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Kurzmeldungen Lokales 21.05.2020

Luxemburg-Stadt: Schlägerei auf der Place d'Armes

(mbb) - Am Mittwochabend ist es auf der Place d'Armes in Luxemburg-Stadt zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Menschen gekommen - die Beteiligten standen unter Alkoholeinfluss, wie die Polizei am Donnerstag mitteilt. Eine Person musste in der Ausnüchterungszelle untergebracht werden.

Heute

Kurzmeldungen Lokales Heute um 11:15

Drei Verletzte bei Unfällen am Freitagmorgen

Die Rettungsmannschaften des CGDIS mussten am Freitagmorgen bei drei Unfällen zu Hilfe eilen.

Gegen 6.15 Uhr kam es zwischen Roeser und Biwingen zu einem Unfall mit einem Auto. Der Unfallhergang ist nicht bekannt, gewusst ist aber, dass eine Person verwundet wurde, sodass der CGDIS neben der Feuerwehr aus Roeser zusätzlich einen Rettungswagen aus der Hauptstadt abbestellte.

In der Industriezone Rolach in Sandweiler wurde gegen 9.30 Uhr eine Person bei einem Unfall - ebenfalls mit einem Privatwagen - verletzt. In diesem Fall wurde ein Rettungswagen aus Mertert und die lokale Feuerwehr angfordet.

Gegen 9.20 Uhr wurde in der Rue Pierre Gansen in Niederkorn ein Fußgänger angefahren. Die Feuerwehr Sassenheim-Differdingen rückte an, Sanitäter aus Düdelingen betreuten den Verletzten und brachten ihn zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.

Bedingt durch die anhaltenden Schneefälle der vergangenen Stunden, hatten sich bis Freitagmorgen landesweit 62 Unfälle zugetragen. In den meisten Fällen war es bei Materialschäden geblieben. Für den Samstag hat Météolux erneut eine Warnung ausgegeben. 

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Gestern

Kurzmeldungen Panorama 14.01.2021

Ehren-Oscars für Tyler Perry und Film-Stiftung

(dpa) - Im Rahmen der Oscar-Verleihung Ende April sollen in diesem Jahr erstmals zwei Ehren-Oscars für humanitäre Verdienste vergeben werden. Empfänger sind Regisseur, Produzent und Schauspieler Tyler Perry (51) und die Stiftung „The Motion Picture & Television Fund“ (MPTF), wie die Filmakademie Academy Of Motion Picture Arts and Sciences am Donnerstag in Los Angeles mitteilte. Für ihr soziales Engagement erhalten sie den Jean-Hersholt-Preis. 

Während der Corona-Pandemie habe es so viel Unterstützung für Bedürftige von der Filmindustrie gegeben, dass der Hersholt Humanitarian Award erstmals an zwei Empfänger gehen würde, hieß es in einer Mitteilung.

Der nach dem dänisch-amerikanischen Schauspieler und Philanthropen Jean Hersholt (1886 - 1956) benannte Sonderpreis wird nur in unregelmäßigen Abständen verliehen. Zu früheren Empfängern zählen unter anderem Jerry Lewis, Oprah Winfrey, Angelina Jolie und Harry Belafonte.

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US-Verkehrsaufsicht drängt Tesla zu Rückruf von 158.000 Autos

(dpa) - Die US-Verkehsbehörde NHTSA hat den Elektroautobauer Tesla wegen Sicherheitsrisiken zu einem größeren Rückruf aufgefordert. Betroffen sind rund 158.000 von Teslas älteren Modellen S und X mit Baujahren von 2012 bis 2018, wie am Donnerstag aus einem Schreiben der Aufsicht an den Hersteller hervorging.

Konkret geht es demnach um Speicherplatz-Probleme bei bestimmten Computerchips, die zu Ausfällen des zentralen Touchscreen-Bildschirms führen können, über den diverse Fahrzeugfunktionen bedient werden. Die Behörde warnte etwa vor Beeinträchtigungen der Rückfahrkamera oder des Fahrassistenzprogramms. Tesla äußerte sich zunächst nicht.

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Frankreich zieht nächtliche Ausgangssperre vor

(dpa) - Im Kampf gegen das Coronavirus will Frankreich die abendliche und nächtliche Ausgangssperre auf dem gesamten Festland um zwei Stunden auf 18 Uhr vorziehen. Die Regelung solle ab Samstag für mindestens 15 Tage gelten, kündigte Premierminister Jean Castex am Donnerstagabend in Paris an. 

