geben keine Antwort ab.

Dass es zu einem tiefgreifenden Regierungswechsel kommen wird, ist für 56 Prozent der Befragten unwahrscheinlich. 2009 waren es noch 70 Prozent, die dieser Meinung waren.

Bettel und Schneider keine Alternative zu Juncker

 Nach Einschätzung von 56 Prozent der Befragten wird es trotz der zunehmenden Wechselstimmung weiterhin eine CSV-LSAP-Regierung geben. 19 Prozent tippen auf CSV-DP und nur zwölf Prozent auf LSAP-DP-Déi Gréng.

 Trotz einer nicht zu leugnenden Wechselstimmung bleibt Jean-Claude Juncker (CSV)  Wunschkandidat der Mehrheit der befragten Wähler. 47 Prozent wählen ihn an die Spitze der möglichen Anwärter auf den Posten des Premierministers und damit weit vor seinen möglichen Kontrahenten Xavier Bettel (DP) (19 Prozent), Etienne Schneider (LSAP) (14 Prozent), François Bausch (Déi Gréng) (3 Prozent), Charles Goerens (DP) und Luc Frieden (CSV) (je 1 Prozent). 2009 war Juncker allerdings noch beliebter und führte die Wunschliste mit 68 Prozent vor Asselborn (LSAP) (8 Prozent) und Meisch (DP) (6 Prozent) an.

Infografik: Dominique Nauroy

  • Der zweite Teil der Umfrage-Ergebnisse im Detail:

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