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Kurzmeldungen Lokales 14.06.2019

Luxemburg: Mit Fußtritten gegen den Kopf

(sas) - In der Nacht auf Freitag beobachteten Polizeibeamte gegen 4.30 Uhr wie ein Mann im Bahnhofsviertel in Luxemburg-Stadt einem am Boden liegenden Mann mit den Füßen ins Gesicht trat. Der Angreifer ließ sich auch von den herbeieilenden Polizisten nicht von weiteren Fußtritten abhalten. Die Polizisten konnten den alkoholisierten Schläger überwältigen. Bei der Überprüfung der Personalien der Beteiligten, stellte sich dann heraus, dass das Opfer wegen einer offenstehenden Haftstrafe zur nationalen Fahndung ausgeschrieben war - er wurde ins Gefängnis gebracht. Der vermeintliche Angreifer wurde zur Polizeidienststelle gebracht und beruhigte sich auf dem Weg dahin nicht: Er schlug im Polizeiwagen gegen die Tür und bedrohte die Beamten. Da er damit auch auf der Wache nicht aufhörte, verbrachte er den Rest der Nacht in der Ausnüchterungszelle. Gegen ihn wurde Strafanzeige erstellt.

Gestern

Mann läuft mit Bombe in Kiewer Bankfiliale

(dpa) - Im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat ein Mann kurzzeitig gedroht, eine Bankfiliale zu sprengen. Nach rund drei Stunden wurde der 32 Jahre alte Mann festgenommen, wie Vize-Innenminister Anton Geraschtschenko am Montag in Kiew mitteilte. Der Verdächtige sei mit einem Rucksack in die Filiale gegangen und habe behauptet, eine Bombe bei sich zu tragen.

Die Bankmitarbeiter konnten das Gebäude verlassen. Nur der Filialleiter sei freiwillig in der Bank geblieben, hieß es. Die Polizei nahm dann Verhandlungen mit dem Mann auf. Über Forderungen war zunächst nicht bekannt. Die Einsatzkräfte sperrten das Gebäude ab. Sprengstoffexperten durchsuchten nach der Festnahme die Filiale.

In den vergangenen beiden Wochen gab es in zwei Großstädten der Ukraine Geiselnahmen. Im ersten Fall intervenierte Präsident Wolodymyr Selenskyj persönlich und ging auf die Forderungen des Geiselnehmers ein. Es gab daraufhin Vorwürfe, dass er damit Trittbrettfahrer zu derartigen Taten ermutige.

Betrugsermittlungen um Firma von Donald Trump

(dpa) - Die Staatsanwaltschaft in Manhattan pocht weiter auf die Einsicht in Finanzunterlagen von US-Präsident Donald Trump. Sie erhofft sich davon offenbar Hinweise auf möglichen Versicherungs- und Bankbetrug durch Trumps Firma und dortige Angestellte, wie aus einem Schreiben von Staatsanwalt Cyrus Vance am Montag an ein Gericht hervorgeht. 

Bislang war bekannt, dass sich Ermittlungen von Vance' Behörde um angebliche Schweigegeldzahlungen drehten, die Trumps Ex-Anwalt Michael Cohen dem Pornostar Stormy Daniels und dem ehemaligen Playmate Karen McDougal gezahlt haben soll. Beide Frauen geben an, Affären mit Trump gehabt zu haben, was dieser dementiert.

Der Staatsanwalt erklärt in seinem Schreiben nicht explizit den Gegenstand und das Ziel seiner Ermittlungen. Er weist allerdings die Annahme von Trumps Anwälten als falsch zurück, dass sich die Ermittlungen auf die angeblichen Schweigegeldzahlungen beschränkten. „Unbestrittene“ Medienberichte über „möglicherweise umfangreiches und langwieriges kriminelles Verhalten bei der Trump Organisation“ machten deutlich, dass seine Behörde eine rechtliche Grundlage habe, Finanzunterlagen von Trumps Buchhalterfirma Mazars anzufordern, erklärte Vance.

Die Staatsanwaltschaft hat Mazars unter Strafandrohung aufgefordert, Finanzunterlagen von Trump und dessen Firmen herauszugeben. Trump versucht dies zu verhindern und war in dem Rechtsstreit bis vor das Oberste US-Gericht gezogen. Der Supreme Court hatte Anfang Juli entschieden, dass auch der Präsident nicht von der Pflicht ausgenommen sei, bei entsprechender Aufforderung Beweise in einem Strafverfahren zu liefern. Damit sprach das Gericht dem Staatsanwalt in Manhattan grundsätzlich das Recht zu, im Zuge von Ermittlungen Finanzunterlagen einzusehen. Die Einzelheiten müssen nun aber in unterer Instanz geklärt werden.

