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Lydie Polfer: "Es war eine Rekord-Schueberfouer"
Lokales 19.09.2018

Lydie Polfer: "Es war eine Rekord-Schueberfouer"

Geht es nach dem Willen der Stadtverwaltung und des Kulturministeriums, soll die Schueberfouer in das Patrimoine immatériel der Unesco aufgenommen werden.

Lydie Polfer: "Es war eine Rekord-Schueberfouer"

Geht es nach dem Willen der Stadtverwaltung und des Kulturministeriums, soll die Schueberfouer in das Patrimoine immatériel der Unesco aufgenommen werden.
Lex Kleren
Lokales 19.09.2018

Lydie Polfer: "Es war eine Rekord-Schueberfouer"

Rita RUPPERT
Rita RUPPERT
Schätzungsweise 2 Millionen Besucher werden jährlich auf der Schueberfouer gezählt. In diesem Jahr sollen es weitaus mehr gewesen sein. Dafür gibt es einige Anhaltspunkte.

Die 678. Auflage der Schueberfouer sei eine Veranstaltung der Rekorde gewesen, sagte Bürgermeisterin Lydie Polfer beim City Breakfast für die Presse am Mittwoch.

Dies machte sie an zwei Punkten fest: Zum einen die Zahl der Nutzer von Tram und Bus, zum anderen die Menge an Abfall, der recycelt wurde. Laut Angaben von Luxtram haben fast 500.000 Fouer-Besucher die Straßenbahn benutzt. Bei den städtischen Buslinien, die von den P+R-Parkplätzen zum Glacisfeld fuhren, wurden insgesamt 150.000 Fahrgäste gezählt. Zudem wurden während der dreiwöchigen Fouer-Zeit 10 Prozent mehr Gäste als im vergangenen Jahr auf den übrigen Linien befördert.

80 Tonnen Müll recycelt

Was den Müll betrifft, so wurden dieses Jahr 80 Tonnen recycelt, in 2017 waren es 69 Tonnen. Auch die Forains seien mit der diesjährigen Auflage sehr zufrieden gewesen, betonte die Bürgermeisterin.

Das Gemeindeoberhaupt zeigte sich sehr zufrieden, dass es zu keinem Zwischenfall mit der Tram kam. Im Vorfeld waren Mitarbeiter der Stadt Luxemburg, Studenten und Angestellte einer Sicherheitsfirma geschult worden, um die Fouer-Besucher an den Übergängen auf die Gefahren hinzuweisen. Dieser Dienst am Kunden habe tadellos geklappt.

Jahrhundertealte Tradition

Mit Stolz wies Lydie Polfer darauf hin, dass die Stadtverwaltung sich in Zusammenarbeit mit dem Kulturministerium darum bemüht, die Schueberfouer in das Patrimoine immatériel der Unesco aufnehmen zu lassen. Schließlich handele es sich um die älteste Tradition des Landes, die sich nichtsdestotrotz beständig verändere, so Polfer. 


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