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Kulturministerium will nach dem Rechten sehen
Lokales 05.01.2016 Aus unserem online-Archiv
Historische Wohnhäuser in Diekirch

Kulturministerium will nach dem Rechten sehen

Zwei der fünf historischen Häuser sind bereits abgerissen. Welches Schicksal den verbleibenden blüht, steht noch nicht fest. Eines davon ist rechts auf diesem Foto zu sehen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist die SNHBM bereits im Gang, neuen sozialen Wohnraum zu schaffen.
Historische Wohnhäuser in Diekirch

Kulturministerium will nach dem Rechten sehen

Zwei der fünf historischen Häuser sind bereits abgerissen. Welches Schicksal den verbleibenden blüht, steht noch nicht fest. Eines davon ist rechts auf diesem Foto zu sehen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist die SNHBM bereits im Gang, neuen sozialen Wohnraum zu schaffen.
Foto: Nico Muller
Lokales 05.01.2016 Aus unserem online-Archiv
Historische Wohnhäuser in Diekirch

Kulturministerium will nach dem Rechten sehen

Nachdem bekannt wurde, dass das Verwaltungsgericht dem Rekurs einer Bürgergruppe stattgegeben und die Entscheidung der ehemaligen Kulturministerin Maggy Nagel gegen eine denkmalschützerische Klassierung von fünf historischen Häusern in Diekirch nachträglich annulliert hat, reagiert das Kulturministerium nun.

(NiM) -  Nachdem am Montag bekannt wurde, dass das Verwaltungsgericht Luxemburg dem Rekurs einer Bürgergruppe stattgegeben und die Entscheidung der ehemaligen Kulturministerin Maggy Nagel gegen eine denkmalschützerische Klassierung von fünf historischen Häusern in Diekirch nachträglich annulliert hat, reagiert das Kulturministerium nun.

Man nehme Kenntnis von der Entscheidung des Verwaltungsgerichts, heißt es in der kurzen Stellungnahme. In dem Zusammenhang sei es aber wichtig klarzustellen, dass die Genehmigung zum Abriss der betroffenen Häuser seitens der Gemeinde Diekirch nicht aufgehoben ist.

Drei der noch nicht abgerissenen Häuser seien noch bewohnt, und man müsse nun zu einer genauen Analyse der Situation schreiten. Dafür werde man sich mit dem Amt für Denkmalschutz, der Stadt Diekirch und auch der „Société nationale des habitations à bon marché“, dem die Häuser gehören, beraten.


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