Öhman Bank: Einigung über Sozialplan

(mbb) - Die Gewerkschaften Aleba, OGBL und LCGB sowie die Personalvertretung der Öhman Bank haben sich Ende Juli auf einen Sozialplan für 17 Mitarbeiter geeinigt. Das teilten die Gewerkschaften in einer gemeinsamen Pressemitteilung am Montag mit.

Öhman Bank will ihre Tätigkeiten in Luxemburg einstellen; die VP Bank hatte eine Vereinbarung zur Übernahme eines Teiles des Kundenportfolios der schwedischen Bank unterzeichnet – dabei werden elf der insgesamt 28 Mitarbeiter zur VP Bank wechseln. Die anderen 17 Mitarbeiter werden entlassen. 

Der nun abgeschlossene Sozialplan sieht Unterstützungsmaßnahmen „sowie eine akzeptable finanzielle Entschädigung für das Vertragsende und eine Entschädigung auf der Grundlage sozialer Kriterien“ vor, wie es in der Mitteilung der Gewerkschaften heißt. 

Kurzmeldungen Lokales 03.08.2020

Wolf in der Eifel wahrscheinlich auf Reviersuche

(SC) - Ende Juli wurden in mehreren Ortschaften in der Eifel Schafe und Kälber gerissen. Die vom Senckenberg-Forschungsinstitut in Gelnhausen ausgewerteten DNA-Proben bestätigten, dass ein Wolf für die verendeten Tiere verantwortlich war. Nun konnten Forscher die Herkunft des Wolfes genauer eingrenzen.

Wie der „Trierische Volksfreund“ berichtet, stammt der Wolf ursprünglich aus einem Rudel aus Niedersachsen. Wahrscheinlich auf der Suche nach einem neuen Revier, wanderte der Wolf zunächst durch die Niederlande und nach Belgien, bevor er in der Eifel ankam. Forscher gehen davon aus, dass es sich bei dem männlichen Wolf um ein Jungtier handelt. Wölfe verlassen ihr Rudel häufig mit rund zwei Jahren, um sich ein eigenes Revier zu suchen.

Kurzmeldungen Panorama 03.08.2020

Älterer Mann bedroht lärmenden Kindern mit Deko-Waffe

(dpa/lrs) - Ein älterer Mann hat im rheinland-pfälzischen Carlsberg zwei angeblich lärmende Kinder mit einer Pistole bedroht. Später habe sich herausgestellt, dass es sich dabei um eine nicht funktionstüchtige Deko-Waffe handelte, teilte die Polizei in Grünstadt am Montag mit.

Die beiden Elfjährigen waren am Sonntag auf der Skateranlage in Carlsberg. Der angetrunkene 72-Jährige habe sich über den Lärm beschwert und dabei auf seinem Grundstück mit der Pistole hantiert.

Kurzmeldungen Lokales 03.08.2020

Illegale Müllentsorgung bei Mersch

(jag) - In einem Waldgebiet bei Mersch in der Nähe des Hunnebour haben Unbekannte in der Nacht vom 1. auf den 2. August Sperrmüll auf illegale Weise entsorgt. Vorgefunden wurden Tische, Stühle und Holzteile.

Die Polizei Mersch sucht zu dem Fall nach eventuellen Zeugen. Die Beamten können unter der Nummer 244 90 1000 oder per Mail police.mersch@police.etat.lu erreicht werden.  

Kurzmeldungen Kultur 03.08.2020

Neuverfilmung: Pan Tau ist wieder da

(dpa) - In den 70er Jahren war Pan Tau einer der beliebtesten Helden im Kinderfernsehen, nun kehrt er mit neuen Gesichtern auf den Bildschirm zurück. Der Start in Deutschland ist in diesem Herbst im Ersten geplant, wie die ARD am Montag mitteilte. Die Stelle des 1992 gestorbenen Hauptdarstellers Otto Simanek nimmt der englische Stand-up-Comedian und Zauberer Matt Edwards ein. „Die 14-teilige Serie wurde von Gabriele Walther mit viel Liebe zum Detail produziert und in englischer Sprache, mit britischen und deutschen Schauspielerinnen und Schauspielern in Deutschland gedreht“, hieß es in der Mitteilung.