Zuvor war das ursprünglich von 20 Uhr bis 6 Uhr geltende Ausgehverbot bereits in einzelnen besonders betroffenen Départements vorverlegt worden. Den Menschen ist es während dieser Zeit nicht mehr gestattet, an der frischen Luft spazieren zu gehen, Sport zu machen oder einzukaufen. Sie dürfen aber zum Beispiel weiterhin zur Arbeit fahren oder wegen zwingender familiärer Gründe das Haus verlassen.

Die Pandemie hat Frankreich mit seinen rund 67 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern schwer getroffen. Mehr als 2,8 Millionen Menschen infizierten sich mit dem Coronavirus, etwa 69.000 starben im Zusammenhang mit einer Infektion. Mit Stand Mittwochabend wurden knapp 250.000 Menschen in Frankreich gegen das Virus geimpft. Ab Montag sollen auch Menschen mit besonders hohem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf Impfungen erhalten, wie Castex ankündigte.

Alle News im Corona-Ticker vom „Luxemburger Wort“.

Griechisches Parlament beschließt Kauf französischer Kampfjets

(dpa) - Mit großer Mehrheit hat das griechische Parlament für den Kauf von 18 französischen Kampfbombern des Typs Rafale gestimmt. Verteidigungsminister Nikos Panagiotopoulos sprach bei der Parlamentsdebatte am Donnerstag vom größten Rüstungsprogramm Griechenlands seit Jahrzehnten. Die zwölf gebrauchten und sechs neuen Kampfflieger samt Waffen, Munition und Ersatzteilen sollen 2,3 Milliarden Euro kosten.

Hintergrund der Anschaffung ist der Konflikt mit dem Nachbarn Türkei um Erdgasvorkommen in der östlichen Ägäis, der im vergangenen Jahr immer wieder hochgekocht war und die beiden Länder bis an den Rand einer militärischen Auseinandersetzung brachte. Man wolle die Verteidigungskraft stärken, um den Frieden zu sichern, sagte Panagiotopoulos nun. Auch weitere Investitionen sind geplant, etwa der Kauf neuer Fregatten sowie von Munition und anderem Militärzubehör.

Zudem wird ab Mai die Dauer des Militärdienstes in Griechenland von neun auf zwölf Monate verlängert. Damit solle die Zahl der aktiven Wehrpflichtigen und der Berufssoldaten von etwa 100.000 auf 133.000 erhöht werden.

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Regierungskrise: Italiens Premier Conte trifft Staatschef

(dpa) - Italiens angeschlagener Regierungschef Giuseppe Conte hat sich zum zweiten Mal in schneller Folge mit Staatspräsident Sergio Mattarella getroffen. Außerdem will er das Parlament in Rom über die Krise seiner Mitte-Links-Regierung informieren. Das teilte Mattarellas Presseamt nach dem Besuch Contes im Präsidentenpalast am Donnerstag mit. Die Erklärung Mattarellas wurde im italienischen Fernsehen als Signal gewertet, dass ein sofortiger Rücktritt des Regierungschefs nicht bevorstehe.

Am Mittwoch hatte sich die Splitterpartei Italia Viva von Ex-Premier Matteo Renzi aus dem Bündnis zurückgezogen. Damit hat die Koalition keine Mehrheit mehr. Das Parlament hatte Conte zu einer Information der zwei Kammern - Abgeordnetenhaus und Senat - aufgefordert. Conte hatte schon am Vortag mit Mattarella Gespräche geführt. Bei Regierungskrisen kommt dem Staatspräsidenten in Italien eine wichtige Rolle zu.

Mattarella bestätigte die zwei Rücktritte der Ministerinnen aus der Partei Italia Viva vom Mittwoch. Die Aufgaben im frei gewordenen Landwirtschaftsressort habe Conte selbst übergangsweise übernommen. Nach Medienberichten will die Regierung in den kommenden Tagen noch wichtige Finanzprojekte anschieben. Die Auftritte Contes im Abgeordnetenhaus und im Senat könnten nächste Woche anstehen, schrieb die Nachrichtenagentur Ansa.

