Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Luxemburg führt 2021 keine Plastiksteuer ein
Lokales 31.08.2020 Aus unserem online-Archiv

Luxemburg führt 2021 keine Plastiksteuer ein

Ein Großteil der Plastikabfälle landet hierzulande im Restmüll.

Luxemburg führt 2021 keine Plastiksteuer ein

Ein Großteil der Plastikabfälle landet hierzulande im Restmüll.
Foto: Shutterstock
Lokales 31.08.2020 Aus unserem online-Archiv

Luxemburg führt 2021 keine Plastiksteuer ein

Trotz EU-Entscheidung für eine Abgabe auf nicht recyceltem Plastik sucht man in Luxemburg nach anderen Wegen, Umweltziele zu erreichen.

(str) - Die Regierung wird 2021 keine allgemeine Plastiksteuer einzuführen. Das betonen Premierminister Xavier Bettel (DP), Finanzminister Pierre Gramegna (DP) und Umweltministerin Carole Dieschbourg (Déi Gréng) in ihrer gemeinsamen Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der CSV-Abgeordneten Laurent Mosar und Gilles Roth.


(FILES) In this file photo taken on March 22, 2019 Belgium's Prime Minister Charles Michel arrives for the European Council Summit in Brussels. - Charles Michel was appointed EU Council President on July 2, 2019. (Photo by JULIEN WARNAND / POOL / AFP)
EU-Haushalt: Plan von Ratspräsident Charles Michel stößt auf Kritik
Wochenlang tüftelte Charles Michel an seinem Haushaltsplan. Der Vorschlag des Ratspräsidenten soll einen Kompromiss beim EU-Gipfel ermöglichen. Doch Einwände kommen schon kurz nach der Präsentation.

Die Entscheidung der Regierungschefs beim EU-Gipfel Mitte Juli, eine Abgabe der Mitgliedstaaten auf nicht recyceltes Plastik ab dem 1. Januar 2021 einzuführen, sei nicht zu verwechseln mit der Verpflichtung, dann auch eine Steuer auf nationaler Ebene einzuführen

Den Regierungen stehe es nämlich frei, darüber zu entscheiden, mit welchen Maßnahmen sie ihre Umweltziele erreichen wollen und wie sie den dazugehörigen EU-Beitrag finanzieren.


Politik, Sommerinterview Pierre Gramegna, Minister der Finanzen, Belval, Uni Luxemburg, Foto: Guy Wolff/Luxemburger Wort
Interview: Pierre Gramegna spricht über neue Steuerreform
Finanzminister Pierre Gramegna (DP) spricht im Interview über den britischen EU-Austritt und die Zukunft der luxemburgischen Steuerpolitik.

Anstatt eine Plastiksteuer im Jahr 2021 einzuführen, suche man nach neuen Wegen, um Umweltsteuern in der anstehenden Steuerreform abzuwickeln, heißt es. 

Den EU-Betrag auf Basis des nicht recycelten Plastikmülls finanziere die Regierung über einen Budgetkredit.  

Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

„Ich finde, es wäre gut, wenn die Einkünfte von Europa auch mit den Prioritäten von Europa übereinstimmen“, sagte Finanzminister Pierre Gramegna am Dienstag beim Treffen mit seinen EU-Amtskollegen in Brüssel.
Gerechtigkeit, Wettbewerbsfähigkeit, Kosten
Die Steuerreform soll an diesem Mittwoch verabschiedet und zum 1. Januar 2017 in Kraft treten. Die grundsätzlichen Kontroversen um ihre Auswirkungen werden aber wohl die Debatte 
im Parlament überdauern.
CSV-Fraktionschef Claude Wiseler (l.), CSV-Generalsekretär Laurent Zeimet (r.) und Pierre Gramegna (Mitte): Mit substanzieller Kritik an der Steuerreform tun sich die Christsozialen nach wie vor schwer.
Finanzminister Pierre Gramegna ist von der Notwendigkeit der 0,5-Prozent-Zukunftsabgabe überzeugt. Dies bestätigte er am Dienstag vor der Amerikanischen Handelskammer.
Pierre Gramegna ist von der Notwendigkeit der Abgabe überzeugt.