Luxemburger in der Polizei des NS-Staates: Aus dunkler Vergangenheit
„Sonntag Mittag auf der Bude“ ist auf der Rückseite dieses Fotos vom 14. Dezember 1941 zu lesen. Es zeigt 
Luxemburger der Freiwilligenkompanie im Polizeieinsatz auf dem Balkan – in Škofja Loka in Slowenien. Hier 
waren vier Luxemburger in deutscher Uniform umgekommen. ⋌(FOTO: POLICEMUSEE)

Luxemburger in der Polizei des NS-Staates: Aus dunkler Vergangenheit

Foto: Policemusee
„Sonntag Mittag auf der Bude“ ist auf der Rückseite dieses Fotos vom 14. Dezember 1941 zu lesen. Es zeigt 
Luxemburger der Freiwilligenkompanie im Polizeieinsatz auf dem Balkan – in Škofja Loka in Slowenien. Hier 
waren vier Luxemburger in deutscher Uniform umgekommen. ⋌(FOTO: POLICEMUSEE)
Lokales03.02.2018

Luxemburger in der Polizei des NS-Staates: Aus dunkler Vergangenheit

Steve Remesch
Steve Remesch

Am Wochenende wird im Geschichtsmuseum der Stadt Diekirch eine Ausstellung zur Luxemburger „Fräiwellegekompanie“ eröffnet – ein Aspekt der Landesgeschichte, der auch heute noch immer zu hitzigen Diskussionen führt.

Es ist ein Kontext, der nach wie vor explosiv bleibt: Während das Schicksal und der Heldenmut jener mehr als 11 000 Luxemburger, die im Zweiten Weltkrieg vom deutschen Besatzer zwangsrekrutiert wurden, über Jahrzehnte hinweg hochgehalten wurde, war der Umgang mit jenen Luxemburgern, die in der Polizei des NS-Staates dienten, oftmals schwieriger. Das mag Gründe haben, aber viele der Vorbehalte begründen auf Missverständnissen.

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