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"Mehr Zukunftschancen": JDL kritisiert Regierung
Lokales 31.03.2014

"Mehr Zukunftschancen": JDL kritisiert Regierung

Unabhängig in ihrer Kritik der Regierungsparteien: Die JDL und ihr Präsident Marc Ruppert.

"Mehr Zukunftschancen": JDL kritisiert Regierung

Unabhängig in ihrer Kritik der Regierungsparteien: Die JDL und ihr Präsident Marc Ruppert.
Foto: Foto: Guy Jallay
Lokales 31.03.2014

"Mehr Zukunftschancen": JDL kritisiert Regierung

Dass man auch innerhalb des Regierungslagers Kritik an der neuen Koalition äußern kann, zeigen die Jungen Liberalen. In einer Pressemitteilung pocht die JDL auf ihre Eigenständigkeit und kritisiert die Regierung in mehreren konkreten Punkten.

(CBu) - Dass man auch innerhalb des Regierungslagers Kritik an der neuen Koalition äußern kann, zeigen die Jungen Liberalen. In einer Pressemitteilung der "Jeunesse Démocrate et Libérale" (JDL) fordert die Jugendorganisation der DP rasche Gesellschaftsreformen und kritisiert den Ansatz der Regierung in Sachen Studienbeihilfen und Bildungspolitik.

Positiv wertet die JDL die "Fortschritte in der Gesellschaftspolitik", etwa die Reform des Abtreibungsgesetzes, und die Referenden im Vorfeld der Verfassungsreform. Generell fordern die Jungen Liberalen aber noch schnellere Reformen, "die vor allem jungen Menschen wieder Lust auf die Zukunft machen".

Die JDL findet jedoch auch Gründe für Kritik. So fordert sie vor allem ein Nachbessern bei den Studienbeihilfen. Ebenso schlägt sie die Schaffung eines Fonds für Studenten vor, "die die notwendige finanzielle Unterstützung von den Eltern nachweislich nicht erfahren". Zudem sprechen sich die Jungen Demokraten "kategorisch" gegen die angedachten Quotenreglungen aus, die sie als "Eingriff in die Demokratie" bezeichnen, die "gesellschaftliche Ungerechtigkeiten nicht an den Wurzeln bekämpfen". 

Schließlich fordert die JDL die Regierung und die Sozialpartner zu konstruktiven Verhandlungen auf, um letztlich auch den "zukünftigen Generationen gesunde Staatsfinanzen zu hinterlassen und die Zukunftschancen der Jugend zu wahren".