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Limpertsberger wollen Brücke zum Bambësch
Lokales 21.05.2019

Limpertsberger wollen Brücke zum Bambësch

Die Passerelle wird als Grundlage gesehen, mehr Menschen zum Radfahren zu bewegen.

Limpertsberger wollen Brücke zum Bambësch

Die Passerelle wird als Grundlage gesehen, mehr Menschen zum Radfahren zu bewegen.
Foto: InCA Ingénieurs Conseils
Lokales 21.05.2019

Limpertsberger wollen Brücke zum Bambësch

Sarah CAMES
Sarah CAMES
Das "Lampertsbierger Syndicat" hat am Montagabend einige Ideen zur Entwicklung des Stadtbezirks Limpertsberg vorgestellt.

Einen Lift, der das auf der Industriebrache von Villeroy&Boch neu entstehende Wohnviertel in Rollingergrund mit Limpertsberg verbindet, eine Rad- und Fußgänger-Brücke zwischen Limpertsberg und Bambësch: So stellt sich das "Lampertsbierger Syndicat" die Zukunft seines Viertels vor. 

Laut der gemeinnützigen Vereinigung, die seit 1973 besteht, könnte  die Passerelle "Westpist" den Bewohnern des Viertels eine "schnellere und stressfreiere Alternative zum Auto" sein.


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Der neue Stadtteil in Rollingergrund, der auf dem ehemaligen Industriegelände der Faiencerie 1.000 Menschen beheimaten soll, soll nach den Vorstellungen des "Lampertsbierger Syndicat" über einen Aufzug mit der Brücke verbunden werden.

Die Vereinigung hat Architekten und Ingenieure hinzugezogen, um die technische und bauliche Machbarkeit des Projektes zu prüfen.

Die vom "Lampertsbierger Syndicat" vorgeschlagene Passerelle "Westpist" wäre rund 350 Meter lang.
Die vom "Lampertsbierger Syndicat" vorgeschlagene Passerelle "Westpist" wäre rund 350 Meter lang.
Foto: InCA Ingénieurs Conseils

Das Brückenbauwerk, so wie man es sich vorstellt, hätte eine Gesamtlänge von 350 Metern, wobei die horizontale Tragstruktur aus Stahl oder Holz in einer Höhe von 36 Metern hängen würde. Der Übergang soll eine Breite von mehr als drei Meter haben, sodass sich ausreichend Platz für Fußgänger und Fahrradfahrer entsteht.

Das "Lampertsbierger Syndicat" schätzt, dass das Projekt mit rund 6,2 Millionen Euro zu Buche schlagen würde.

Der Weiteren will der Verein, das Limpertsberger Viertel als ehemaliges "Rosenviertel" an der LUGA 2023 Gartenschau teilzunehmen.


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