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Lënster Lycée bereit für den ersten großen Ansturm
Lokales 11 15.09.2014 Aus unserem online-Archiv
Einen Tag vor der Eröffnung

Lënster Lycée bereit für den ersten großen Ansturm

Romain Kieffer, Direktor des Lënster Lycée: "Diese Rentrée ist eine Herausforderung. Wir werden sehen, wie alles funktioniert."
Einen Tag vor der Eröffnung

Lënster Lycée bereit für den ersten großen Ansturm

Romain Kieffer, Direktor des Lënster Lycée: "Diese Rentrée ist eine Herausforderung. Wir werden sehen, wie alles funktioniert."
Photo: Maurice Fick
Lokales 11 15.09.2014 Aus unserem online-Archiv
Einen Tag vor der Eröffnung

Lënster Lycée bereit für den ersten großen Ansturm

Für das Lënster Lycee ist dieser Dienstag ein ganz besonderer Schulanfang: Nicht nur 200 Schüler haben dort ihren ersten Schultag in Junglinster, sondern auch alle Lehrer dieser neuen Schule. Einen Tag vor der Eröffnung war das „Luxemburger Wort“ zu Besuch.

(MF/vb) - Für das Lënster Lycee ist dieser Dienstag ein ganz besonderer Schulanfang: Nicht nur 200 Schüler haben dort ihren ersten Schultag in Junglinster, sondern auch alle Lehrer dieser neuen Schule. Einen Tag vor der Eröffnung war das „Luxemburger Wort“ zu Besuch.

Genau zwischen den Kirchtürmen von Junglinster und Gonderingen liegt das nagelneue Lycée mit seiner klaren, strengen Architektur. Um 7.30 Uhr am Dienstag kommt der Ansturm von 200 Schülern, die hier täglich bis 18 Uhr betreut werden.

„Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten sind wir bereit“, sagt Romain Kieffer, stolzer Direktor des Lënster Lycée. Gebaut ist die Schule für 1400 Schüler, deshalb werden die 200 Neuankömmlinge im ersten Jahr viel Platz haben. Sie teilen sich auf in sieben 7e-Klassen, vier 10e-Klassen und zwei Förderklassen (éducation différenciée) mit je acht Schülern.

Das Schulgebäude ist beeindruckend – und zwar nicht nur die atemberaubende Sicht aus dem dritten Stockwerk, von wo aus man die gesamte Landschaft rundum überblickt. Das Lycée verfügt außerdem über ein Schwimmbad, 94 Klassensäle, Labore und Ateliers. Bis 18 Uhr können sich die Schüler dort aufhalten und nach 14 Uhr Hausaufgaben erledigen oder an Freizeitangeboten teilnehmen.

Günstiger als geplant

Die abschließenden Arbeiten brauchen nach Aussagen noch bis zu sechs Wochen, aber schon jetzt ist alles fertig, was man für den Unterricht braucht, sagt Thierry Hirtz, Architekt und Projektleiter bei der Bautenverwaltung. Seiner Aufsicht ist es anzurechnen, dass beim Bau sparsam gewirtschaftet wurde. Ursprünglich waren für das Lënster Lycée 105 Millionen Euro eingeplant, „doch am Ende werden wir nur bei 90 oder sogar 85 Prozent dieses Betrags landen“, schätzt der Projektleiter.


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