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Mehr Flexibilität für Passagiere: CFL plant eigenen Carsharing-Dienst
In Luxemburg gibt es bereits zwei Carsharing-Anbieter. Nun will auch die CFL Mietfahrzeuge anbieten.

Mehr Flexibilität für Passagiere: CFL plant eigenen Carsharing-Dienst

Foto: Serge Walbillig/LW-Archiv
In Luxemburg gibt es bereits zwei Carsharing-Anbieter. Nun will auch die CFL Mietfahrzeuge anbieten.
Lokales 22.03.2017

Mehr Flexibilität für Passagiere: CFL plant eigenen Carsharing-Dienst

Diane LECORSAIS
Diane LECORSAIS
Die Eisenbahngesellschaft CFL will künftig einen eigenen Carsharing-Dienst anbieten. Die Fahrzeuge sollen an den 20 meistgenutzten Bahnhöfen bereitgestellt werden. Auf diese Weise soll der öffentliche Transport für die Nutzer attraktiver werden.

(DL) - Die Eisenbahngesellschaft CFL will künftig einen eigenen Carsharing-Dienst anbieten. Dies hatte Infrastrukturminister François Bausch im vergangenen Oktober angekündigt. Nun wurden weitere Details zu dem Vorhaben bekannt.

In einer Antwort auf zwei parlamentarische Anfragen der Abgeordneten Claudia Dall'Agnol (LSAP) und Marco Schank (CSV) erklärt der Minister, dass die Fahrzeuge in einer ersten Phase an den 20 meistgenutzten Bahnhöfen angeboten werden sollen. Mittelfristig soll dieses Angebot aber noch ausgeweitet werden - innerhalb von Luxemburg, unter Umständen jedoch auch grenzüberschreitend, dies an wichtigen Bahnhöfen im Grenzgebiet.

Ziel dieses Carsharing-Dienstes sei es, den Nutzern des öffentlichen Transports eine zusätzliche Flexibilität zu gewähren, indem sie - am Bahnhof angekommen - ein Fahrzeug anmieten können. Dies reihe sich denn auch ein in das Ziel der Regierung, die Multimodalität zu fördern und den öffentlichen Transport attraktiver zu gestalten.

Warum ein weiterer Anbieter?

In ihren Fragen wollten die Abgeordneten allerdings wissen, wieso neben dem Carsharing-Dienst der Stadt Luxemburg, Carloh, und jenem von Enovos, "City Mov'", nun noch ein weiterer Anbieter geschaffen wird.

Bausch zufolge hätten Gespräche "mit zwei anderen, viel kleineren Anbietern" gezeigt, dass für das Vorhaben der CFL eine eigene Struktur geschaffen werden müsse. Das Projekt der Eisenbahngesellschaft sei nämlich von deutlich größerem Ausmaß. So sollen gleich zu Beginn um die 100 Fahrzeuge im ganzen Land angeboten werden. Sämtliche Carsharing-Dienste sollen jedoch in Zukunft via die "mKaart" des "Verkéiersverbond" genutzt werden können.

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