Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Luxemburg: Zwölf Brände an einem Wochenende
Lokales 16 2 Min. 07.07.2019

Luxemburg: Zwölf Brände an einem Wochenende

Am Samstag brannten in Luxemburg gleich mehrere Felder, wie hier zwischen Schüttringen und Canach.

Luxemburg: Zwölf Brände an einem Wochenende

Am Samstag brannten in Luxemburg gleich mehrere Felder, wie hier zwischen Schüttringen und Canach.
Foto: Centre d'incendie et de secours Canach
Lokales 16 2 Min. 07.07.2019

Luxemburg: Zwölf Brände an einem Wochenende

Am Samstag wurden in Luxemburg zehn Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt. Auch die Feuerwehr hatte einiges zu tun – ein Dutzend Mal gab es Brandalarm.

(sas/jt) - Alle Hände voll zu tun hatte der Corps grand-ducal d'incendie et de secours (CGDIS) am Samstag und Sonntag. Bei Verkehrsunfällen auf den Straßen Luxemburgs wurden gleich zehn Menschen verletzt: Auf der Autobahn A3 in Richtung A6 kollidierten am Samstag gegen 12.39 Uhr ein Bus und ein Lastwagen, ein Mensch wurde verletzt. Zwei weitere Verletzte gab es bei der Kollision von zwei Autos in Liwingen.

Gleich drei Menschen wurden bei einem Autounfall im Tunnel Markusberg verletzt. Als ein Autofahrer gegen 16.45 Uhr in Schieren von der Straße abkam und den Hang herunterrutschte, wurde er dabei verwundet. Bei der Kollision von zwei Fahrzeugen am Boulevard Pierre Dupong in Esch/Alzette wurde kurz vor 21 Uhr ebenfalls eine Person verletzt.Als es in Luxemburg-Stadt gegen 14.10 Uhr einen Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gab, wurde eine Person verwundet. Ein Autofahrer verletzte sich, als er um kurz nach 15 Uhr in Bartringen mit seinem Wagen gegen einen Baum fuhr. 

Zwölf Brände ohne Verletzte

Außerdem mussten die Einsatzkräfte des CGDIS am Wochenende zu insgesamt zwölf Bränden ausrücken: Laut dem Centre d'Incendie et de Secours Dippach wurden die Helfer am Samstag kurz nach 11 Uhr nach Hiwingen zu einem Brand auf einem Feld gerufen, rund 1000 Quadratmeter brannten dort. Nach zwei Stunden war das Feuer unter Kontrolle.

Um 11.15 Uhr stand dann in Dahlem ein Feld in Flammen, es wurde niemand verletzt. Ein ähnliches Szenario spielte sich um 13.41 Uhr in Beyren ab, auch dort wurde bei einem Brand auf einem Feld niemand verletzt.

Kurz nach 14 Uhr stand in Junglinster an der Rue de Bourglinster dann ein Traktor in Flammen. Gegen 16.20 Uhr mussten die Einsatzkräfte des CGDIS erneut zu einem Brand ausrücken, diesesmal brannte in Kockelscheuer eine Wiese. Auch dort wurde niemand verletzt.

Kurz vor 17 Uhr brannten Pflanzen in Bartringen an der Rue Alphonse Munchen, die Feuerwehr konnte den Brand löschen bevor jemand zu Schaden kam. Um 17.16 wurden die Einsatzkräfte des CGDIS dann zu einem weiteren Einsatz wegen eines brennenden Feldes zwischen Schüttringen und Canach gerufen. Dort brannte es auf einer Fläche von etwa einem Hektar. Nach einer Stunde waren die Flammen unter Kontrolle.

Und auch am Abend, beziehungsweise in der Nacht kehrte keine Ruhe ein: Gegen 21.20 Uhr fing ein Dach an der Rue um Knaeppchen in Gildsdorf Feuer, es blieb beim Materialschaden. Etwas später, kurz nach 22 Uhr, mussten die Feuerwehrkräfte dann zu einem Brand am Grobierg in Gonderingen ausrücken, ein Baum stand dort in Flammen. 

Drei Brände am Sonntag

Am Sonntag, kurz vor 13 Uhr, brannte auf dem Plateau Barbourg in Esch/Alzette ein Chalet. Drei Feuerwehren aus Esch, Monnerich und Schifflingen waren vor Ort im Einsatz. Eine Stunde später qualmte es in der Impasse St. François in Remich: Hier waren Abfälle in Brand geraten. Helfer aus Remich und Schengen hatten die Lage schnell unter Kontrolle. Verletzt wurde in beiden Fällen niemand. In der Nacht auf Sonntag hatte es zudem gegen 4 Uhr morgens auf einem Feld in der Rue du Parc in Düdelingen ein Feuer gegeben.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Ein Blitzer gegen Handysünder
Eine von zehn Verkehrsunfällen ist auf die unerlaubte Nutzung von Mobiltelefonen zurückzuführen. Eine neue Technologie könnte nun Abhilfe schaffen.
Notruf aus dem Stau
Nachdem am Samstag mehrere Notrufe von Personen im Stau eingegangen waren, begaben sich die Helfer dorthin und gingen präventiv vor.