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Unfall Strecke Dondelingen-Bour.Foto:Gerry Huberty
Kurzmeldungen Lokales 08.03.2018

Kunde greift Prostituierte mit Messer an

In der Nacht zum Donnerstag kam es in der Rue de Strasbourg im hauptstädtischen Bahnhofsviertel zu einem gewaltsamen Zwischenfall. Eine Frau, die dort der Prostitution nachging, wurde in einen Streit mit einem Kunden verwickelt. Ersten Erkenntnissen zufolge zückte der Mann dann ein Messer und stach zu. Die Frau wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Polizeibeamten konnten den mutmaßlich Täter kurz nach der Tat ermitteln und festnehmen. Er wurde zum Verhör auf die Dienststelle gebracht. Die Polizei erstellte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige gegen den Mann, der verhaftet wurde und am Donnerstagnachmittag einem Untersuchungsrichter vorgeführt wird..

Heute

Kurzmeldungen Lokales Vor 40 Minuten

Luxemburg: Durchschnittlich drei Schlaganfälle pro Tag

(sas) - Mehr als 1.000 Menschen erleiden jedes Jahr in Luxemburg einen Schlaganfall, wie aus der Antwort von Gesundheitsminister Etienne Schneider (LSAP) auf eine parlamentarische Frage des Abgeordneten Sven Clement (Piraten) hervorgeht. Der Statistik zufolge erlitten 2015 insgesamt 1.173 Menschen in Luxemburg einen Hirnschlag – Zahlen zu den darauffolgenden Jahren liegen laut Gesundheitsminister noch nicht vor. Der Großteil dieser 1.173 Patienten, nämlich 360, wurde im Centre Hospitalier de Luxembourg (CHL) in der Hauptstadt behandelt. Insgesamt 320 kamen für eine Behandlung ins Centre Hospitalier Emile Mayrisch (CHEM) in Esch/Alzette, 216 ins Centre Hospitalier du Nord (CHdN), 168 ins Hôpital Kirchberg in Luxemburg-Stadt und 84 in die hauptstädtische Zithaklinik. Daneben wurden noch 18 Menschen in die Clinique Sainte-Marie (CSM) in Esch/Alzette eingeliefert, und sieben ins nationale Herzzentrum INCCI in Luxemburg-Stadt.

Kurzmeldungen International Heute um 13:06

Mindestens zwei Tote bei Angriff auf Regierungsviertel in Kabul

(dpa) – Unbekannte haben im Regierungsviertel der afghanischen Hauptstadt Kabul nach einer Explosion Behörden zufolge das Ministerium für Telekommunikation gestürmt. Bei anschließenden Schusswechseln mit Sicherheitskräften seien am Samstag mindestens zwei der Angreifer getötet worden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums, Nasrat Rahimi. Die Attacke dauerte demnach an. Zu der Tat bekannte sich zunächst niemand. Auch war unklar, wie viele Angreifer beteiligt waren und ob es weitere Opfer gab.

Die Angreifer waren Rahimi zufolge nach der Explosion in das im Telekomministerium gelegene Zentrale Postzentrum vorgedrungen. Von dort aus schossen sie auf die Sicherheitskräfte. Unklar blieb, warum sie sich ausgerechnet dieses Ministerium und das Postzentrum ausgesucht hatten. Auch gab es noch keine Erkenntnisse darüber, wie es genau zu der Explosion gekommen war, die den Angriff einleitete.

Rauch stieg von einem Teil des Ministeriums auf, das nur wenige Meter vom Präsidentenpalast entfernt ist. Auf Fernsehbildern war zudem zu sehen, dass Sicherheitskräfte die Gegend um das Ministerium abgesperrt haben.

Die radikalislamischen Taliban greifen seit dem Abzug der Nato-Schutztruppen Ende 2014 verstärkt Regierungsziele an. Nach einem US-Bericht haben sie ihren Einfluss und ihr Territorium weiter ausgeweitet. Am Vortag des Angriffs hatten Gespräche über einen Friedensschluss zwischen den Taliban und afghanischen Regierungsvertretern in Katars Hauptstadt Doha stattfinden sollen, sie wurden aber abgesagt.

