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Luxemburger Polizei in Antiterror-Einsatz eingebunden
Lokales 03.07.2018

Luxemburger Polizei in Antiterror-Einsatz eingebunden

Belgische Spezialeinheiten hatten das Ehepaar am Samstag in Woluwe-Saint-Pierre bei Brüssel festgenommen.

Luxemburger Polizei in Antiterror-Einsatz eingebunden

Belgische Spezialeinheiten hatten das Ehepaar am Samstag in Woluwe-Saint-Pierre bei Brüssel festgenommen.
Foto: AFP/LW-Archiv
Lokales 03.07.2018

Luxemburger Polizei in Antiterror-Einsatz eingebunden

Michel THIEL
Michel THIEL
Das Paar, das mutmaßlich in Frankreich einen Anschlag auf Exil-Iraner verüben wollte, hatte tatsächlich Verbindungen nach Luxemburg, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte.

Die "Bild" berichtete bereits am Montag darüber, am Dienstag kam die Bestätigung der luxemburgischen Staatsanwaltschaft. Das Ehepaar, das in Belgien verhaftet wurde, weil es mutmaßlich einen Anschlag auf eine Veranstaltung von Exil-Iranern in Frankreich plante, hatte Verbindungen zu Luxemburg. Ziel der Attentatspläne war den Angaben zufolge eine Veranstaltung der im Iran verbotenen Organisation Volksmudschahedin am vergangenen Samstag in Villepinte bei Paris.

Belgische Antiterrorfahnder waren dem Plan auf die Spur gekommen und richteten vor etwa einer Woche ein Rechtshilfegesuch an die luxemburgische Justiz, wie heute bestätigt wurde. Im Rahmen der Affäre wurden mehrere Personen in Belgien festgenommen.


People hold pictures of relatives killed by the Mohllas regime, during "Free Iran 2018 - the Alternative" event on June 30, 2018 in Villepinte, north of Paris during the Iranian resistance national council (CNRI) annual meeting.  / AFP PHOTO / Zakaria ABDELKAFI
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In der Affäre um den vereitelten Anschlag auf Exil-Iraner in Frankreich könnte es laut Medienberichten eine Verbindung zu Luxemburg geben.

Laut Medienberichten führte das Paar rund 500 Gramm des hochbrisanten Sprengstoffs Triacetontriperoxid (TATP) bei sich. Eine Verbindung, die oft von Terroristen benutzt wird, da sie vergleichsweise leicht herzustellen ist. Ob das Paar den Sprengstoff in Luxemburg übergeben bekam, wie die "Bild" am Montag berichtet hatte, bestätigte die Staatsanwaltschaft nicht.

Da die belgische Bundesstaatsanwaltschaft mit den Ermittlungen befasst sei und Luxemburg lediglich in enger Zusammenarbeit mit der belgischen Polizei Hilfe geleistet habe, könne die luxemburgische Justiz keine weiteren Informationen zu dem Fall liefern, hieß es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft.


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