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Kurzmeldungen Lokales 03.08.2021

(SC) - In der Nacht kam es vor der Aral Tankstelle auf der Route de Luxembourg in Walferdingen zu einem größeren Wasserleck. Durch die undichte Stelle konnte so viel Wasser austreten, dass die höher gelegenen Straßen in Bereldingen durch den Druckverlust kein Leitungswasser mehr hatten.

Der Wasseranschluss sei mittlerweile wieder hergestellt, so die Gemeinde am Dienstagmorgen in einer Mitteilung auf Facebook. Dennoch könne es sein, dass das Leitungswasser in einigen Straßen bräunlich verfärbt sei. In dem Fall reiche es aus, das Wasser mehrere Minuten lang laufen zu lassen, bis das Wasser wieder klar fließt. Die Wasserqualität sei durch das Leck nicht beeinträchtigt worden. In den betroffenen Straßenabschnitten werde die Gemeinde den Einwohnern und Büros Wasserlaschen bereitstellen. Reparaturarbeiten seien bereits im Gange.

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Gestern

In Großbritannien sorgen die innerhalb kürzester Zeit massiv gestiegenen Gaspreise für erhebliche Probleme. Der britische Wirtschaftsminister Kwasi Kwarteng hielt am Wochenende mehrere Krisentreffen mit Vertretern der Branche ab, während der für die Klimakonferenz COP26 zuständige Staatssekretär Alok Sharma im BBC-Interview am Sonntag zu beschwichtigen versuchte. Es gebe „im Moment kein Risiko bei der Versorgung“, sagte Sharma. Die erneuerbaren Energien müssten dringend schnell weiter ausgebaut werden.

Die BBC berichtete unter Berufung auf den Branchenverband Oil & Gas UK, die Großhandelspreise für Gas seien seit Januar dieses Jahres in Großbritannien um 250 Prozent gestiegen, um 70 Prozent allein seit August. Dafür werden unter anderem eine weltweit hohe Nachfrage, Probleme bei einigen Unternehmen sowie eine geringere Energiegewinnung durch Wind und Sonne verantwortlich gemacht. Dem „Guardian“ zufolge stehen mehrere kleine Energiefirmen kurz vor dem finanziellen Kollaps. 

Kurzmeldungen Sport 19.09.2021

(dpa) - Der dänische Ex-Radprofi und TV-Experte Chris Anker Sørensen ist bei einem Unfall in Belgien ums Leben gekommen. Der 37-Jährige sei am Samstagnachmittag bei einer Fahrradtour in Seebrügge von einem Auto erfasst worden und später an seinen Verletzungen gestorben, berichtete der dänische Sender TV 2 Sports, für den Sørensen gearbeitet hatte. Der Radsport-Experte war in Belgien, um für den Sender über die dort stattfindende Weltmeisterschaft zu berichten.

Bis 2018 war er selbst als Radprofi aktiv und absolvierte auch mehrfach die Tour de France. Der dänische Sender stellte sein Team in Belgien zunächst vom Dienst frei und bot Seelsorge an. Der Sportdirektor von TV 2 Sports sprach der Familie von Sørensen sein Mitgefühl aus.

Kurzmeldungen Lokales 19.09.2021

(LW) - Die Polizei hat Samstagnacht fünf betrunkene Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. 

An der Place Stalingrad in Esch/Alzette kam es gegen 19.15 Uhr zu einem Unfall. Einer der Unfallbeteiligten stand dabei unter zu hohem Alkoholeinfluss. Er wurde angezeigt und musste seinen Führerschein abgeben.

Kurz vor Mitternacht war auf der N1 zwischen Grevenmacher und Mertert ein Autofahrer aufgrund seiner Fahrweise aufgefallen. Auch hier verlief der Alkoholtest positiv. Seinen Führerschein durfte der Fahrer behalten, allerdings kommt eine Strafanzeige auf ihn zu. Ebenfalls angezeigt wurde ein betrunkener Autofahrer, der gegen 1.30 Uhr in Schlangenlinien beim Salzhof in Luxemburg-Hollerich unterwegs war. Der Mann musste zudem seinen Führerschein abgeben.

Gegen 3 Uhr morgens fiel der Polizei eine Autofahrerin auf, die mit hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn A1 von Mertert in Richtung Deutschland unterwegs war. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und konnten den Wagen kurz vor der Grenze stoppen. Die Frau stand unter erhöhtem Alkoholeinfluss. Die Folge war ein Führerscheinentzug sowie eine Strafanzeige.

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(dpa) - Bei der Parlamentswahl in Russland ist an diesem Sonntag der Tag der Entscheidung. Mehr als 110 Millionen Menschen sind aufgerufen, eine neue Staatsduma zu bestimmen. 14 Parteien sind zugelassen. 

Im Kampf um die 450 Sitze in der Staatsduma hofft die Kremlpartei Geeintes Russland erneut auf eine absolute Mehrheit. Doch erhoben unabhängige Wahlbeobachter und die von der Wahl ausgeschlossene Opposition um den inhaftierten Kremlgegner Alexej Nawalny Zweifel an der Fairness des Urnengangs. Es gab Tausende Vorwürfe der Manipulation an den ersten beiden Tagen.

