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Luxemburger RAD-Mädchen: Frauen in Feindeshand
Lokales 6 Min. 17.10.2020
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Luxemburger RAD-Mädchen: Frauen in Feindeshand

Maisy Ginter-Bonichaux kann sich auch mit 96 Jahren noch lebhaft an die prägenden Monate im Reichsarbeitsdienst respektive im Kriegshilfsdienst im nationalsozialistischen Deutschland erinnern.

Luxemburger RAD-Mädchen: Frauen in Feindeshand

Maisy Ginter-Bonichaux kann sich auch mit 96 Jahren noch lebhaft an die prägenden Monate im Reichsarbeitsdienst respektive im Kriegshilfsdienst im nationalsozialistischen Deutschland erinnern.
Foto: Anouk Antony
Lokales 6 Min. 17.10.2020
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Luxemburger RAD-Mädchen: Frauen in Feindeshand

John LAMBERTY
John LAMBERTY
Am Sonntag rückt Luxemburg zur Journée de commémoration nationale das Los der 3.614 Luxemburgerinnen in den Fokus, die von den Nazis in den Reichsarbeits- und Kriegshilfsdienst gezwungen wurden. Maisy Ginter-Bonichaux war eine von ihnen.

Wenn am Sonntag zur Journée de commémoration nationale am hauptstädtischen Bahnhof eine Gedenktafel zu Ehren jener 3.614 jungen Luxemburgerinnen enthüllt wird, die während des Krieges von den Besatzern in den Reichsarbeitsdienst (RAD) respektive den Kriegshilfsdienst (KHD) gezwungen wurden, dann trägt auch das jahrelange Beharren von Maisy Ginter-Bonichaux endlich seine Früchte.

„Danach kann ich in den Ruhestand treten“, lacht die 96-Jährige, während in ihren Augen immer noch das Spitzbübische jenes Mädchens funkelt, das sich vor mittlerweile mehr als 75 Jahren – trotz aller Gängelung und Gehirnwäsche der Nazis – durch 18 Monate deutschen Lager- und Fabrikdienst zu kämpfen wusste ...

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