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Heftige Waldbrände im Himalaya bedrohen Wildtiere

(dpa) - Auf mehreren Himalaya-Bergen in Nepal brennt seit Wochen der Wald. Feuerwehrleute haben große Mühe, die Flammen zu löschen. So macht sich das Umweltministerium des Landes Sorgen um die Wildtiere in der Region - etwa Schneelöwen, Wölfe und Moschustiere - und den Verlust ihres Lebensraums, wie ein Sprecher des Ministeriums am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Bislang seien allein im Distrikt Manang rund 300 Kilometer nordwestlich von der Hauptstadt Kathmandu mehr als 700 Hektar Wald zerstört worden, hieß es. Wie groß der Schaden insgesamt sei, konnte das Ministerium zunächst nicht sagen.

Waldbrände kommen in Nepal immer mal wieder vor. Dieses Mal brenne es jedoch in höheren, steileren und schlechter erreichbaren Lagen, was die Löscharbeiten erschwere, sagte der Ministeriumssprecher. Die Brände hatten bereits im November begonnen.

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Kurzmeldungen Lokales 14.01.2021

Trier: Leiche einer Frau auf der Straße aufgefunden

(dpa) – Der Fund einer Frauenleiche auf der Straße vor einem Haus in Trier gibt Rätsel auf. Die tote Frau sei am Donnerstag gegen 9 Uhr in der Luxemburger Straße von einem Zeugen entdeckt worden, teilte die Polizei mit. Nach bisherigem Ermittlungsstand handele es sich um eine 63-Jährige aus Trier. Es werde geprüft, ob die Frau einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel. 

Die Leiche werde obduziert, an der Fundstelle seien Spuren gesichert worden. Weitere Details wollte die Polizei zunächst nicht mitteilen.

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Kurzmeldungen Lokales 14.01.2021

Flucht misslingt: Ein Kilogramm Marihuana im Auto

(dat) - Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Altwies missachtete ein Autofahrer am Mittwochabend die Haltezeichen der Polizei und flüchtete. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf. Wenig später stellten sie fest, dass der Geflüchtete mit einem unbeteiligten Wagen zusammengestoßen war. Im Auto des Geflüchteten wurde ein Kilogramm Marihuana gefunden und sichergestellt. Der Mann wurde festgenommen und am Donnerstag dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

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Brüssel: Polizeibeamte stehen vor dem Eingang eines Tunnels gegenüber eines Protests für mehr Informationen zum Tod von Ibrahima B., der letzte Woche nach einer Polizeikontrolle starb.

Brüssel: Mehr als 100 Festnahmen nach Krawall an Polizeiwache

(dpa) - Nach Ausschreitungen an einer Polizeiwache in Brüssel sind mehr als 100 Menschen vorläufig festgenommen worden. Dies teilte Justizminister Vincent Van Quickenborne in der Nacht zum Donnerstag mit, wie die Nachrichtenagentur Belga meldete. Am Mittwoch hatten etwa 500 Menschen in der Nähe der Wache gegen den Tod eines 23-Jährigen protestiert, der nach einer Corona-Kontrolle durch die Polizei starb. Am Abend steckten Demonstranten nach Angaben der Polizei Mülleimer in Brand, schlugen Scheiben ein und beschädigten sechs Polizeiwagen. Ein Demonstrant und vier Polizisten wurden verletzt.

Der Tod des jungen Mannes geht nach ersten Erkenntnissen auf Herzversagen zurück, wie Belga weiter berichtete. Die Staatsanwaltschaft hatte den Fall am Montag so geschildert: Die Polizei habe am Samstagabend in Brüssel eine Gruppe kontrolliert, die sich trotz geltender Corona-Beschränkungen versammelt hatte. Der Mann sei daraufhin geflohen, aber schnell gefasst und zum Verhör zur Polizeistation gebracht worden. Dort habe er das Bewusstsein verloren und sei wenig später im Krankenhaus gestorben.

Kurzmeldungen Lokales 14.01.2021

Fußgängerin in Esch/Alzette angefahren

(SC) - Am Mittwochabend wurde gegen 18 Uhr in der Rue d'Audun in Esch/Alzette eine Frau von einem Auto angefahren, als sie die Straße überqueren wollte. Der Fahrer, der in Richtung Frankreich unterwegs war, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste die Fußgängerin.

Sie wurde bei dem Unfall verletzt und musste zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ihre Verletzungen sind jedoch nicht lebensgefährlich. Ein Krankenwagen und weitere Einsatzkräfte aus der Stadt waren zur Stelle, um sich um die verletzte Person zu kümmern und die Unfallstelle zu sichern.   

