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Mehr Radare für mehr Sicherheit
Lokales 2 Min. 09.05.2016 Aus unserem online-Archiv
Zehn weitere fixe Verkehrsradare in Betrieb

Mehr Radare für mehr Sicherheit

Ein Teil der Leitplanken zwischen Mersch und Angelsberg wurde bereits am Montag errichtet.
Zehn weitere fixe Verkehrsradare in Betrieb

Mehr Radare für mehr Sicherheit

Ein Teil der Leitplanken zwischen Mersch und Angelsberg wurde bereits am Montag errichtet.
Foto: Gerry Huberty
Lokales 2 Min. 09.05.2016 Aus unserem online-Archiv
Zehn weitere fixe Verkehrsradare in Betrieb

Mehr Radare für mehr Sicherheit

Kevin WAMMER
Kevin WAMMER
Die zehn zusätzlichen fixen Radare, deren Inbetriebnahme für dieses Jahr vorgesehen waren, sind seit gestern aktiv. Das Gleiche gilt für die Leitplanken, die seit gestern auf der Strecke zwischen Angelsberg und Mersch errichtet werden.

(kw) - Aus zehn mach 20: Am Montag ist die Geschwindigkeitsmessung mithilfe von Verkehrsradaren in ihre zweite Phase gestartet. Zehn zusätzliche fest installierte wurden in Betrieb genommen. Auch die fünf bisher noch nicht eingesetzten mobilen Radare wurden von den jeweiligen regionalen Polizeibezirken in Betrieb genommen. Damit beläuft sich die Zahl der Messgeräte auf 26, 20 fest installierte und sechs mobile Geräte. 

Wie viele Verkehrsteilnehmer am Montag in die „Radarfalle“ tappten ist nicht bekannt. Von offizieller Seite war auf Nachfrage keine Zahlen zu erfahren. Zur Erinnerung: Bei der Inbetriebnahme der ersten fixen Radare am 16. März waren alleine am ersten Tag fast 1 900 Verkehrsteilnehmer geblitzt worden. 

Blitzer-Standort falsch angekündigt 

Wie bereits während des Starts der ersten zehn Geräte am 16. März wurden auch die neuen Blitzer nacheinander von der Straßenbauverwaltung aktiviert. So sollte verhindert werden, dass es zu Problemen kommt und ein Radargerät womöglich aussetzt, wie es bereits am 16. März passierte. Damals hatte das Radargerät in Schlammesté Startschwierigkeiten und musste vor Ort neu gestartet werden. Ein solcher Vorfall wiederholte sich gestern nicht. 

Hingegen fiel der Straßenbauverwaltung erst am Montag auf, dass einer der neuen Radare nicht an der angekündigten Strecke steht. So war bisher auf der Webseite der Straßenbauverwaltung zu lesen, dass ein Blitzer auf der Strecke zwischen Steinheim und Echternach stehen werde. Das Gerät steht aber zwischen Steinheim und Rosport. 

Geirrt hat man sich laut Dany Frank, Pressesprecherin des Infrastrukturministeriums, nur bei der Beschreibung: „Der Blitzer steht an der richtigen Stelle. Auf der offiziellen Karte steht das Radargerät zwischen Steinheim und Rosport.“ Auch wenn Ressortminister François Bausch im Februar ausschließlich die Standorte der ersten 20 Geräte angekündigt hatte, ist zum Teil bekannt, wo 2017 Blitzer stehen werden. So zum Beispiel auf der Strecke zwischen Angelsberg und Mersch. 

Leitplanken werden montiert 

Nach dem tödlichen Unfall eines jungen Fahrers am vergangenen Donnerstag wurden dort gleich mehrere Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Neben der Ankündigung der Radaranlage hat die Straßenbauverwaltung nun damit begonnen, Schutzplanken entlang der besagten Straße zu montieren. 

Ein Teil dieser Leitplanken wurde bereits am Montag errichtet, und die Arbeiten werden noch die restliche Woche andauern. Die Leitplanken werden außerdem so gestaltet, dass sie keine zusätzliche Gefahr für stürzende Motorradfahrer darstellen. „Wir haben gleich reagiert, um weitere Unfälle zu vermeiden“, verdeutlicht Dany Frank. „Dank eines sogenannten ,Engagement financier d'urgence’ und der Bereitwilligkeit der Straßenbauverwaltung konnten wir umgehend mit den Arbeiten beginnen.“


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