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Luxemburg ist gegen Masern geimpft
Lokales 26.02.2019

Luxemburg ist gegen Masern geimpft

Kleiner Piecks, große Wirkung: Dank der hohen Impfrate bleibt Luxemburg von Masern weitestgehend verschont.

Luxemburg ist gegen Masern geimpft

Kleiner Piecks, große Wirkung: Dank der hohen Impfrate bleibt Luxemburg von Masern weitestgehend verschont.
Foto: Getty Images
Lokales 26.02.2019

Luxemburg ist gegen Masern geimpft

Die Masern sind europaweit auf dem Vormarsch. Nicht so in Luxemburg, denn hierzulande ist die Impfrate recht hoch.

(SH) - Fieber, allgemeiner Schwächezustand, rote Hautflecken am Körper und möglicherweise lebensbedrohliche Konsequenzen: Wie die Weltgesundheitsorganisation mitteilt, seien im vergangenen Jahr quer durch Europa etwas mehr als 80 000 Menschen an Masern (Luxemburgisch: Riedelen) erkrankt.


ARCHIV - 23.02.2015, ---: Eine Abbildung, die mit Hilfe eines Transmissionselektronenmikroskops gemacht wurde, zeigt Teile eines Masernvirus (Aufnahmedaten unbekannt).   (zu dpa "Masernfälle in der WHO-Europaregion haben sich 2018 verdreifacht") Foto: Cynthia Goldsmith/Centers for Disease Contról and Prevention/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
WHO: Masern in Europa wieder auf dem Vormarsch
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schlägt Alarm: Die Zahl der Masernfälle in der Europa-Region hat sich innerhalb eines Jahres verdreifacht. In Luxemburg bleibt die Situation stabil.

Gewarnt vor der Krankheit wird insbesondere auch in Belgien. In Luxemburg besteht derzeit jedoch kaum Grund zur Sorge. In den vergangenen beiden Jahren registrierte das Gesundheitsministerium jeweils vier Masernerkrankungen, dabei handelte es sich allerdings um sogenannte „importierte Fälle“. „Laut Kriterien der Weltgesundheitsorganisation bleibt Luxemburg ein Land, in dem die Masern als ausgerottet gelten“, heißt es vom Gesundheitsministerium.

Kein Todesfall

2018 hatten sich zwei erwachsene Personen in Thailand angesteckt, eine in Madagaskar. Hinzu kommt ein Kleinkind, bei dem die Krankheit ausgebrochen war, nachdem es während eines Italienaufenthalts in ein Krankenhaus musste. Das Kind war zu diesem Zeitpunkt erst elf Monate alt und noch nicht gegen Masern geimpft.


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Gestorben ist in den vergangenen zwei Jahren niemand an der Krankheit.

Dass Luxemburg weitestgehend von Masern verschont bleibt, erklärt sich durch die hohe Impfrate. Die meisten Eltern hätten Vertrauen in das nationale Programm, so das zuständige Ministerium: „Kinderärzte impfen Babys und Kinder normalerweise systematisch.“ Für Babys und Kinder seien die in dem nationalen Plan vorgesehenen Impfungen kostenlos, ebenso wie für Menschen, die verschiedenen Ziel- oder Risikogruppen angehören.

Eine hohe Impfrate ist wichtig, um zu vermeiden, dass sich die Masern wieder in Luxemburg ausbreiten.

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