Kurzmeldungen International Heute um 11:28

Streik an spanischen Flughäfen abgesagt

(dpa) - Das für Ostern befürchtete Chaos an spanischen Flughäfen bleibt aus: Ein seit Wochen angekündigter Streik der 60.000 Mitarbeiter des Bodenpersonals am Ostersonntag und am 24. April wurde kurzfristig abgesagt, wie die Gewerkschaft USO am Freitagabend mitteilte. Der Ausstand hätte Schätzungen zufolge bis zu fünf Millionen Touristen betroffen, die über die Feiertage Trips auf das spanische Festland oder die bei deutschen Reisenden beliebten Urlaubsinseln wie Mallorca oder Ibiza geplant hatten.

Bereits im Laufe des Freitags hatte es aus Verhandlungskreisen geheißen, die Positionen seien nicht mehr weit voneinander entfernt und „die Diskrepanzen nicht unüberwindbar“. Die Angestellten fordern unter anderem bessere Vertrags- und Arbeitsbedingungen. Eine endgültige Einigung gibt es aber noch nicht: Die Verhandlungen sollen nach Gewerkschaftsangaben am Montag fortgesetzt werden.


Kurzmeldungen International Heute um 11:27

11 Tote bei Busunfall in Kasachstan

(dpa) - Mehrere Menschen sind beim Ausweichmanöver eines Reisebusses im zentralasiatischen Kasachstan ums Leben gekommen. Auf der Autobahn im Süden des Landes drohte der Bus mit einem parkenden Lastwagen zu kollidieren, teilte das Innenministerium der Ex-Sowjetrepublik am Samstag mit. Daraufhin habe der Fahrer die Kontrolle über seinen Bus verloren, der sich dann mehrmals überschlug. 11 Menschen seien dabei getötet, rund 30 verletzt worden. Die Opfer sind nach Angaben der Behörden vor allem Usbeken.

Kasachstans neuer Präsident Kassym-Schomart Tokajew sprach der Mitteilung zufolge den Angehörigen sein Beileid aus und betonte, der Zustand auf den kasachischen Straßen sei beunruhigend. Er habe die Regierung bereits beauftragt, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.


Kurzmeldungen Lokales Heute um 08:42

Bei Kayl: Zwei Verletzte auf der A13

Am Freitagabend ereigneten sich auf der Autobahn A13 gleich zwei Autounfälle in der Höhe der Ausfahrt Kayl. Bei dem einen sind zwei Fahrzeuge verunfallt, wovon eines auf dem Dach gelandet ist. Beide Fahrer wurden ins Krankenhaus gebracht. Vor Ort waren die Rettungskräfte aus Kayl und Schifflingen, ein Krankenwagen aus Düdelingen und einer aus Bettemburg sowie die Polizei.   

Bei dem anderen Unfall handelte es sich um einen Auffahrunfall zwischen zwei Autos. Beide Fahrer standen unter Alkoholeinfluss. Es wurde Protokoll erstellt.


Kurzmeldungen Lokales Heute um 08:37

Schengen: Zwei Fahrzeuge in Brand

Wie der Corps grand-ducale d'incendie et de secours (CGDIS) am Samstag meldet, kam es am Freitagabend erneut zu Fällen von brennenden Fahrzeugen. Diesmal in Schengen: 

Um 21.13 Uhr in der Wäistrooss und knapp 45 Minuten später, um 21.59 Uhr beim Schlass. Vor Ort waren die Feuerwehr aus Schengen und die Polizei.


Gestern

Kurzmeldungen Sport 19.04.2019

Irrfahrt von Benfica-Fans nach Frankfurt/Oder war Fake

(SID) - Die Irrfahrt zweier Fans des portugiesischen Rekordmeisters Benfica Lissabon nach Frankfurt an der Oder in Brandenburg statt ins hessische Frankfurt am Main war ein Fake. Der vermeintliche Fauxpas der beiden Männer vor dem Viertelfinal-Rückspiel der Europa League bei Eintracht Frankfurt (2:0) sorgte für Lacher im Internet, jedoch stellte sich die Aktion als PR-Gag des Fußballmagazins 11 Freunde heraus.

"Eines der wenigen Magazine, denen du vertrauen kannst", schrieb einer der beiden Fans am Freitag auf dem Instagram-Account, der erst vor wenigen Wochen erstellt wurde, unter dem Bild einer Zeitschrift mit dem Titel "11 Amigos". Der Protagonist, der seine angebliche Autofahrt von Lissabon über Paris nach Deutschland mit Fotos und Videos dokumentiert hatte, ist in Wahrheit ein Schauspieler, der in Berlin lebt.

