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Ladesäulen-Netzwerk für E-Autos soll ausgebaut werden
Lokales 26.09.2018

Ladesäulen-Netzwerk für E-Autos soll ausgebaut werden

Die öffentlichen Ladesäulen sind alle mit dem weit verbreiteten Typ-2-Stecker kompatibel.

Ladesäulen-Netzwerk für E-Autos soll ausgebaut werden

Die öffentlichen Ladesäulen sind alle mit dem weit verbreiteten Typ-2-Stecker kompatibel.
Foto: Shutterstock
Lokales 26.09.2018

Ladesäulen-Netzwerk für E-Autos soll ausgebaut werden

Die Elektromobilität ist hierzulande auf dem Vormarsch. In den kommenden zwei Jahren sollen mehr als 500 neue Ladestationen für Stromer in Luxemburg errichtet werden.

(m.r.) -  Wer mit einem Elektro- oder Hybridfahrzeug unterwegs ist, braucht Strom. Den können die Fahrer nicht nur an der Steckdose, sondern auch an öffentlichen Ladesäulen tanken. Hierzulande gibt es zurzeit etwa 240 solcher Stationen, die unter dem Namen Chargy vermarktet werden. Dies geht aus der Antwort des Infrastruktur- und Nachhaltigkeitsministers, François Bausch (Déi Gréng), auf eine parlamentarische Frage des Abgeordneten Fernand Kartheiser (ADR) hervor. In den kommenden Jahren soll das Aufladenetzwerk weiter ausgebaut werden. Bis Ende 2020 soll es 800 solcher öffentlich zugänglichen Säulen geben.

In Luxemburg werden die öffentlichen Ladesäulen unter dem Namen Chargy vermarktet.
In Luxemburg werden die öffentlichen Ladesäulen unter dem Namen Chargy vermarktet.
Foto: Guy Jallay

Die Chargy-Säulen haben alle eine Leistung von 22 Kilowatt und verfügen über einen sogenannten Typ-2-Stecker. Dieser ist in Europa am meisten verbreitet. Mithilfe der Ladestationen kann die Autonomie eines Fahrzeugs innerhalb einer Stunde um bis zu 150 Kilometer erweitert werden. Dies sei für den alltäglichen Gebrauch ausreichend, so Bausch. Die Ladegeschwindigkeit ist von zahlreichen Faktoren wie der Außentemperatur, dem aktuellen Akkustand und dem Automodell abhängig.

Schneller Tanken

Leistungsstärkere Ladestationen gibt es hierzulande nur in Privatbesitz. Etwa stehen vor einem Hotel in Schüttringen vier sogenannte Supercharger. Diese haben eine Leistung von bis zu 120 kW, können aber nur von Tesla-Automodellen genutzt werden.

Die Regierung prüfe zurzeit die Möglichkeit, vor allem entlang der Autobahnen leistungsstärkere Aufladestationen zu installieren, so Bausch. Diese sollen mit mindestens 150 kW laden können und somit das Reisen mit einem Elektroauto vereinfachen. Mit solchen Turboladestationen können Elektroautos in 20 Minuten aufgeladen werden. Der Bedarf für solche Aufladestationen wächst hierzulande stetig. Im vergangenen Jahr wurden etwa 2 000 Hybrid- und Elektroautos neu zugelassen.


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