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Kulturhauptstadt 2022: Escher Kandidatur nun offiziell
Lokales 26.02.2016

Kulturhauptstadt 2022: Escher Kandidatur nun offiziell

Nun stehen die finanziellen Rahmenbedingungen: Esch und der Süden kandidieren um Kulturhauptstadt zu werden.

Kulturhauptstadt 2022: Escher Kandidatur nun offiziell

Nun stehen die finanziellen Rahmenbedingungen: Esch und der Süden kandidieren um Kulturhauptstadt zu werden.
Foto: Claude Piscitelli
Lokales 26.02.2016

Kulturhauptstadt 2022: Escher Kandidatur nun offiziell

Nicolas ANEN
Nicolas ANEN
Der Staat wird 67 Prozent der Kosten übernehmen. Diese werden auf 62 Millionen geschätzt.

(na) - Wohl hatten die Südgemeinden um Esch/Alzette schon etwas länger beschlossen, eine gemeinsame Kandidatur zu stellen, um 2022 das Kulturjahr auszutragen.

Doch unterstrichen die verschiedenen Gemeindeverantwortlichen stets, dass diese Kandidatur nur sein könne, wenn die finanzielle Unterstützung von staatlicher Seite gewährleistet sei.

Kosten auf 62 Millionen Euro geschätzt

Dies ist seit Freitag der Fall. Der Ministerrat beschloss, sich in Höhe von 67 Prozent an den Kosten zu beteiligen. Diese werden auf 62 Millionen Euro geschätzt.

Am Freitagmorgen hatte der Escher Schöffe Jean Tonnar dem Gemeinderat noch erklärt, dass, wenn diese finanzielle Unterstützung gewährleistet sei, das Kandidaturdossier am 15. Mai abgegeben werden müsse.

Examen am 14. Juni

Dieses werde von einer Jury geprüft. Am 14. Juni müsse sich dann in einer Art mündlichem Examen den Fragen dieser Jury gestellt werden.

Jean Tonnar kündigte auch an, dass das Vorhaben im Rahmen einer Gemeinderatssitzung am 22. April näher vorgestellt werden soll. Nicht ohne zu betonen, dass es sich nicht nur um die Kandidatur Eschs, sondern der ganzen Südregion handle.


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