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Luxemburg sucht neue Berufsfeuerwehrleute
Lokales 29.06.2021
Neue Mitarbeiter für CGDIS

Luxemburg sucht neue Berufsfeuerwehrleute

Im Jahr 2020 standen 3.862 Freiwillige und 583 Berufstätige im Dienst des CGDIS.
Neue Mitarbeiter für CGDIS

Luxemburg sucht neue Berufsfeuerwehrleute

Im Jahr 2020 standen 3.862 Freiwillige und 583 Berufstätige im Dienst des CGDIS.
Foto: Guy Wolff
Lokales 29.06.2021
Neue Mitarbeiter für CGDIS

Luxemburg sucht neue Berufsfeuerwehrleute

Marie DEDEBAN
Marie DEDEBAN
Der CGDIS will bis 2025 ein Ziel erreichen: In bis zu 95 Prozent der Fälle in weniger als 15 Minuten am Einsatzort sein.

Aus dem französischen Original-Artikel von wort.lu/fr übersetzt.

Innerhalb von drei Monaten hat der großherzogliche Feuerwehr- und Rettungsdienst CGDIS seine Reaktionszeit verbessert. Konnte die Feuerwehr im März noch in 78 Prozent der Fälle innerhalb von 15 Minuten erreichen, sind es laut dem am Dienstag vorgestellten Jahresbericht inzwischen bereits 87 Prozent. Doch um das Ziel von 90 bis 95 Prozent bis 2025 zu erreichen, sieht der CGDIS nur eine Lösung: die Einstellung von neuen Fachkräften.

Die Einschreibungen für die ersten 60 Plätze beginnen bereits am Donnerstag. Dann kann vom 1. Juli bis zum 30. August jeder, der über einen Schulabschluss verfügt, eine gute körperliche Verfassung hat und die drei Amtssprachen spricht, sich auf dem Onlineportal Govjobs.lu bewerben. Die Plätze werden auch für Kandidaten aus der Großregion offen sein. „Wir sind bereit, andere Nationalitäten zu akzeptieren“, erklärte Raymond Guidat, Direktor für operative Strategie bei der CGDIS bereits im März.


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Und dies aus gutem Grund: Innerhalb von vier Jahren müssen 265 Berufsfeuerwehrleute eingestellt werden, um die 583 bereits im Dienst befindlichen sowie die 3.862 Freiwilligen zu unterstützen. Letztere haben trotz ihrer hohen Anzahl und der 187 neuen Rekruten des Jahres 2020 Schwierigkeiten, ihr Privatleben und das Leben in der Kaserne zu vereinbaren, „vor allem tagsüber“, so Lydie Polfer, Präsidentin des CGDIS-Vorstands.

Dieser Mangel an Flexibilität ist verständlich, hindert aber den Rettungsdienst daran, das geplante Ziele zu erreichen. „Es muss gewährleistet sein, dass alle Rettungswagen innerhalb von maximal zwei Minuten ab dem Zeitpunkt der Alarmierung ausrücken können“, betont Paul Schroeder, Generaldirektor des CGDIS.

Dazu kommen noch weitere Posten. Bis 2025 sollen auch 500 Verwaltungsmitarbeiter eingestellt werden, um die operative Belastung zu verringern. Im Jahr 2020 arbeiteten von den 7.268 Mitarbeitern beim CGDIS rund 150 Personen in der Technik sowie in der Verwaltung, heißt es.

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