"Wir sind in Frankfurt angekommen", hatte Alvaro Oliveira, der eigentlich Marcelo Rodrigues heißt, am Donnerstagmittag unter ein Foto am vermeintlichen Ziel der Reise geschrieben - jedoch stand er vor dem Ortsschild "Frankfurt (O)", rund 480 km Luftlinie vom eigentlich angestrebten Ziel entfernt.

Kurzmeldungen Lokales 19.04.2019

Stau auf der A3 in Richtung Frankreich

Nach einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen zwischen dem Grenzübergang und Kanfen (F) staut sich der Verkehr über mehrere Kilometer ab dem Kreuz Bettemburg.

Ersten Informationen zufolge ist eine Spur blockiert. Autofahrer werden aufgefordert, eine Rettungsgasse zu bilden und das Gebiet, wenn möglich, zu umfahren.

Falsche Spendenaufrufe für Notre-Dame

(dpa) - Wegen falscher Spendenaufrufe für den Wiederaufbau von Notre-Dame hat die Pariser Staatsanwaltschaft eine Untersuchung eingeleitet. Man ermittele wegen organisierten Bandenbetrugs, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Zuvor hat die französische Kulturerbe-Stiftung Fondation du Patrimoine Anzeige erstattet, weil Unbekannte in ihrem Namen Spenden sammeln würden. Die Stiftung hatte bereits kurz nach dem Brand eine Sammlung für den Wiederaufbau gestartet.

Die Staatsanwaltschaft rief zur Wachsamkeit auf. Unbekannte würden versuchen, per E-Mail und Telefon Spenden einzutreiben und ihre Opfer dazu aufrufen, das Geld per Überweisung auf ihr Bankkonto zu überweisen. Auch das Innenministerium hatte schon vor Betrügern gewarnt und auf die offizielle Internetseite der Regierung verwiesen.

Fall Khashoggi: Türkei nimmt zwei angebliche Saudi-Spione fest

(dpa) - Mehr als sechs Monate nach dem Mord an dem saudischen Journalisten und Regierungskritiker Jamal Khashoggi in Istanbul hat die Türkei zwei angebliche saudische Spione festnehmen lassen. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete am Freitagnachmittag, dass die Männer auf Befehl des Istanbuler Staatsanwalts inhaftiert worden seien. Man prüfe, ob die Verdächtigen Verbindungen zum Mord an Khashoggi hätten.

Khashoggi war Anfang Oktober im saudischen Konsulat im Istanbuler Stadtviertel Besiktas getötet worden. Die türkischen Behörden machen ein aus Saudi-Arabien angereistes Mordkommando dafür verantwortlich. Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte mehrfach betont, „höchste Kreise“ seien involviert. Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman wird auch international verdächtigt, die Tat in Auftrag gegeben oder zumindest von ihr gewusst zu haben.

Dänischer Kampfjet stößt mit Vogel zusammen - Sicherheitslandung

(dpa) - Über der dänischen Insel Bornholm ist ein F16-Kampfflugzeug mit einem Vogel zusammengestoßen. Daraufhin habe der Jet eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen der Ostseeinsel hinlegen müssen, teilte das dänische Militär am Freitag auf Twitter mit. Bei der Landung habe es keine Probleme gegeben, Techniker sollten im Anschluss einen Blick auf die Maschine werfen. Nach Angaben des Lokalsenders TV2 Bornholm hatte sich das Militärflugzeug gemeinsam mit einem weiteren Düsenjäger auf einem Trainingsflug befunden. Bornholm liegt südlich von Schweden, gehört aber zu Dänemark.

Kurzmeldungen Sport 19.04.2019

Drei bekannte Kletterer nach Lawinenabgang offenbar tot

(dpa) - Die drei Weltklasse-Kletterer David Lama (28), Hansjörg Auer (35) und Jess Roskelley (36) sind allem Anschein nach bei einem Lawinenunglück in den kanadischen Rocky Mountains gestorben. Die Behörden in Kanada gehen nicht davon aus, dass die beiden Österreicher und der US-Amerikaner noch lebend gefunden werden können. 

„Angesichts der Erkundungen vor Ort muss man davon ausgehen, dass alle drei Mitglieder der Gruppe tot sind“, erklärte die Nationalparkverwaltung am Donnerstag.

