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LSAP-Spitzenkandidat Etienne Schneider will den Neuanfang
Lokales 1 2 Min. 20.08.2013

LSAP-Spitzenkandidat Etienne Schneider will den Neuanfang

LSAP-Spitzenkandidat Etienne Schneider will den Neuanfang

Lokales 1 2 Min. 20.08.2013

LSAP-Spitzenkandidat Etienne Schneider will den Neuanfang

Der Wahlkampf hat begonnen. Gleich zu Beginn ihres Sonderparteitags am Dienstagabend in Strassen ließen die Sozialisten keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie um das Vertrauen der Wähler kämpfen werden.

(mig) - Der Wahlkampf hat begonnen. Gleich zu Beginn ihres Sonderparteitags am Dienstagabend in Strassen ließen die Sozialisten keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie um das Vertrauen der Wähler kämpfen werden, mit einer teilerneuerten Mannschaft und einem neuen Spitzenkandidaten: Wirtschaftsminister Etienne Schneider, der mit 376 von 379 Stimmen vom Kongress bestätigt wurde.

Etienne Schneider will den Neuanfang. "Wir müssen die Fenster in diesem Land groß aufreißen. Als erstes brauchen wir eine Reform der staatlichen Institutionen und Verwaltungen." Dass die Wähler die LSAP für das Provozieren von Neuwahlen abstrafen könnten, beunruhigt den Spitzenkandidaten nicht. "Wenn das der Preis ist, den wir für die Wiederherstellung der Integrität dieses Landes zahlen müssen, dann ist es mir das wert."

Parteipräsident Alex Bodry bezeichnete die Partei als "eine starke Partei, die bereit ist, mit allen Bürgern in diesem Land einen Neuanfang zu wagen". Die LSAP stehe für Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Kompetenz. Bodry lobte den Einsatz der LSAP-Minister, die grosse Reformen auf den Weg gebracht haben, allen voran Mady Delvaux (Bildung), Mars Di Bartolomeo (Gesundheit und Soziales) und Nicolas Schmit (Arbeit).

Den längsten Applaus erhielt Außenminister Jean Asselborn, der bei diesen Wahlen nicht mehr als Spitzenkandidat antreten wird und dem aktuellen Wirtschaftsminister den Vortritt lässt.

Neuwahlen nicht geplant

Die LSAP habe die Neuwahlen nicht geplant, "aber alles hat seine Grenzen", meinte Bodry. Die LSAP habe nicht anders handeln können, "wir mussten den Weg für einen Neuanfang frei machen". Man sei einen holprigen, aber geraden Weg gegangen. "Von diesem Weg lassen wir uns nicht abbringen."Die LSAP hat keine Angst davor, nach den Wahlen nicht mehr in der Regierung zu sein. "Wir haben kein Problem, als starke Partei eine starke Oppositionsarbeit zu machen", so Bodry.

Sieben Gründe für einen Wahlsieg

Jean Asselborn ging in seiner Rede einen Schritt weiter als der Parteipräsident und zeigte sich kämpferisch. "Wir werden diese Wahlen gewinnen", meinte Asselborn, der gleich sieben Gründe für einen LSAP-Wahlsieg aufzählte. "Wir gewinnen, weil wir für die demokratischen Spielregeln in diesem Land stehen".

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