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Letzte Aktenprüfung fast abgeschlossen
Lokales 30.03.2017 Aus unserem online-Archiv
Fall Tanja Gräff

Letzte Aktenprüfung fast abgeschlossen

Hinter diesem Mietshaus fanden Waldarbeiter im Mai 2015 das Skelett von Tanja Gräff.
Fall Tanja Gräff

Letzte Aktenprüfung fast abgeschlossen

Hinter diesem Mietshaus fanden Waldarbeiter im Mai 2015 das Skelett von Tanja Gräff.
Foto: Pierre Matgé
Lokales 30.03.2017 Aus unserem online-Archiv
Fall Tanja Gräff

Letzte Aktenprüfung fast abgeschlossen

Tom RÜDELL
Tom RÜDELL
Die Trierer Staatsanwaltschaft ist mit ihrer finalen Prüfung der Akten zum Fall Tanja Gräff fast fertig. Noch vor der Sommerpause soll entschieden werden, ob die Ermittlungen eingestellt werden - oder ob es weitergeht.

(tom/dpa) - Die Trierer Staatsanwaltschaft will die Prüfung der Akten zum Tod der  Studentin Tanja Gräff noch vor der diesjährigen Sommerpause abschließen. Das berichtet unter anderem der Trierische Volksfreund. Wie der Leitende Oberstaatsanwalt Peter Fritzen der Deutschen Presse-Agentur sagte, sei man "in den letzten Zügen." Nach dieser letzten Durchsicht solle entschieden werden, ob und wie das Verfahren weitergeht.

Tanja Gräff war im Juni 2007 von einem Sommerfest an der Hochschule Trier nicht nach Hause zurückgekehrt. Erst im Mai 2015 wurde ihr Skelett an einer Felswand unterhalb der Hochschule in Trier bei Rodungsarbeiten gefunden.

Die damals 21-Jährige hatte bei einem Sturz aus fast 50 Metern Höhe tödliche Verletzungen erlitten. Allerdings sind die Umstände ihres Todes immer noch nicht geklärt. Ob Tanja Gräff verunglückte, ob sie möglicherweise in den Tod gestoßen wurde oder ob sie einer anderen Straftat zum Opfer fiel, war bisher nicht zu ermitteln.

Anwalt will nicht aufgeben

Der Anwalt von Tanja Gräffs Mutter, Detlef Böhm, hatte Ende 2016 nach Akteneinsicht Ansätze für weitere Ermittlungen vorgeschlagen. „Ich hoffe, dass sie berücksichtigt werden“, sagte er jetzt.

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