Wie die Outdoor-Bekleidungsmarke The North Face der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, werden Lama, Auer und Roskelley seit Mittwoch vermisst. Es sei davon auszugehen, dass sie am Dienstag von einer Lawine verschüttet wurden, erklärte der Sponsor der Extremsportler. Laut den kanadischen Behörden wollten die Kletterer den 3295 Meter hohen Berg Howse Peak im Nationalpark Banff besteigen.

Nachdem die Sportler vermisst gemeldet worden waren, untersuchten Rettungskräfte die Gegend aus der Luft und konnten dabei Anzeichen für mehrere Lawinenabgänge feststellen. Im Geröll wurde demnach zudem Bergsteiger-Ausrüstung gesichtet. Weitere Untersuchungen sind derzeit wegen der erhöhten Lawinengefahr und schlechter Wetterbedingungen nicht möglich.

Vor allem der Tiroler David Lama galt in der Kletterszene als Ausnahmetalent. Lama wurde zweimal Jugend-Weltmeister und gewann mit 16 bereits Vorstieg- und Boulder-Weltcups. 2009 sicherte er sich WM-Bronze im Vorstieg. Danach widmete er sich komplizierten Besteigungen verschiedenster Berge. Hansjörg Auer machte vor allem auf sich aufmerksam, weil er komplizierte Routen ohne jede Sicherung kletterte. Auch ihm gelangen zudem einige Erstbegehungen.

Kurzmeldungen Lokales 19.04.2019

Sieben Verletzte bei drei Unfällen

Am Freitag meldet die Leitstelle der Rettungsdienste drei Verkehrsunfälle und einen Brand, bei denen insgesamt sieben Personen verletzt wurden.

So kam bereits am späten Donnerstagnachmittag ein Motorradfahrer in der Rue de Bettembourg in Crauthem zu Schaden. Er war gegen 17.20 Uhr gestürzt. Vor Ort waren Rettungskräfte aus Bettemburg und dem Einsatzzentrum Roeserbann im Einsatz.

Gleich drei Verletzte gab es dann gegen 17.50 Uhr bei einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen in der Rue de Luxembourg in Steinfort. Hier waren Rettungsdienste aus Steinfort, Mamer und Koerich sowie der Notarzt aus der Hauptstadt mit einem Rettungshubschrauber im Einsatz.

Kurz nach 19.30 Uhr prallte in der Rue du Commerce in Düdelingen ein Autofahrer mit seinem Wagen gegen einen Baum. Auch hier wurden drei Personen verletzt. Vor Ort leisteten Rettungsdienste aus Düdelingen, Bettemburg und Esch/Alzette Hilfe.

In seinem Pressebericht meldet der CGDIS zudem den Brand eines Gartenhäuschens kurz vor 2 Uhr in der Nacht zum Freitag am Escher Galgenberg. Niemand wurde verletzt. Die Feuerwehren aus Esch/Alzette und Schifflingen löschten den Brand.


Kurzmeldungen Lokales 19.04.2019

Zwei Spielhallen im Saarland überfallen

Lauterbach (dpa/lrs) - Zwei Spielhallen sind in der Nacht zum Karfreitag im Saarland überfallen worden. Ein Täter konnte in Saarbrücken gefasst werden, nachdem er in der Nacht die Kassiererin einer Spielhalle mit einem Schraubenzieher bedrohte, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Zuvor sei er Gast in dem Kasino gewesen. Die Kassiererin habe den Notfallknopf gedrückt und so die Polizei alarmiert. Eine Streife sei in der Nähe gewesen und habe schnell eingegriffen.

In einer Spielhalle in Lauterbach haben laut Polizei mehrere Täter den Kassierer geschlagen und einige Automaten aufgebrochen. Der Mitarbeiter sei bei dem Überfall verletzt worden, wie es hieß. Ermittlungen zufolge flüchteten die unbekannten Täter mit der Beute von etwa 600 Euro in Richtung Frankreich. Beamte der Kriminalpolizei sicherten in beiden Fällen die Spuren. Aus Sicht der Polizei stehen die Überfälle nicht in Zusammenhang. Zuerst hatte der Saarländische Rundfunk darüber berichtet.

Südafrika: 13 Tote bei Einsturz einer Kirche

(dpa) - Beim teilweisen Einsturz einer Kirche in Südafrika während eines Gottesdienstes sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Zudem seien bei dem Unglück in der Pfingstgemeinde im Ort Dlangubo, in der südlichen Provinz KwaZulu-Natal, 16 Menschen verletzt worden, sechs von ihnen schwer, wie die örtliche Nachrichtenagentur ANA am Freitag berichtete. 

