Mehr Platz für Sportler in Fetschenhof
Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt, und so nimmt jeder Neubau seinen Anfang mit einem ersten Stein. Auf dem Gelände des Institut national des sports (INS) in Luxemburg-Fetschenhof liegen zwar nun schon einige Steine aufeinander, mit dem symbolischen Setzen des Grundsteins wurden die Bauarbeiten für eine neue Sporthalle auch ganz offiziell aufgenommen. Im Frühjahr kommenden Jahres soll die Halle genutzt werden können.
Die Sportler am INS fiebern diesem Tag bereits jetzt entgegen, denn an der Rue de Trèves in Fetschenhof platzt nicht nur das Sportlycée aus allen Nähten: Auch die Sporthalle, in der die Schüler des Lyzeums und die Sportler der Verbände trainieren, ist zu klein.
Darum wird bereits seit dem 15. März mit Hochdruck an der Verwirklichung der neuen Sportstätte gearbeitet. Es hatte allerdings gedauert, bis die ersten Bagger endlich rollten: Die Container, in denen die Schüler des Lyzeums übergangsweise zur Schule gingen, standen zu lange noch auf der zukünftigen Baufläche, wie Carlo Hastert vom Sportministerium bedauert.
Zwei Sporthallen, ein Lagerraum
Auf rund 5,35 Millionen Euro belaufen sich die Gesamtkosten des Projekts, das vom Architektenbüro Beiler François Fritsch in Luxemburg-Stadt entworfen wurde und vom Staat finanziert wird. Das Bauprojekt gliedert sich in drei große Hauptteile. Der erste umfasst eine zehn Meter hohe Sporthalle mit einem Spielfeld von 33 mal 18 Metern. Dort sollen in Zukunft Spielsituationen trainiert werden; der Raum kann aber auch eingeteilt werden, sodass mehrere Trainingseinheiten gleichzeitig stattfinden können.
In diesem Gebäudeblock entsteht ebenfalls ein mit Fahrrädern ausgestatteter Raum, wo in Zukunft beim Spinning in die Pedale getreten werden kann. Außerdem wird es dort einen Bereich für Physiotherapie mit Krankenstation und einen Technikraum geben. Der dritte Teil des Gebäudekomplexes wird bei einer Höhe von fünf Metern einen 88 Quadratmeter großen Lagerraum umfassen.
Beim Bau des kompakten Gebäudes wird auf ökologische Kriterien geachtet: So können sich Sportbegeisterte auf eine lichtdurchflutete Halle freuen, bei deren Bau nachhaltige Materialien verwendet werden und die Heizkosten so niedrig wie möglich gehalten werden.
