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Kurzarbeit wegen Bauschuttdeponie?
Lokales 19.03.2014 Aus unserem online-Archiv

Kurzarbeit wegen Bauschuttdeponie?

Kurzarbeit wegen Bauschuttdeponie?

Foto: Polizei
Lokales 19.03.2014 Aus unserem online-Archiv

Kurzarbeit wegen Bauschuttdeponie?

Nach dem Erdrutsch auf der Bauschuttdeponie in Monnerich wurde diese sofort geschlossen. Erste Bauunternehmen riskieren deshalb ihre Arbeit einstellen müssen.

(hip) - Nach dem Erdrutsch auf der Bauschuttdeponie in Monnerich wurde diese sofort geschlossen. Wegen der Schließung riskieren nun nach Aussagen des Handwerkerverbandes bereits erste Bauunternehmen ihre Arbeit einstellen zu müssen.

Man würde sich dafür einsetzen, dass für die betroffenen Firmen die Möglichkeit besteht, Kurzarbeit zu beantragen. Zurzeit seien nur etwa acht bis zehn Deponien in Betrieb. Um aber den Bauschutt ohne übermäßig lange Transportwege zu entsorgen, wären 15 davon notwendig.

„Wenn dann eine Deponie ausfällt, hat das logischerweise sofort dramatische Auswirkungen auf den Baubetrieb. Als Verband werden wir nicht müde auf diese Problematik hinzuweisen, insbesondere da gewusst ist, dass die Deponie Bettemburg-Düdelingen ihre Kapazitätsgrenze in Kürze erreichen wird.“, so Patrick Koehnen, stellvertretender Generalsekretär des Verbandes. 

Genehmiging kann Jahre dauern

Auch wenn ein neues Deponie-Gelände in Absprache mit der Gemeinde gefunden werde, könne es dann noch Jahrzehnte dauern, bis am neuen Standort Bauschutt abgelagert werden kann. Ein Beispiel hierfür sei zum Beispiel die geplante Deponie in Strassen, die sich bereits seit 2004 in der Planungsphase befindet.

Eine schnelle Lösung muss her: Die „Fédération des Artisans“ fordert eine rasche Alternative. Weder ein monatelanger Stillstand, noch ein Export ins Ausland seien tragbar.


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