Die unabhängige Wahlbeobachterorganisation Golos listete mehr als 3.000 Verstöße am Samstag auf. Die Kommunistische Partei, die einen Stimmenzuwachs wegen der verbreiteten Unzufriedenheit mit der Kreml-Politik erwartet, beklagte ebenfalls Manipulationsversuche. Sie kündigte Proteste an. Unabhängige Beobachter und Oppositionelle befürchten, dass sich die Kremlpartei mit massenhaftem Betrug einen neuen Wahlsieg sichert.

Vorgestern

Die Huthi-Rebellen im Jemen haben im Zusammenhang mit der Tötung ihres politischen Anführers neun Menschen hingerichtet, darunter ein Kind. Ein Erschießungskommando habe sie am Samstag am zentralen Tahrir-Platz in der Hauptstadt Sanaa hingerichtet, wie die von den Rebellen kontrollierte Nachrichtenagentur Saba meldete. Die Angehörigen seien anwesend gewesen. Kritiker sprachen von einer Reihe willkürlicher Hinrichtungen nach einem Scheinprozess. Vorausgegangen war den Hinrichtungen das Urteil eines von den Huthis kontrollierten Gerichts in Hudaida im August 2020.

Huthi-Anführer Saleh al-Sammad war 2018 bei einem Luftangriff der saudisch geführten Militärkoalition in der jemenitischen Hafenstadt Hudaida getötet worden. Er war Anführer des obersten politischen Rats der Huthis. Saudi-Arabien hatte ihn als einen der meistgesuchten Huthi-Mitglieder gelistet und auf ihn ein Kopfgeld von 20 Millionen US-Dollar ausgesetzt. Riad sieht in den Huthis einen verlängerten Arm des Erzfeinds Iran und will ihren Einfluss im Jemen zurückdrängen.

Kurzmeldungen Lokales 18.09.2021

(SH) - Gleich zwei Motorradfahrer wurden am Samstag bei Unfällen verletzt.

Gegen 13.20 Uhr kam es in der Rue Prince Henri in Helmsingen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorradfahrer. Dabei wurde eine Person verletzt. Die Sanitäter aus Lintgen sowie die Rettungsdienste aus Walferdingen und Kopstal waren im Einsatz.

Kurz nach 15 Uhr war dann auf dem CR 151 zwischen Wellenstein und Ellingen-Gare ein Motorradfahrer zu Fall gekommen. Auch er zog sich Blessuren zu. Vor Ort waren die Rettungskräfte aus Remich und Bad Mondorf.

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Geisterfahrer verursacht Unfall auf A1

Tausende Jäger haben in Frankreich am Samstag gegen ein Verbot der traditionellen Vogeljagd demonstriert. Die Proteste in verschiedenen Departements des Landes verliefen nach Polizeiangaben friedlich. Im August hatte der Staatsrat zuvor erteilte Genehmigungen zur Jagd auf rund 115.000 Vögel, darunter Kiebitze, Lerchen oder Drosseln, unter Verwendung von Netzen und Käfigen annulliert. Diese verstoße gegen die europäische Vogelschutzrichtlinie von 2009. Im Juni bereits war die in einigen südfranzösischen Gebieten praktizierte Jagd auf Vögel mit Leimruten vom obersten Verwaltungsgericht für illegal erklärt worden. Dabei bleiben die Vögel an einem mit klebrigem Leim eingeschmierten Ast hängen.

Drei Tage vor den Demonstrationen hob das Umweltministerium in Paris allerdings einen Teil der Jagdverbote auf Vögel mit traditionellen Techniken in verschiedenen Regionen vorläufig wieder auf. Es solle nun eine neue und abschließende Bewertung der Justiz erfolgen, ob diese Jagdtechniken tatsächlichen mit den EU-Regeln unvereinbar seien, hieß es. Die Jägerschaft fühlt sich unterdessen auch von einer, wie sie sagt, kleinen Gruppe „radikaler Jagdgegner“ in die Ecke gedrängt. Hinter den Kulissen wird auch der Vorwurf laut, dass sich die Regierung von Präsident Emmanuel Macron sieben Monate vor der Präsidentschaftswahl den Interessen von Lobbygruppen zur Sicherung von Wählerstimmen beugt. 

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Aufnahme der Pariser Kathedrale Notre-Dame vom 19. August 2021.
Kurzmeldungen Panorama 18.09.2021

(dpa) - Der Wiederaufbau der bei einem Brand schwer beschädigten Pariser Kathedrale Notre-Dame kann beginnen. Nach mehr als zweijährigen Sicherungs- und Reinigungsarbeiten hätten die Ausschreibungen begonnen, so dass die Sanierung ab dem Winter anlaufen könne, teilte die öffentliche Wiederaufbaugesellschaft am Samstag in Paris mit. 

Das Ziel bleibe eine Wiedereröffnung von Notre-Dame 2024. Um den Zeitplan einzuhalten, wurden bereits die 1000 Eichen gefällt, die für die Restaurierung der Turmspitze und des Querschiffs benötigt werden. Außerdem wurden schon die Fachleute zur Sanierung der ausgebauten großen Orgel ausgewählt.

Am 15. April 2019 ging die weltberühmte Sehenswürdigkeit auf der Pariser Île de la Cité in Flammen auf. Das Feuer breitete sich im Dachstuhl aus und erfasste dann große Teile des mittelalterlichen Gebäudes. Die Brandursache ist noch nicht vollständig geklärt: Ein Fehler im elektrischen System oder eine nicht ausgedrückte Zigarette könnten das Feuer ausgelöst haben.