Einem Tweet der südafrikanischen Polizei zufolge war eine Mauer der Kirche eingestürzt. Das Unglück ereignete sich demnach am Donnerstagabend während eines Gottesdienstes, mit dem sich die Gläubigen auf Ostern vorbereiteten. Die Ursache des Einsturzes wurde noch untersucht.


Kurzmeldungen Lokales 19.04.2019

Klima: Saar-Ministerpräsident fordert mehr CDU-Engagement

(dpa/lrs) - Die CDU sollte nach Ansicht von Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) wieder aktiver beim Thema Umwelt- und Klimaschutz werden. „Es geht nicht darum "grüner" zu werden, sondern wir müssen als Union beweisen, dass wir das Thema und die Anliegen der jungen Menschen ernst nehmen“, teilte Hans der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken mit Blick auf die „Fridays for future“-Bewegung mit. „Wenn eine Partei den Anspruch haben muss, zwischen Klimaschutz und Bedürfnissen einer energieintensiven Industrie einen Ausgleich zu erzielen, dann die CDU, die Umweltpolitiker wie Klaus Töpfer hervorgebracht hat.“

Kurzmeldungen Panorama 19.04.2019

Klimabilanz: Deutsches Umweltministerium verteidigt Elektroauto

(dpa) - Das deutsche Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt haben die Klimabilanz von Elektroautos verteidigt. Sie verwiesen am Donnerstag auf eine aktuelle, umfassende Studie des Heidelberger ifeu-Instituts für die Agora-Energiewende-Initiative, die zu einem positiven Ergebnis kommt. Danach ist die CO2-Bilanz eines Batterieautos in Deutschland bei einem Strommix wie im Jahr 2016 drei Prozent besser als die eines Dieselautos und 12 Prozent besser als die eines Benziners. Vor allem Stadtautos mit kleinem Akku seien weniger klimabelastend als Verbrenner.

Nach einer Studie des Kölner Physikprofessors Christoph Buchal und des früheren ifo-Präsidenten Hans-Werner Sinn hingegen belastet ein E-Auto das Klima um 11 bis 28 Prozent mehr als ein Dieselauto.

Entscheidend bei der Rechnung sind der CO2-Ausstoß bei der Herstellung der Batterien, der Strommix sowie Fahrleistung und Nutzungsdauer des Autos. Unterschiedliche Ergebnisse seien zum großen Teil auf unterschiedliche Rahmenbedingungen zurückzuführen - und „bisher liegen nur wenige öffentliche Primärdaten über Batteriematerialien und Herstellung vor“, erklärten die Heidelberger Forscher. Sie regten an, die EU-Kommission sollte aktuelle Daten zur Klimabilanz von Batterien erheben und veröffentlichen lassen.

Malis Regierung tritt geschlossen zurück

Bamako (dpa) - Die Regierung des westafrikanischen Krisenlandes Mali unter Ministerpräsident Soumeylou Boubèye Maiga ist zurückgetreten. Präsident Ibrahim Boubacar Keita habe das am Donnerstag eingereichte Rücktrittsgesuch des Regierungschefs und seines Kabinetts angenommen, teilte das Präsidialbüro in der Nacht zum Freitag über Twitter mit. Ein Nachfolger für Maiga und eine neue Regierung würden in Kürze ernannt - „nach Beratungen mit allen politischen Kräften der Mehrheit und der Opposition“. Gründe für den Abtritt der Regierung wurden nicht genannt.

Der seit 2013 amtierende Staatschef Keita hatte die von Betrugsvorwürfen der Opposition überschattete Präsidentenwahl im August gewonnen. Allerdings hat sich die Sicherheitslage in dem westafrikanischen Staat während seiner Amtszeit verschlechtert. Bewaffnete Gruppen greifen neben Zivilisten auch immer wieder einheimische und internationale Streitkräfte an. Seit 2013 gibt es eine UN-Friedensmission in Mali, sie gilt als gefährlichster Blauhelmeinsatz weltweit. Vor allem im Norden Malis greifen radikale Islamisten die Blauhelme immer wieder an, während sich im Zentrum des Landes gewaltsame ethnische Konflikte zuspitzen.

