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Luxemburg-Stadt: 1,5 Millionen Euro für den Handel
Lokales 3 Min. 10.06.2020 Aus unserem online-Archiv

Luxemburg-Stadt: 1,5 Millionen Euro für den Handel

Um den Handel zu unterstützen, gibt es von der Gemeinde eine finanzielle Hilfe.

Luxemburg-Stadt: 1,5 Millionen Euro für den Handel

Um den Handel zu unterstützen, gibt es von der Gemeinde eine finanzielle Hilfe.
Foto: Lex Kleren
Lokales 3 Min. 10.06.2020 Aus unserem online-Archiv

Luxemburg-Stadt: 1,5 Millionen Euro für den Handel

Jeff WILTZIUS
Jeff WILTZIUS
Die Stadt Luxemburg unterstützt lokale Händler, indem sie jeweils 1.000 Euro in Gutscheine investiert. Dies wurde am Mittwoch beim City Breakfast bekannt gegeben. Auch Schwimmbäder und Sporthallen öffnen - zunächst nur für Clubs.

Der Handel mit seinen 1.500 Geschäften, Restaurants und Hotels sei lebenswichtig für das Leben in der Hauptstadt. Die Stadt Luxemburg würde daher alles tun, um diesen zu unterstützen, so die klare Ansage am Mittwoch beim City Breakfast, dem monatlichen Treffen des Schöffenrats mit der Presse.

So könnten die Händler eigene Coupons ausarbeiten oder ein vorgefertigtes Template auf der Internetseite der Gemeinde herunterladen und ausfüllen. Diese sollen dann am 15. Juni in der Victor Hugo Halle abgegeben werden. 

"Das sind dann pro Händler 20 mal 50 Euro Gutscheine im Wert von 1.000 Euro. Die von den Händlern bei der Gemeinde eingelösten Gutscheine werden dann später öffentlich über die sozialen Kanäle verlost. So erhalten die Gewinner einen Gutschein von 50 Euro und der Handel eine finanzielle Soforthilfe", erklärt Schöffe Serge Wilmes. Dieses Gewinnspiel wäre denn auch nicht nur für die Bewohner der Gemeinde gedacht. Die Gutscheine müssten allerdings in dem Laden eingereicht werden, der den Gutschein ausgestellt hat, so Wilmes.

Insgesamt sollen so 1,5 Millionen Euro an den Handel in der Hauptstadt verteilt werden. Die betroffenen Händler seien auch bereits via Brief kontaktiert worden.

Große Anfrage bei der Erweiterung für Terrassen

Bis Mittwoch seien insgesamt 82 Anträge für die Erweiterung von Terrassen bei der Gemeindeverwaltung eingegangen. 26 davon von Gastronomiebetrieben an Plätzen, wie zum Beispiel in der Rue Notre Dame, welche vorher über keine eigene Terrasse verfügten. 

Aus diesem Grund werde an manchen Stellen die Stellplätze für die Taxis verlegt, hieß es weiter. Auch würden alle Anfragen zeitgleich umgesetzt werden.

Sportinfrastrukturen öffnen - Badanstalt bleibt geschlossen

Viele Sportinfrastrukturen an der frischen Luft, wie das Stade Josy Barthel oder andere Fußball- sowie Tennisplätze auf Gemeindegrund, sind bereits wieder geöffnet. Nun folgen weitere Infrastrukturen, allerdings erstmal nur für die ansässigen Clubs. 


Gemeinden: Hoffen auf staatliche Hilfe
Das Gemeindesyndikat Syvicol will ein Treffen mit Premier Xavier Bettel und mehreren anderen Ministern beantragen, um eine finanzielle Unterstützung des Staates für die Kommunen auszuloten.

Die öffentlichen Schwimmbäder in Belair, Gasperich, im Bahnhofsviertel und in Limpertsberg können ebenfalls wieder von den Clubs genutzt werden. Das Bad in Bonneweg bleibt bis zum 15. Juli geschlossen. 

Auch in der Badanstalt wird vorerst nicht geschwommen: "Um die Schulorganisation in diesen Tagen bewerkstelligen zu können, nutzen wir die Hilfe der Mitarbeiter aus der Badanstalt. Daher bleibt diese aus Personalmangel erst einmal zu", betont Bürgermeisterin Lydie Polfer. 

Dies gelte ebenfalls für die Duschen sowie die Umkleidekabinen.

Bewerbungen für Pop-up-Stores beginnt

Für die beiden Pop-up-Stores an der Rue Philippe II werden neue Mieter gesucht. 

Eigentlich hätten die Ausschreibungen für die Räumlichkeiten der Gemeinde bereits Anfang des Jahres beendet sein sollen, doch wegen der Corona-Pandemie konnte der Termin nicht eingehalten werden. 

"Die Kandidaten, die bereits ihre Konzepte eingereicht hatten, werden von uns kontaktiert. Doch auch neue Ideen sind natürlich weiter willkommen", erklärt Wilmes. Die neue Frist endet am 21. Juni.

Schueberfouer-Ersatz in Planung

"Die traditionelle Schueberfouer wird stattfinden", beruhigt Serge Wilmes. Allerdings unter anderer Form: Statt einer großen Schueberfouer auf dem Glacis werden viele kleinere in den einzelnen Vierteln der Hauptstadt veranstaltet. 

Die Planungen seien derzeit in der Ausarbeitung. Genaueres könnte man allerdings erst im Juli berichten, fügt Polfer hinzu.

City drive-in Cinema auf dem Glacis

Eine gute Neuigkeit gab die Bürgermeisterin noch am Ende bekannt. Ab dem 17. Juli bis zum 1. August präsentiert die Hauptstadt, in Zusammenarbeit mit der Cinémathèque, jeden Abend auf einer großen Leinwand eine Auswahl an bekannten Filmen. Die Vorstellungen für das Autokino beginnen jeweils um 21.30 Uhr.

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