Südkorea: Gericht bestätigt Haftstrafe für Ex-Präsidentin Park

(dpa) - Sechs Monate nach der Verurteilung der früheren südkoreanischen Präsidentin Park Geun Hye zu 20 Jahren Haft wegen Korruption und anderer Vergehen ist das Urteil rechtskräftig. Das Oberste Gericht in Seoul verwarf am Donnerstag nach eigenen Angaben die von der Staatsanwaltschaft eingelegten Rechtsmittel gegen das Urteil in dem wiederaufgenommenen Verfahren gegen Park vom vergangenen Juli. Mit dem jetzigen Urteil ist der Prozess gegen die 68-jährige Park abgeschlossen. Die konservative Politikerin war während ihrer Regierungszeit in einen massiven Korruptionsskandal verwickelt, der im März 2017 zu ihrer Amtsenthebung führte.

Vorgestern

Paris: Buch über Missbrauch löst Rücktritt von Ex-Ministerin aus

Paris (dpa) - Die frühere sozialistische Justizministerin Elisabeth Guigou (74) leite nicht mehr eine neugebildete Kommission, die sich mit Inzest und sexueller Gewalt gegen Kinder beschäftige. Das teilte Familien-Staatssekretär Adrien Taquet am Mittwochabend in Paris mit. Das Buch der Juristin Camille Kouchner „La Familia grande“ („Die große Familie“) war vor rund einer Woche erschienen und löst erheblichen Wirbel aus. 

Die Autorin ist Tochter des früheren französischen Außenministers und Mitgründers der Nothilfeorganisation „Ärzte ohne Grenzen“, Bernard Kouchner (81). Die 45-Jährige wirft ihrem Stiefvater Olivier Duhamel vor, vor über drei Jahrzehnten gegenüber ihrem damals minderjährigen Zwillingsbruder sexuell übergriffig geworden zu sein. Der bekannte Politologe und Jurist Duhamel war zwar nicht direkt auf die Vorwürfe eingegangen, hatte aber nach deren Bekanntwerden seine Funktionen niedergelegt.

Guigou, in Frankreich immer noch eine bekannte Politikerin, erklärte der Nachrichtenagentur AFP, das aktuelle Klima erlaube es ihr nicht, die Aufgabe mit der nötigen Ruhe anzugehen. Die Vorfälle, über die Kouchner berichte, seien ihr nicht bekannt gewesen, mit der Affäre habe sie nichts zu tun. Guigou wird zwar in dem Buch nicht erwähnt, soll aber laut Medien der Familie Duhamel nahegestanden haben.

Mögliche Übernahme von Carrefour löst in Frankreich Unruhe aus

(dpa) - Im Einzelhandel bahnt sich möglicherweise ein milliardenschwerer Zusammenschluss an. Die kanadische Alimentation Couche-Tard und der französische Supermarktkonzern Carrefour bestätigten Gespräche über eine mögliche Transaktion. Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire machte am Mittwoch allerdings schwere Bedenken geltend. Carrefour sei der wichtigste private Arbeitgeber im Land, die Eigenständigkeit Frankreichs bei der Nahrungsmittelversorgung stehe auf dem Spiel. „Auf den ersten Blick befürworte ich diese Operation nicht“, sagte der Ressortchef im TV-Sender France 5.

Die Kanadier seien auf Carrefour „in freundlicher Absicht“ zugekommen, bestätigte der französische Einzelhandelskonzern in Massy bei Paris. Die Gespräche seien in einem sehr frühen Stadium, hieß es ohne weitere Einzelheiten in einer zweizeiligen Stellungnahme.

Alimentation Couche-Tard hat sich in den vergangenen Jahren durch Zukäufe stetig vergrößert - zuerst in Kanada, später in den USA. Seit 2012 ist das Unternehmen in Europa vertreten. Eine Übernahme von Carrefour könnte Couche-Tards Präsenz in Europa sowie Südamerika erhöhen. Carrefour betreibt allein in Europa 2.800 Supermärkte sowie gut 700 großflächige Einkaufsmärkte.

Kurzmeldungen Lokales 13.01.2021

Trier: Mehrere Verletzte nach Küchenbrand

(dpa) - Bei einem Küchenbrand in Trier sind nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr vier Menschen verletzt worden. Sie hätten eine Rauchvergiftung erlitten, teilte die Leitstelle am Mittwochabend mit. 

