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Luxemburg: Britische Mutation erstmals dritthäufigste Variante
Lokales 27.01.2021

Luxemburg: Britische Mutation erstmals dritthäufigste Variante

In der zweiten Kalenderwoche stellte die britische Virus-Mutation die dritthäufigste Variante im Großherzogtum dar.

Luxemburg: Britische Mutation erstmals dritthäufigste Variante

In der zweiten Kalenderwoche stellte die britische Virus-Mutation die dritthäufigste Variante im Großherzogtum dar.
Foto: LW
Lokales 27.01.2021

Luxemburg: Britische Mutation erstmals dritthäufigste Variante

Bisher konnten 36 Fälle der britischen Variante in Luxemburg festgestellt werden. Sie stellte in der zweiten Kalenderwoche die dritthäufigste Virus-Variante im Großherzogtum dar.

(dpa/SC) - In Luxemburg sind bislang 36 Fälle der britischen Variante des Corona-Virus nachgewiesen worden. Wie aus dem Wochenbericht des Nationalen Gesundheitslabors (LNS) hervorgeht, stellte die Zahl der aufgelisteten Fälle der britischen Virus-Variante B1.1.7 in der Woche vom 11. bis zum 17. Januar rund 17 Prozent der 12 zirkulierenden Varianten in Luxemburg dar. Damit war sie in der Woche erstmals die am dritthäufigsten aufgetretene Variante des Virus.


Britische Corona-Variante: Sechs Fälle in Luxemburg entdeckt
Das Laboratoire national de santé (LNS) untersucht derzeit stichprobenartig rund 10 Prozent aller Corona-Fälle auf ihre genomischen Merkmale. Die britische Mutation wurde bisher sechsmal entdeckt.

14 neue Fälle der britischen Virus-Mutation wurden in der Woche vom 11. bis zum 17. Januar sequenziert. In der Woche vom 18. bis zum 24. Januar konnten vier weitere Fälle festgestellt werden. Das LNS hat in den vergangenen Monaten im Schnitt rund 10 Prozent aller positiven Fälle auf den Typ der Corona-Variante hin untersuchen können. Diese Abdeckungszahl gehöre zu den höchsten in Europa, erklärte Gesundheitsministerin Paulette Lenert kürzlich in einer parlamentarischen Antwort. Die Sequenzierungskapazitäten des LNS sollen in Zukunft noch weiter ausgebaut werden.

Auch südafrikanische Variante aufgetreten

Das LNS berichtete außerdem, dass es in Luxemburg nun drei Nachweise der südafrikanischen Virusmutation B.1.351 gebe. Die ersten beiden Fälle seien in der Woche vom 11. bis zum 17. Januar festgestellt worden, ein weiterer Fall in der Folgewoche. Experten gehen davon aus, dass die britische Variante des Corona-Virus rund 70 Prozent ansteckender sein könnte, als bisherige Varianten. Auch die südafrikanische Variante soll Wissenschaftlern zufolge leichter übertragbar sein.

Von der japanisch-brasilianischen Variante P.1 seien bisher keine Fälle bekannt. Man beobachte die Entwicklung genau, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Mittwoch in Luxemburg. Es sei wichtig, die derzeit geltenden Hygienemaßnahmen weiter einzuhalten und Kontakte zu reduzieren.


Im Lënster Lycée werden zurzeit 800 Schüler unterrichtet. Zur Rentrée im September kommen zusätzliche Schüler aus der International School Junglinster hinzu.
Britische Virus-Variante an der International School Junglinster
Ein Schüler an der International School Junglinster wurde positiv auf die britische Variante des Corona-Virus getestet. Nun sollen das Lehrpersonal und sämtliche Grund- und Kindergartenschüler getestet werden.

Am Montag war ein Fall der britischen Corona-Mutation B.1.7.7 in einer Vorschulklasse der Lënster Lycée International School in Junglinster entdeckt worden. Alle Schüler und Lehrer der Vorschul- und Grundschulklassen sollten daraufhin durchgetestet werden. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen standen zunächst noch aus.

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