Vorgestern

Bruder des Toulouse-Attentäters zu 30 Jahren Haft verurteilt

(dpa) - Ein Berufungsgericht hat den Bruder des Toulouse-Attentäters zu 30 Jahren Haft verurteilt. Ein Pariser Gericht befand ihn wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und Beihilfe für schuldig, wie der Sender Franceinfo am Donnerstagabend berichtete. Die Staatsanwaltschaft, die Abdelkader Merah als „Mentor“ des Toulouser Dschihadisten bezeichnete, hatte eine lebenslange Freiheitsstrafe gefordert. Merah war vor rund eineinhalb Jahren in erster Instanz zu 20 Jahren Haft verurteilt worden.

Sein Bruder Mohamed Merah war 2012 für eine Anschlagsserie in Toulouse mit sieben Toten verantwortlich gewesen. Er hatte im Großraum Toulouse über mehrere Tage hinweg drei Soldaten sowie einen Lehrer und drei Kinder einer jüdischen Schule getötet - der Angreifer starb dann im Kugelhagel der Polizei.

Kurzmeldungen Lokales 18.04.2019

Kollision in Steinfort - Stau auf N6

Gegen 18.30 Uhr sind im Ortseingang von Steinfort zwei Fahrzeuge auf der N6 kollidiert. Ersten Informationen zufolge wurden drei Personen verletzt. Die Air Rescue ist im Einsatz und brachte den Notarzt zum Unfallort.

Der Verkehr staut sich in Richtung Steinfort.

Kurzmeldungen Lokales 18.04.2019

Zwei Verletzte bei vier Unfällen

Kurz vor 17 Uhr ist am Donnerstag eine Person bei einem Verkehrsunfall auf der Strecke zwischen Michelbuch und Mertzig verletzt worden sowie eine weitere etwa zur gleichen Zeit in der Rue Kummert in Grevenmacher. Nähere Angaben gehen aus dem Bericht der Leitstelle der Rettungsdienste nicht hervor.

Keine Angaben zu Verletzten gibt es zu einem Unfall gegen 15.20 Uhr im Bréil in Greiveldingen. Hier war ein Radfahrer angefahren worden.

Bereits am Mittwochabend wurde gegen 22 Uhr ein Autofahrer bei einem Alleinunfall zwischen Warken und Bürden verletzt.

Anstatt von Frankfurt am Main landeten die beiden Portugiesen in Frankfurt an der Oder.
Kurzmeldungen Sport 18.04.2019

Benfica-Anhänger landen im falschen Frankfurt

(dpa/SC) - Vor dem Europa-League-Rückspiel von Benfica Lissabon hat die Irrfahrt von zwei portugiesischen Fußball-Fans quer durch Deutschland für Belustigung gesorgt. Die beiden jungen Männer hatten auf Instagram ihre Autofahrt über Paris Richtung Frankfurt mit Fotos und Videos dokumentiert. „Wir sind in Frankfurt angekommen“, jubelte Álvaro Oliveira auf seinem Account.

Das Foto zeigt ihn allerdings vor dem Ortsschild „Frankfurt (O)“, also im brandenburgischen Frankfurt (Oder) statt am Main. Die Kommentare der Instagram-Nutzer schwankten zwischen Mitleid, Schadenfreude und auch Ungläubigkeit über das vermeintliche Missgeschick.  

Vor dem Frankfurter Stadion der Freundschaft fällt dann auch dem reiselustigen Benfica-Fan das Malheur auf. „Jetzt bleiben uns weitere sechs Stunden Fahrt“, sagte der sichtlich geknickte Portugiese im Video. Aber er nahm die Situation mit Humor:  "Wir sind jetzt berühmt für unsere Dummheit", scherzte er, entschuldigte sich bei seiner Mutter und bedankte sich für hunderte Nachrichten aus aller Welt.

Eintracht Frankfurt empfängt im Viertelfinale der Europa-League am Donnerstagabend den portugiesischen Tabellenführer Benfica Lissabon.

Rumäniens Justizminister tritt zurück

(dpa) - Im Streit mit der Regierungsspitze um eine geplante Lockerung des Korruptionsstrafrechts hat Rumäniens Justizminister Tudorel Toader am Donnerstag seinen Rücktritt angekündigt. Am Vortag hatte Rumäniens Regierungspartei PSD (Sozialdemokraten) den parteilosen Toader zum Rücktritt aufgefordert. PSD-Chef Liviu Dragnea warf Toader vor, geplante Eilverordnungen der Regierung zur Verringerung der Strafen und Verjährungsfristen bei Korruptionsdelikten blockiert zu haben.