Sechs weitere Menschen würden von Helfern betreut, darunter drei Kinder. Bei dem Brand in einer Wohnung habe sich starker Rauch entwickelt, mehrere Personen seien auf den Balkon geflüchtet.

Kurzmeldungen Lokales 13.01.2021

Führerschein weg nach doppeltem Verstoß

(dat) - Fahren unter zu hohem Alkoholeinfluss und Missachten des eingeschränkten Fahrverbots: Einem Autofahrer, der einer Polizeistreife in Höhe der Place de la Gare aufgefallen war, wurde am Mittwochmittag der Führerschein entzogen

Die Staatsanwaltschaft wurde informiert und diese ordnete die Beschlagnahmung des Wagens an.

Dutzende Tote bei schweren israelischen Angriffen in Syrien

(dpa) - Bei schweren israelischen Luftangriffen im Bürgerkriegsland Syrien sind nach Angaben von Aktivisten Dutzende regierungstreue Kämpfer ums Leben gekommen. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete am Mittwoch 57 Tote. Mit den Bombardierungen will Israel den iranischen Einfluss in Syrien zurückdrängen. Teheran sieht in Israel einen Erzfeind und ist zugleich ein wichtiger Verbündeter der syrischen Regierung. 

Insgesamt flog die israelische Luftwaffe 18 Angriffe, wie die Menschenrechtler weiter berichteten. Bei den Toten handele es sich um 14 Soldaten und 43 Anhänger verbündeter Milizen, darunter Kämpfer aus dem Irak und Afghanistan. 

Die israelische Armee äußerte sich nicht zu den Berichten - wie üblich in solchen Fällen. Die israelische Luftwaffe greift regelmäßig Ziele im Nachbarland an. Nach Armeeangaben wurden dort etwa im vergangenen Jahr 50 Ziele bombardiert.

Kurzmeldungen Lokales 13.01.2021

Monnerich: Schwerverletzter bei Arbeitsunfall

(dat) - Bei der Montage eines 12 Meter breiten Baugerüstes in Monnerich wurden am Mittwochmorgen zwei Arbeiter verletzt. Ein Arbeiter erlitt schwere Verletzungen und musste hospitalisiert werden. Beim Aufbau des Gerüsts waren beide Personen durch eine Stahlstange zu Boden gerissen worden. Andere Arbeiter, die ebenfalls an der Montage beteiligt waren, wurden nicht verletzt.

Die Gewerbeinspektion und die Spurensicherung der Kriminalpolizei waren vor Ort, um die Unfallstelle zu untersuchen. Die Staatsanwaltschaft wurde ebenfalls informiert.

USA: Supreme Court erschwert Zugang zu Abtreibungspillen

(dpa) - Der Oberste Gerichtshof der USA hat in seiner ersten Entscheidung zu Schwangerschaftsabbrüchen seit der Berufung der konservativen Richterin Amy Coney Barrett den Zugang zu Abtreibungspillen erschwert. In einer am Dienstagabend (Ortszeit) veröffentlichten Entscheidung setzte das Gericht eine Regelung wieder in Kraft, wonach Frauen trotz Corona-Pandemie eine Klinik oder Arztpraxis persönlich aufsuchen müssen, um Abtreibungspillen mit dem Wirkstoff Mifepriston zu bekommen.

Damit hoben die Obersten Richter die Anordnung einer unteren Instanz auf, dass angesichts der Pandemie Tabletten zur medikamentösen Abtreibung in den ersten Schwangerschaftswochen verschickt werden dürfen. Der Supreme Court folgte mit seiner Entscheidung einem Antrag der scheidenden US-Regierung von Präsident Donald Trump gegen die frühere Anordnung eines Bundesrichters.

Trump konnte mit der Berufung von Richterin Barrett, die seit Jahrzehnten als überzeugte Katholikin in Erscheinung tritt, die konservative Mehrheit am Supreme Court auf sechs der neun Sitze ausbauen. Der konservative Vorsitzende Richter John Roberts schrieb, es handele sich in dem nun verhandelten Fall nicht um eine grundsätzliche Entscheidung zur Abtreibung. Er stellte stattdessen infrage, ob Richter den Vorgaben der Arzneimittelbehörde FDA widersprechen sollten, wonach Frauen Abtreibungspillen persönlich abholen müssen. Die drei liberalen Richter sprachen sich gegen die verschärften Auflagen aus. Die Entscheidung stelle eine „irrationale, ungerechtfertigte und unangemessene Belastung für Frauen“ dar, schrieb Richterin Sonia Sotomayor.

