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Mehr Schülerbusse nach den Herbstferien
Lokales 30.10.2020

Mehr Schülerbusse nach den Herbstferien

In den vergangenen Wochen wurde immer häufiger kritisiert, dass die Schülerbusse überfüllt seien. Nun reagiert die Regierung.

Mehr Schülerbusse nach den Herbstferien

In den vergangenen Wochen wurde immer häufiger kritisiert, dass die Schülerbusse überfüllt seien. Nun reagiert die Regierung.
Foto: DPA
Lokales 30.10.2020

Mehr Schülerbusse nach den Herbstferien

Die Regierung hat beschlossen, den Schülertransport nach den Herbstferien zu erweitern, damit die sanitären Regeln besser eingehalten werden können.

Der Schülertransport hat in den vergangenen Wochen für viel Gesprächsstoff gesorgt. Von vielen Seiten hagelte es Kritik an der Regierung, wegen der Infektionslage neue Einschränkungen zu beschließen, aber nichts gegen die überfüllten Busse zu unternehmen


Eine allgemeine Maskenpflicht in den Schulen lehnte Bildungsminister Claude Meisch (DP) bisher ab. Die Wiedereinführung eines A/B-Systems steht zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf dem Programm. Ganz ausgeschlossen werden kann es allerdings nicht.
SNE: "Wir befinden uns in einer Notsituation"
Die Lehrergewerkschaft SNE hat sich mit Bildungsminister Meisch über die Lage in den Schulen ausgetauscht. Das SNE hat an der Vorgehensweise der Regierung einiges auszusetzen.

Am Freitag nun kündigten Transportminister François Bausch (Déi Gréng) und Bildungsminister Claude Meisch (DP) in einem gemeinsamen Presseschreiben an, den Schülertransport nach den Herbstferien zu verstärken

Fünf von 37 Buslinien werden mit zusätzlichen Bussen verstärkt. Auf den 32 anderen Linien werden größere Busse mit einer größeren Kapazität eingesetzt. Die Entscheidung fiel auf Basis einer Zählung, die das Transportministerium durchführte. Zwischen dem 18. September und dem 23. Oktober wurden insgesamt 383 Buslinien geprüft. Auf 37 Linien fuhren Busse, die überfüllt waren.

Reduzierung des RGTR-Betriebs

Da wegen der Corona-Krise vielerorts Busfahrer ausfallen, die aber notwendig sind, um die zusätzlichen Fahrten zu gewährleisten, hat der Transportminister beschlossen, die Kapazitäten auf einzelnen RGTR-Linien herunterzufahren. Das habe keinen Impakt auf die Passagiere, heißt es in dem Schreiben, die Zahl der Fahrgäste sei ohnehin rückläufig. Notfalls will das Ministerium auf eine Reserve an Busfahrern von Luxair Group zurückgreifen. Zudem wird geprüft, inwiefern die Luxemburger Armee Busfahrer zur Verfügung stellen kann.

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