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Luxemburgs Lebensretter: Blick hinter die Kulissen des SAMU

Luxemburgs Lebensretter: Blick hinter die Kulissen des SAMU

Luxemburgs Lebensretter: Blick hinter die Kulissen des SAMU

Luxemburgs Lebensretter: Blick hinter die Kulissen des SAMU


von Rosa CLEMENTE/ 06.08.2019

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Seit dem Jahr 1989 gibt es in Luxemburg ganz offiziell einen landesweiten Notarztdienst. Bekannt ist er unter dem französischen Namen SAMU. Besuch in einem Stützpunkt der Lebensretter.

Eine lange Nationalstraße, Bäume stehen entlang der Fahrbahn. Die Landschaft zieht an den Autofenstern vorbei. Plötzlich, eine scharfe Linkskurve. Die Reifen quietschen. Der Fahrer verliert die Kontrolle über sein Fahrzeug und kommt von der Straße ab. Ein lauter Knall. Beide Insassen werden lebensgefährlich verletzt. Oder: Ein kleiner Junge kollabiert bei einem Fußballspiel. Er reagiert nicht auf die Rufe seiner Teamkollegen, liegt regungslos auf dem Rasen. Und auch: Ein 60-jähriger Mann fasst sich beim Kaffeetisch plötzlich an die Brust. Sein Atem stockt, er wird blau im Gesicht und kippt vom Stuhl.


Solche oder ähnliche Szenarien gehören zum Alltag der vier Einheiten des nationalen Notarztdienstes SAMU. Oft geht es dabei um Leben und Tod, schnelles Handeln ist daher oberste Priorität. Das SAMU-Team, bestehend aus einem Notarzt und einem Infirmier anesthésiste, muss binnen wenigen Minuten den Gesundheitszustand des Opfers einschätzen können, es dann notversorgen und stabilisieren.

„Die Aufgabe eines Notarztes ist nicht, den Patienten zu heilen, sondern ihn so schnell wie möglich lebend ins Krankenhaus zu bringen“, erklärt Dr ...

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