Kurzmeldungen Lokales 13.01.2021

Ein Verletzter bei Busunfall in Remerschen

(SC) - Am Mittwochmorgen wurde gegen 9.20 Uhr eine Person in Remerschen verletzt, als auf der Schengenwis ein Bus und ein Auto miteinander kollidierten. Ein Krankenwagen aus Düdelingen und Einsatzkräfte aus Schengen waren vor Ort, um die Unfallstelle zu sichern und sich um den Leichtverletzten zu kümmern.

Zeitgleich ereignete sich auf der A3 zwischen Liwingen und Luxemburg-Stadt ein Unfall zwischen zwei Autos. Einsatzkräfte aus Düdelingen, Bettemburg und Roeser waren zur Stelle. Verletzt wurde niemand.

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Kurzmeldungen Lokales 13.01.2021

Bahnhofsviertel: Mutmaßlicher Drogendealer festgenommen

(SC) - Am Dienstagabend wurde am hauptstädtischen Bahnhof gegen 19.45 Uhr eine Polizeistreife auf zwei Personen aufmerksam, die offenbar auf offener Straße mit Drogen handelten. Die beiden Personen wurden für eine Untersuchung zur nächsten Polizeidienststelle gebracht. Insbesondere gegen eine Person bestand der Verdacht auf Drogenhandel - der Tatverdächtige wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen und am Mittwoch einem Untersuchungsrichter vorgeführt. Es wurden etwa 10 Gramm Opiate, Bargeld, ein Springmesser und mehrere Mobiltelefone beschlagnahmt.  

Erste Hinrichtung einer Frau auf US-Bundesebene seit 1953

(dpa) - Die Regierung des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump hat kurz vor dessen Ablösung eine wegen Mordes verurteilte Frau hinrichten lassen. Die 52-jährige Lisa Montgomery starb in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) durch eine Giftspritze im Gefängnis in Terre Haute im US-Bundesstaat Indiana, wie die „New York Times“ und andere Medien unter Berufung auf die zuständige Behörde berichteten. Dies sei die erste Hinrichtung einer nach Bundesrecht verurteilten Straftäterin seit 1953. Stunden zuvor hatte der Oberste Gerichtshof mit zwei Entscheidungen den Weg für die Exekution frei gemacht.

Montgomery war im Jahr 2007 des Mordes sowie Kidnappings schuldig gesprochen worden, nachdem sie eine schwangere Frau getötet und ihr das Baby aus dem Bauch geschnitten hatte. Für die Tat, die über die USA hinaus Abscheu und Entsetzen ausgelöst hatte, wurde sie später zum Tode verurteilt.

Im Jahr 2004 hatte Montgomery die damals 23-jährige Bobbie Jo Stinnett im Internet kennengelernt. Sie besuchte ihr Opfer zu Hause in Skidmore (Missouri) unter dem Vorwand, einen Hund von ihr kaufen zu wollen. Stinnett wurde erwürgt und mit aufgeschnittenem Unterleib aufgefunden. Nach einer US-weiten Suche spürte die Polizei Tage später die Täterin im Nachbarstaat Kansas auf. Das Kind hatte sie bei sich. Freunden und Bekannten erzählte sie, es sei die eigene Tochter. Das Mädchen überlebte die Tat und wuchs beim Vater auf.

Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hatte die Vollstreckung von Todesurteilen im vergangenen Jahr nach einem gewonnenen Rechtsstreit wieder aufgenommen. Während viele US-Bundesstaaten die Todesstrafe vollstrecken, hatte es zuvor auf Bundesebene seit 2003 keine Hinrichtung mehr gegeben. Medienberichten zufolge hat die Regierung seither zehn Straftäter hinrichten lassen. Bis zur Amtsübernahme des siegreichen Trump-Herausforderers Joe Biden am 20. Januar will die US-Regierung nach Angaben des Death Penalty Information Centers noch zwei weitere Todesurteile vollstrecken. Der künftige Präsident hat sich für die Abschaffung der Todesstrafe auf Bundesebene ausgesprochen. Trump ist ein Befürworter der Todesstrafe.

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