Dragnea ist die treibende Kraft hinter einer Justizpolitik, die Kritikern zufolge den Kampf gegen Korruption und den Rechtsstaat schwächt. Er darf nicht Ministerpräsident werden, weil er vorbestraft ist, kontrolliert aber die Regierung von Viorica Dancila (PSD), die als seine Marionette gilt. Zudem wurde Dragnea wegen Anstiftung zum Amtsmissbrauch im Vorjahr in erster Instanz zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Nun nähert sich der rechtskräftige Urteilsspruch. Nächster Verhandlungstermin ist der 20. Mai

Kurzmeldungen Lokales 18.04.2019

EU investiert in Rüstung

(dpa) - Letztendlich votierten am Donnerstag 328 Abgeordnete für den Finanztopf zur Förderung von europäischen Rüstungsprojekten. 231 stimmten dagegen, wie das Parlament mitteilte.

Der neue Fonds soll 2021 einsatzbereit sein und zunächst mit 13 Milliarden Euro ausgestattet werden. Ziel ist es vor allem, die EU-interne Zusammenarbeit in der Verteidigungsforschung und Entwicklung zu stärken. Aus Sicht der Befürworter führt die derzeitige Fragmentierung in der Rüstungsindustrie zu unnötigen Doppelungen. So existieren nach Angaben der Brüsseler EU-Kommission in Europa 178 verschiedene Waffensysteme, in den USA dagegen nur 30.

Gegen den Verteidigungsfonds stimmten im Europaparlament unter anderem die SPD-Abgeordneten. Sie kritisierten eine unzureichende parlamentarische Kontrolle bei der Bewertung von Förderanträgen und die bislang fehlende Möglichkeit für die EU, die Exporte der durch EU-Mittel geförderten Rüstungsgüter zu kontrollieren. „Nötig wäre, sich endlich auf eine europäische Regelung für Rüstungsexporte zu einigen, um unter Einbeziehung des Europaparlaments verbindliche restriktive Grenzen zu setzen“, kommentierte der verteidigungspolitische Sprecher der Europa-SPD, Arne Lietz.


Kurzmeldungen Lokales 18.04.2019

Am Freitag: Lastwagenkontrollen versprechen Stau

Am Freitag ist auf den Autobahnen A6 und A3 mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Wegen des gesetzlichen Feiertags am Karfreitag in Deutschland gilt dort ein Fahrverbot für Fahrzeuge mit einem Gewicht von über 7,5 Tonnen.

Deswegen ist auch in Luxemburg der Transitverkehr für Lastwagen in Richtung Deutschland untersagt.

Um dieses Verbot durchzusetzen, wird die Luxemburger Polizei systematische Kontrollen auf der A 3 in Richtung Luxemburg am Grenzübergang Düdelingen-Zoufftgen sowie auf der A6 in Richtung Luxemburg zwischen Sterpenich und Steinfort durchführen.

Dafür wird die rechte Fahrspur gesperrt, was dann erfahrungsgemäß zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen kann.

Kurzmeldungen Panorama 18.04.2019

Kokain in leerem Grab auf Roms größtem Friedhof

(dpa) - In einem leeren Grab auf dem größten Friedhof von Rom haben Polizisten fast 1,1 Kilogramm Kokain gefunden. Die Menge entspreche 110.000 Dosen der Droge, teilten die Ermittler am Donnerstag mit.

Die Fahnder entdeckten das Versteck, nachdem sie am Mittwochnachmittag einem Mann gefolgt waren, der sein Auto mit hoher Geschwindigkeit auf das Friedhofsgelände steuerte. Als der Verdächtige in eine Grabkapelle ging und dort den Stein eines sogenannten Loculusgrabes entfernte, griffen die Beamten zu.

In einem anderen Grab fanden die Polizisten eine Pistole. Der 42-Jährige, der nach eigener Aussage als Steinmetz arbeitet, wurde festgenommen.

New York: Mann mit Benzinkanistern in Kathedrale gefasst

(dpa) - Die Polizei in New York hat in der St.-Patricks-Kathedrale im Stadtteil Manhattan einen 37-Jährigen mit mehreren Benzinkanistern, Feuerzeugbenzin und Anzündern gefasst. Sicherheitspersonal habe den Mann am Mittwochabend (Ortszeit) in der Kirche gestoppt, als er Benzin in dem Gotteshaus verschüttete, teilte die Polizei bei einer Pressekonferenz mit. Daraufhin habe er die Kathedrale verlassen und sei kurze Zeit später festgenommen genommen worden.

