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Kulturhauptstadt 2022: Auch Monnerich will abwarten
Lokales 22.04.2016 Aus unserem online-Archiv

Kulturhauptstadt 2022: Auch Monnerich will abwarten

Ob das Kulturznetrum "Beim Nëssert" in Bergem auch Evente eines eventuellen Kulturjahres empfangen könnte ist derzeit fraglich.

Kulturhauptstadt 2022: Auch Monnerich will abwarten

Ob das Kulturznetrum "Beim Nëssert" in Bergem auch Evente eines eventuellen Kulturjahres empfangen könnte ist derzeit fraglich.
Foto: Raymond Schmit
Lokales 22.04.2016 Aus unserem online-Archiv

Kulturhauptstadt 2022: Auch Monnerich will abwarten

Nicolas ANEN
Nicolas ANEN
Nach Kayl und Käerjeng ist Monnerich die dritte Gemeinde die die Kandidatur von Esch und der Südregion zur europäischen Kulturhauptstadt (vorerst) nicht unterstützten will. In Düdelingen dagegen will man das Vorhaben unterstützen.

(pm/na/rsd) - Auch Monnerich zeigt sich skeptisch gegenüber der Kandidatur von Esch/Alzette und der Südregion zur europäischen Kulturhauptstadt 2022.

So stand die Absichtserklärung, die derzeit in den ProSud-Gemeinden debattiert wird,  am Freitag nicht einmal auf der Tagesordnung des Gemeinderates. Erst auf Nachfrage der CSV-Opposition erklärte Bürgermeisterin Christine Schweich (LSAP), dass man damit abwarten wolle, weil noch zu viele Frage offen stünden.

Unklarheit über Kosten

Zum Beispiel sei nicht klar wie hoch der Anteil für Monnerich letztendlich sein soll. Bisher war vom Organisationsteam aus Esch/Alzette ein maximaler Beitrag von 50 Euro pro Einwohner in Aussicht gestellt worden. Sprich für Monnerich etwa 330000 Euro.

Damit ist Monnerich nach Kayl, das seine Teilnahme abgesagt hat, und Käerjeng, das ebenfalls noch etwas abwarten will, die dritte der elf ProSud-Gemeinde die die Kandidaturs Esch und der Südregion (vorerst) nicht unterstützten will. 

Düdelingen sagt "Ja"

Ein ganz anderer Ton war derweil am Freitag in Düdelingen zu hören. Hier stimmte der Gemeinderat der Absichtserklärung zu, die Kandidatur von Esch und der Südregion zu unterstützen. Bürgermeister Dan Biancalana (LSAP) bezeichnete dies als einmalige Chance für die Aufwertung der Südregion.

So dass mittlerweile sieben der elf ProSud-Gemeinden die Kandidatur unterstützen. Am Montag wird das Thema in Petingen diskutiert. Hier hatte Rätin Cáthia Gonçalves aber bereits im Rahmen einer ProSud-Sitzung ankündigt, dass die Korntalgemeinde das Projekt ebenfalls. unterstützen werde. 


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