In 33 Episoden hatte Pan Tau zwischen 1970 und 1978 stets wortlos - aber immer hilfsbereit und nett - viele Abenteuer erlebt und jede Menge Chaos verbreitet. Wenn nötig, konnte er auf Zauberkräfte zurückgreifen. Dass sich seit den Zeiten der heute etwas angestaubten deutsch-tschechischen Koproduktion sehr viel verändert hat, spiegeln die neuen Folgen wider. Pan Tau muss zum Beispiel einem Kind zu Hilfe kommen, weil fiese Influencer den Ruf des Vaters ruinieren wollen.

Zu den bekannten neuen Gesichern aus Deutschland gehören Valerie Niehaus („Verbotene Liebe“), Armin Rohde („Der gute Bulle“), Bettina Lamprecht („Die Känguru-Chroniken“), Sophie von Kessel („Song für Mia“), Katharina Wackernagel („Das Adlon. Eine Familiensaga“), Helmfried von Lüttichau („Der Beischläfer“) und Tom Gerhardt („Hausmeister Krause - Ordnung muss sein“).

Es spielen aber auch mehr als 50 britische Schauspieler mit, darunter Richard Linnell („Hollyoaks“), Hannah Chinn („Five Minutes“), Natalie St. John Porther („SHHH!“), Megan Richards („Wanderlust“), Bethany Billy („Pinky“), Niamh McGrady („The Fall“), Jan Anderson („Prison Break“), Orlando Seale („Pride and Prejudice“) und Jacob Avery („Dark Heart“).

Waldbrand in Kalifornien weitet sich aus

(dpa) -  Der erste große Waldbrand des Jahres im US-Bundesstaat Kalifornien hat sich weiter ausgebreitet. Die Flammen wüteten inzwischen auf einer Fläche von rund 83 Quadratkilometern, teilte die Forstverwaltung am Sonntag mit.

Bis zum Abend (Ortszeit) habe das Feuer nur zu fünf Prozent unter Kontrolle gebracht werden können. Es sei zwar niemand verletzt worden, die Flammen hätten aber ein Haus zerstört. Rund 8.000 Einwohner seien aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen. Betroffen sind die Bezirke Riverside und San Bernardino östlich von Los Angeles.

Rund 2.200 Feuerwehrleute kämpften mit Unterstützung von Löschhubschraubern gegen die Flammen. Das Feuer dehnte sich auf steilen und für die Einsatzkräfte unzugänglichen Hügeln aus. Auch Hitze, große Trockenheit und starker Wind erschwerten die Löscharbeiten. An den Wetterverhältnissen werde sich in den kommenden Tagen nichts ändern, warnten Meteorologen.

Das sogenannte „Apple fire“ war am Freitagnachmittag aus bislang unbekannter Ursache ausgebrochen. Über dem Gebiet war eine dichte Rauchwolke zu sehen. 

Kurzmeldungen Lokales 03.08.2020

Motorrad übersehen: Vier Verletzte bei Unfall in Trier

(dpa/lrs) - Vier Menschen sind bei einer Kollision eines Autos mit einem Motorrad in Trier verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntagabend mitteilte, hatte der Autofahrer das neben ihm fahrende Motorrad bei einem Wechsel der Fahrspur übersehen.

Durch den Zusammenstoß wurden der Motorradfahrer und dessen Sozius vom Zweirad geschleudert und schwer verletzt. Der Fahrer des Autos und ein Mitfahrer erlitten einen Schock. Alle Beteiligten wurden zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Kurzmeldungen Lokales 03.08.2020

Messerstecherei in Lokal in Petingen

(SC) - Am Sonntagabend gegen 21 Uhr musste die Polizei bei einer handfesten Auseinandersetzung in einem Lokal an der Place du Marché in Petingen eingreifen. Mehrere Personen waren dort aneinandergeraten. Ein Zeuge verständigte die Polizei und erklärte, dass mindestens ein Beteiligter mit einem Messer verletzt wurde. Daraufhin machten sich die Beamten gleich mit mehreren Polizeistreifen auf den Weg.

Vor Ort wurden zwei verletzte Personen vorgefunden, einer von ihnen hatte Schnittverletzungen erlitten. Nach einer Erstversorgung vor Ort wurden die beiden Verletzten ins Krankenhaus gebracht. Die Staatsanwaltschaft wurde über den Vorfall informiert, die Kriminalpolizei untersucht den Vorfall.

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 02.08.2020

Polizei sucht nach vermisstem Schwimmer in der Saar

(dpa) - Mit einem größeren Aufgebot von Polizei, Feuerwehr und DLRG ist am Wochenende in der Saar ein vermisster Schwimmer gesucht worden. Zuvor war ein 58 Jahre alter Mann, der gemeinsam mit Bekannten in dem Fluss gebadet hatte, nicht ans Ufer zurückgekehrt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Beamten gehen demnach von einem Badeunfall aus.

