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"Marche républicaine" in Luxemburg: Knapp 1000 demonstrieren für Meinungsfreiheit
Lokales 15 12.01.2015

"Marche républicaine" in Luxemburg: Knapp 1000 demonstrieren für Meinungsfreiheit

Lokales 15 12.01.2015

"Marche républicaine" in Luxemburg: Knapp 1000 demonstrieren für Meinungsfreiheit

Auch in Luxemburg-Stadt haben viele Menschen ihre Solidarität mit den Opfern der Charlie-Hebdo-Attentate bekundet und für Meinungsfreiheit demonstriert. Zeitgleich mit der "Marche républicaine" fanden sich mehr als 1000 Teilnehmer zu einer Kundgebung an der "Gëlle Fra" ein.

(vb/rar) - Auch in Luxemburg-Stadt haben viele Menschen ihre Solidarität mit den Opfern der Charlie-Hebdo-Attentate bekundet und für Meinungsfreiheit demonstriert. Zeitgleich mit der "Marche républicaine" fanden sich nach Polizeiangaben mehr als 1000 Teilnehmer zu einer Kundgebung an der "Gëlle Fra" ein.

Auf der spontan einberufenen Kundgebung waren viele hier lebende Franzosen, aber auch Luxemburger aus dem öffentlichen Leben dabei, wie zum Beispiel Großherzogin Maria Teresa. Auch mehrere Regierungsmitglieder wie Félix Braz und Carole Dieschbourg nahmen teil, sowie einige Abgeordnete, die ehemalige EU-Kommissarin Viviane Reding, und Künstler und Schriftsteller.

Mehrere hundert Menschen, darunter viele Eltern mit Kindern, hatten sich vor 15 Uhr auf der Place de la Constitution versammelt. Viele trugen Plakate mit der Aufschrift "Je suis Charlie" oder "Ech sin Charlie". Andere hielten Buntstifte in der Hand. Ein Mädchen hatte das Haar mit Bleistiften hochgesteckt. Die Tricolore und der Roude Léiw wehten im kalten Wind.

Kurz nach 15 Uhr bewegte sich der Zug von der Gëlle Fra über den Boulevard Roosevelt zum Garten der französischen Botschaft. Dort wandten sich Mitarbeiter der Botschaft an die Menge und dankten für die Teilnahme. Es folgte eine Gedenkminute, bevor die "Marseillaise" und die "Heemecht" gesungen wurden.