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Maternité des CHL feiert fünften Geburtstag
Lokales 06.10.2020

Maternité des CHL feiert fünften Geburtstag

Die Maternité wurde vor einigen Jahren komplett renoviert.

Maternité des CHL feiert fünften Geburtstag

Die Maternité wurde vor einigen Jahren komplett renoviert.
Lex Kleren
Lokales 06.10.2020

Maternité des CHL feiert fünften Geburtstag

Jacques GANSER
Jacques GANSER
2019 wurden mehr als 3.000 Kinder in der Maternité geboren. 800 Paare entschieden sich für eine künstliche Befruchtung.

Im Jahre 2015 weihte das Centre Hospitalier de Luxembourg seine neue Geburtsklinik gleich neben der Kannerklinik ein. Die Leiter ziehen nun nach fünf Jahren eine positive Bilanz ihrer Aktivitäten. Die Schwerpunkte lagen dabei auf Schwangerschaft und künstliche Befruchtung, die Begleitung der Schwangerschaft in sämtlichen Phasen, der vorbeugenden Maßnahmen für die Gesundheit von Mutter und Kind sowie der Vorbereitung  der Eltern auf ihre zukünftige Rolle. Zugleich ist die Maternité auch kompetent, wenn es um die Behandlung von Brusterkrankungen geht.

So besitzt die Maternité die einzige Intensivstation für werdende Mütter mit besonderen Risiken oder Vorerkrankungen.


Bisher wurden keinerlei Probleme bei Corona-Infektionen während der Schwangerschaft festgestellt.
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Medizinische Versorgung garantiert

Die Nähe zum nationalen Zentrum für Frühgeburten der Kannerklinik mit ihrem 24-Stunden-Bereitschaftsdienst bietet zudem zusätzliche Sicherheit im Falle von Komplikationen. Zugleich wurden sämtliche Aktivitäten betreffend die Mammografie in der Maternité zusammengelegt.

2019 war denn auch ein Rekordjahr für die Maternité: Zum ersten Mal wurden mehr als 3.000 Geburten in einem Jahr verzeichnet, dies entspricht einem Anstieg von 28 Prozent im Vergleich zu 2016.

Auch die Zahl der künstlichen Befruchtungen stieg in den letzten Jahren regelmäßig: so griffen 2019 mehr als 800 Paare auf diese Behandlungsmethode zurück.  

Strikte Covid Regeln 

In Zeiten von Covid wurden auch die Regeln in der Maternité entsprechend angepasst: So ist für Schwangere, welche an Covid-19 erkrankt sind, ein spezieller Ablauf mit getrennten Räumlichkeiten im Klinikgebäude vorgesehen.

Die Vorbereitungskurse wurden zudem durch Videos ersetzt, die auf der Website der Klinik eingesehen werden können. Zudem ist im Vorfeld einer Geburt ein virtueller  Besuch der Klinik möglich. Die Klinik unterstützt zudem die Möglichkeit einer sehr schnellen Rückkehr nach Hause nach einer Geburt, dies in Zusammenarbeit mit einem Netz von frei arbeitenden Hebammen. Laut den Verantwortlichen des CHL setze man beim gesamten Prozess von Schwangerschaft und Geburt auf eine humane und familiäre Herangehensweise.    


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Reportage Nei Maternite, CHL, Foto Lex Kleren