Das Motiv war zunächst unklar. „Es ist schwer zu sagen, was genau seine Absicht war. Aber ich denke, dass die Gesamtheit der Umstände (...) uns Grund zu großer Sorge geben sollte“, sagte John Miller von der New Yorker Polizei. Die neugotische Kathedrale an der Fifth Avenue wurde im 19. Jahrhundert gebaut.


CDU will Impfpflicht in Rheinland-Pfalz

(dpa/lrs) - Die CDU-Landtagsfraktion hat eine verpflichtende Impfung gegen Masern in Rheinland-Pfalz gefordert. Die von Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) vorgesehene Verpflichtung für Gesundheitsberufe reiche nicht aus, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Christoph Gensch am Donnerstag in Mainz. „Eine breite Schutzwirkung werden wir nur durch die Einführung einer Impfpflicht für die Masern erreichen.“

„Bei Masern handelt es sich um eine hochansteckende Krankheit, mit schwerwiegenden Komplikationen, die lebensbedrohlich sein kann“, betonte Gensch. Bereits der Aufenthalt im selben Raum reiche aus, um sich zu infizieren. Seine Fraktion unterstütze daher die Absicht von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), eine Impfpflicht gesetzlich festzuschreiben. Bei mehr als 70 000 Kleinkindern in Deutschland fehle der Schutz gegen Masern. Zudem hätten viele junge Erwachsene die notwendige zweite Impfung nicht bekommen.

Kurzmeldungen Lokales 18.04.2019

Bahnverkehr Richtung Longwy unterbrochen

(jt) – Wegen eines technischen Zwischenfalls ist der Zugverkehr zwischen Rodange und Longwy (Linie 70) derzeit unterbrochen. Laut CFL sei mit Verspätungen und Zugausfällen zu rechnen. Auf dem betroffenen Streckenabschnitt wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Wie lang der Ausfall dauern wird, ist noch nicht bekannt. Das Problem wurde kurz vor 11 Uhr im Netz der französischen Bahn auf Höhe Longwy festgestellt. 

Indonesien-Wahl: Regierungspartei liegt laut Prognosen vorn

(dpa) - Nach der Parlamentswahl in Indonesien liegt die Regierungspartei des bevölkerungsreichsten muslimischen Landes klar vorn. Die „Partei des demokratischen Kampfes“ (PDI-P) des amtierenden Präsidenten Joko Widodo kam nach Prognosen vom Donnerstag auf rund 20 Prozent der Stimmen. Die Oppositionspartei Gerindra von Widodos Herausforderer Prabowo Subianto folgte demnach an zweiter Stelle mit knapp 13 Prozent der Stimmen. Beide Parteien gelten als nationalistisch. Vertreter von 16 Parteien standen für 575 Parlamentssitze zur Wahl. Wegen der Größe des Vielinselstaats wird es längere Zeit dauern, bis alles ausgezählt ist. Das offizielle Ergebnis wird erst im Mai erwartet.

Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert Taiwan

(dpa) - Ein Erdbeben der Stärke 6,1 hat die Inselrepublik Taiwan erschüttert. Das Zentrum des Bebens am Donnerstag lag unter der Stadt Hsiulin im Osten der Insel und wurde in einer Tiefe von 18,8 Kilometer gemessen, wie das taiwanesische Wetterbüro mitteilte.

Die U-Bahn der Hauptstadt Taipeh stellte vorübergehend den Betrieb ein. Berichte über Schäden oder Opfer lagen unmittelbar nach dem Beben nicht vor.

Kurzmeldungen Lokales 18.04.2019

Drei Verkehrsunfälle am Mittwochabend

Zu drei Verkehrsunfällen mussten die Rettungskräfte am Mittwochabend ausrücken. Kurz vor 18 Uhr  verunglückte ein Autofahrer auf der CR167 zwischen Dalheim und Filsdorf, kam aber mit dem Schrecken davon. 

Etwa eine Stunde später kam es in Esch/Alzette zu einem Unfall mit zwei Fahrzeugen, dabei verletzte sich eine Person leicht. Ebenfalls eine leichtverletzte Person verzeichnet der CGDIS bei einem Unfall um kurz nach 22 Uhr auf der CR348 zwischen Warken und Burden.