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62 Hunde und 60 Katzen positiv auf Covid-19 getestet
Lokales 17.06.2021
Luxembourg Institute of Health

62 Hunde und 60 Katzen positiv auf Covid-19 getestet

Bei 276 Hunden wurden 62 Covid-Fälle festgestellt.
Luxembourg Institute of Health

62 Hunde und 60 Katzen positiv auf Covid-19 getestet

Bei 276 Hunden wurden 62 Covid-Fälle festgestellt.
Foto: Anouk Antony
Lokales 17.06.2021
Luxembourg Institute of Health

62 Hunde und 60 Katzen positiv auf Covid-19 getestet

David THINNES
David THINNES
Eine Corona-Impfung für Haustiere sei derzeit aber nicht geplant, so Minister Romain Schneider.

Das Luxembourg Institute of Health (LIH)  hat in einer Studie, die zusammen mit mehreren Tierärzten und der Veterinärsverwaltung durchgeführt wurde, mehrere Corona-Fälle bei Haustieren gefunden: So wurden bei 276 untersuchten Hunden 62 Infizierungen festgestellt und bei 228 analysierten Katzen waren es 60 Fälle. Das geht aus einer Antwort des Ministers für Agrikultur, Weinbau und rurale Entwicklung, Romain Schneider (LSAP), auf eine parlamentarische Anfrage des DP-Abgeordneten Gusty Graas hervor.

Die Studie mit dem Namen Colide wurden an Hunden, Katzen, Frettchen und Kaninchen durchgeführt. Bei den Frettchen und Kaninchen wurde keine positiven Fälle festgestellt.


Illustration, Leine, Hunde, Hunde an die Leine bitte, Leinenzwang, Foto: Luxemburger Wort/Anouk Antony
Anleinen oder nicht anleinen - das ist hier die Frage
Wo Hunde freilaufen dürfen, ist durch das Hundegesetz von 2008 festgelegt. Gemeinden können aber weitere Zonen hinzufügen.

Minister Schneider schreibt, da die Übertragung des Virus vom Tier zum Menschen unbedeutend ist, bräuchten die Tiere keine Impfung zu erhalten. Sie würden mehrheitlich keine Symptome zeigen. In Russland wurde nämlich ein Corona-Impfstoff für Tiere  - Carnivac-Cov - homologiert und die ersten 17.000 Dosen wurden produziert. Man wolle den Impfstoff auch für eine Zulassung in Europa homologieren lassen.

Wäre dies der Fall, würde eine Impfung aber freiwillig bleiben, so Romain Schneider. Es würde weiterhin die Priorität auf zum Beispiel die Impfung gegen Tollwut gelegt werden.

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