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Luxemburg: Kontrollen in 34 CBD-Geschäften

Luxemburg: Kontrollen in 34 CBD-Geschäften

Foto: Angela Weiss / AFP
Lokales 13.06.2019

Luxemburg: Kontrollen in 34 CBD-Geschäften

Beamte von Zoll und Polizei waren am Donnerstag im Großherzogtum unterwegs, um in 34 CBD-Verkaufsstellen Kontrollen durchzuführen.

(sas/SC) - In insgesamt 34 Geschäften im Großherzogtum, in denen Cannabidol (CBD)-Produkte verkauft werden, führten Polizei und Zoll am Donnerstag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kontrollen durch.


(FILES) This file photo taken on March 16, 2017 shows legal cannabis plants growing under eavy light in a greenhouse of a Switzerland's cannabis producer in Koelliken. - Is the Cannabidiol (CBD), the new "superhero" cosmetic ingredients ? Many small companies are rushing into the niche, but the historic giants of the beauty sector are still waiting due of the legal vagueness surrounding this non-psychoactive molecule of cannabis. (Photo by Fabrice COFFRINI / AFP)
Erste Cannabis-Automaten in Luxemburg
CBD ist nicht gleich THC - aus dem Grund ist der Verkauf von solchen nicht-rauschauslösenden Cannabis-Produkten auch jetzt schon in Luxemburg erlaubt.

Die Beamten nahmen Proben und beschlagnahmten Produkte, die nach geltendem Recht verboten sein könnten. Bei diesen Proben wird nun laut Pressestelle der Justiz überprüft, ob es sich tatsächlich um Ware handelt, deren Verkauf verboten ist.

CBD ist ein Wirkstoff, der in der Cannabispflanze enthalten ist, im Gegensatz zum THC allerdings keinen berauschenden Effekt hat.

Harze und Blüten wurden laut dem Betreiber von CBD24 nicht beschlagnahmt, sondern lediglich zur Bestandteilkontrolle mitgenommen.
Harze und Blüten wurden laut dem Betreiber von CBD24 nicht beschlagnahmt, sondern lediglich zur Bestandteilkontrolle mitgenommen.
Foto: Angela Weiss / AFP

Unter den kontrollierten Betrieben waren auch die CBD-Automaten von CBD24. Laut dem Betreiber Sascha Theis wurden die landesweiten Kontrollen veranlasst, nachdem die Polizei eine Person mit dem illegalen Rauschmittel THC aufgegriffen hatte, die behauptete, das Tütchen als CBD erworben zu haben. 

Die Beamten seien bei den Kontrollen sehr entgegenkommend gewesen und hätten dem Betreiber angeboten, ihm den Wert der zur Probe entnommenen Waren zu ersetzen.

Beschlagnahmt wurden nur Waren, die unter das Lebensmittelgesetz fielen - alle anderen Waren, wie zum Beispiel Blüten und Harze, seien bloß zur Bestandteilprobe ins Labor mitgenommen worden. Insgesamt lobte Theis die Zusammenarbeit mit den Behörden.


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