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„Lycée Michel Lucius”: „Aile 3000“ bleibt geschlossen
Ende Oktober wurde der „Aile 3.000” des „Lycée Michel Lucius” geschlossen.

„Lycée Michel Lucius”: „Aile 3000“ bleibt geschlossen

Foto: Anouk Antony
Ende Oktober wurde der „Aile 3.000” des „Lycée Michel Lucius” geschlossen.
Lokales 06.11.2017

„Lycée Michel Lucius”: „Aile 3000“ bleibt geschlossen

Nadine SCHARTZ
Nadine SCHARTZ
Kurz vor den Allerheiligenferien wurde ein Gebäudeteil des „Lycée Michel Lucius” aufgrund von Sicherheitsmängeln geschlossen. Der Unterricht läuft unterdessen seit diesem Montag wieder - wenn auch anders als bisher.

(nas) -  Wenige Tage vor den Allerheiligenferien wurde ein Teil des Gebäudes des „Lycée Michel Lucius“ aufgrund von Sicherheitsmängeln geschlossen. Zu groß sei das Sicherheitsrisiko für Schüler und Lehrer im Falle eines Brandes, hieß es.

Zu diesem Zeitpunkt war denn auch noch von einer Schließung „auf unbestimmte Zeit“ die Rede. Mittlerweile steht jedoch fest, dass der Unterricht im betroffenen „Aile 3000“ mit großer Sicherheit nicht mehr aufgenommen wird und der Flügel geschlossen bleibt, wie Direktorin Pascale Petry auf Nachfrage hin bestätigt.

Erhebliche Mängel

„In dem Zustand, in dem das Gebäude sich befindet, kann dort nicht mehr unterrichtet werden“, sagt sie. So entsprechen etwa der Brandschutz, der Bodenbelag, die Elektrik und die Dachkonstruktion nicht mehr den erforderlichen Standards. Mängel, die allerdings erst durch detaillierte Analysen deutlich wurden.

In dem geschlossenen Flügel befanden sich unter anderem die Säle für die Abteilungen Geisteswissenschaften, Kunst und Französisch.
In dem geschlossenen Flügel befanden sich unter anderem die Säle für die Abteilungen Geisteswissenschaften, Kunst und Französisch.
Foto: Anouk Antony

Betroffen sind insgesamt 19 Klassensäle der Abteilungen Geisteswissenschaften, Kunst und Französisch sowie die Schulbibliothek und das „SPOS“ („Service de Psychologie et d'Orientation Scolaires“).

Enger zusammenrücken

„Wir mussten uns umorganisieren und enger zusammenrücken“, erklärt Pascale Petry. Früher als ursprünglich geplant werden nun schon seit gestern die Räumlichkeiten der „Ecole française“ genutzt. Weitere Räume wurden im Pavillon des Lyzeums eingerichtet. Während der SPOS in das Hauptgebäude umgezogen ist, befindet sich die Bibliothek nun in der Lounge der Universität.

Was in Zukunft mit dem geschlossenen Gebäudeteil passieren wird, steht allerdings noch nicht fest. Eine Renovierung kommt jedoch nicht in Frage, da bis zum Jahr 2025 ein neues Gebäude in Kirchberg entstehen soll.


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