An der Suche hätten sich Taucher beteiligt, am Ufer seien Beamte mit Spürhunden unterwegs gewesen. Auch Drohnen mit Wärmebildkameras seien zum Einsatz gekommen. Der Vermisste sei als Lastwagenfahrer unterwegs gewesen und stamme aus Niedersachsen. Die Suche sollte am Sonntag fortgesetzt werden.

Kurzmeldungen Lokales 02.08.2020

Einbrecher geht mit Messer auf Security los

Bei einem Einbruch in eine Wohnung in Luxemburg-Stadt ist am Samstagabend ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes verletzt worden. 

Der Alarm in dem Wohnhaus in der Rue Charles Calmette im Stadtteil Bonnevoie-Nord/Verlorenkost wurde um 22.30 Uhr ausgelöst. Der Security war rasch vor Ort, um nach dem Rechten zu sehen. Prompt griff ihn ein Unbekannter mit einem Messer an. Der Wachdienstmitarbeiter konnte sich gegen den Angriff wehren, der Täter verletzte sich dabei womöglich am Kopf und flüchtete in Richtung eines Walds. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei brachte keinen Erfolg.

Der flüchtige Einbrecher trug laut Polizei eine schwarze Hose und einen schwarzen Kapuzenpulli.

 

Kurzmeldungen Lokales 02.08.2020

Zwei Schwerverletzte bei Unfällen am Samstag

Am Samstagnachmittag hat sich kurz nach 16 Uhr auf dem CR102 zwischen Kehlen und Mamer ein Fahrzeug überschlagen. Der Fahrer war in den Sommerweg geraten und hatte daraufhin die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Fahrer und Beifahrerin mussten von den Einsatzkräften aus dem Wrack geborgen werden. Die Beifahrerin erlitt schwerere Verletzungen und bleibt vorerst zur Behandlung in der Klinik.

Kurze Zeit später kam es in der Rue des Trois Cantons zwischen Dippach-Gare und Reckingen/Mess zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad. Der Motorradfahrer wollte den Wagen vor ihm überholen, als dieser aber just in diesem Moment nach links auf ein Privatgrundstücke abbiegen wollte. Der Biker kam zu Fall und zog sich eine Beckenverletzung zu. Der Notarzt versorgte den Schwerverletzten vor Ort, bevor er zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus transportiert wurde. 

Junges Mädchen in Schweden erschossen

(dpa) - In Schweden ist ein Mädchen im Teenageralter erschossen worden. Sie sei in der Nacht zum Sonntag in der Nähe einer Tankstelle in der Gemeinde Botkyrka bei Stockholm angeschossen worden und später ihren Schussverletzungen erlegen, teilte die Stockholmer Polizei am Vormittag mit. Das Mädchen sei unter 15 Jahre alt gewesen. Die Polizei ermittelt nun wegen Mordes, hat aber noch keinen Verdächtigen festgenommen.

Die Hintergründe der Schüsse waren zunächst völlig unklar. Nach Informationen der Zeitung „Expressen“ soll das Mädchen im Jahr 2007 geboren und nicht das Ziel der Tat gewesen sein.

Die Schüsse waren nicht der einzige nächtliche Vorfall in der schwedischen Hauptstadtregion: Gegen Mitternacht stieß ein kleines Fahrzeug mit drei jüngeren Insassen an einer Kreuzung in Täby nördlich von Stockholm mit einem Streifenwagen im Einsatz zusammen. Einer der drei verletzten Insassen starb noch in der Nacht im Krankenhaus. Die drei waren nach Polizeiangaben mit einem sogenannten Leichtfahrzeug unterwegs, einem kleinen Auto, das aufgrund seiner kleinen Größe den Status eines Mopeds hat. Auch hier ist die getötete Person schwedischen Medienberichten zufolge minderjährig gewesen. Polizisten wurden bei dem Unfall nicht verletzt.

Siemens Healthineers greift für Varian tief in die Tasche

(dpa) - Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers will sein Geschäft in den USA mit einer milliardenschweren Übernahme ausbauen. Dazu soll das auf die Krebsversorgung spezialisierte Unternehmen Varian für 16,4 Milliarden Dollar (14 Mrd Euro) gekauft werden, teilte die im MDax notierte Siemens-Tochter am Sonntag in Erlangen (D) mit. 

Die Varian-Aktionäre sollen 177,50 Dollar je Aktie erhalten. Das ist in etwa ein Viertel mehr als die Anteile am Freitagabend gekostet hatten. Der Vorstand des US-Konzerns stimmte dem Plan zu und empfiehlt den Anteilseignern, die Offerte anzunehmen.