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Kriminalpolizei im Sichtflug
Lokales 4 Min. 11.10.2016 Aus unserem online-Archiv
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Analyse

Kriminalpolizei im Sichtflug

Ohne passende Personalstärke wird die Kriminalpolizei kaum noch scharf schießen können.
Analyse

Kriminalpolizei im Sichtflug

Ohne passende Personalstärke wird die Kriminalpolizei kaum noch scharf schießen können.
Foto: Marc Wilwert
Lokales 4 Min. 11.10.2016 Aus unserem online-Archiv
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Kriminalpolizei im Sichtflug

Steve REMESCH
Steve REMESCH
Wer dachte, mit dem Abschluss der Reform würde die Kriminalpolizei in eine gesicherte Zukunft steuern, der irrt. Alles bleibt ungewiss.
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SNPGL reagiert auf Aussagen von APPJ und Generalstaatsanwältin
Die Interessenvertretung der Kriminalpolizisten APPJ erntet nach ihrem erneuten Vorstoß gegen die Polizeireform heftigen Gegenwind von der Polizistengewerkschaft SNPGL. Und auch die Aussagen von Generalstaatsanwältin Solovieff stoßen auf wenig Verständnis.
Laut SNPGL ließen die Justizbehörden die künftigen Aufgabenbereiche des SREC aus dem Gesetzesvorprojekt streichen.
Die neue APPJ-Spitze im Interview
Der Artikel 59 aus dem Gesetzestext zur Polizeireform verfolgt nur ein einziges Ziel: die „Police judiciaire“ zu schwächen. Davon ist die neu gewählte Spitze der Polizeigewerkschaft „Association du personnel de la police judiciaire“ überzeugt.
Neuer Wind,
 aber gleiche 
harte Linie: Tanja Zwanck und Sacha Georges leiten 
seit vergangenem Monat die 
Geschicke der 
Polizeigewerkschaft APPJ.
Leitartikel
Der Wirbel um den Rückzug von Kripochef Neuens hat sich gelegt. Der Gesetzestext zur Polizeireform ist vom Ministerrat abgesegnet. Für Minister Schneider ist Problem damit gelöst. Ganz so einfach ist es aber wohl nicht.
Solovieff: "Ich bin entrüstet"
Der Widerstand von Kripochef Jeff Neuens gegen die Pläne von Etienne Schneider zur Polizeireform war kein Alleingang. Auch die höchste Magistratin im Land, Generalstaatsanwältin Martine Solovieff, ließ ihrem Ärger in einem Schreiben an Schneider freien Lauf.
Martine Solovieff, Generalstaatsanwalt, procureur d'état, photo Christophe Olinger/Luxemburger Wort
Der Minister für Innere Sicherheit Etienne Schneider bleibt dabei. Er wird am Freitag das Gesetzesprojekt zur Polizeireform dem Ministerrat vorlegen. Aber auch wenn das Projekt bereits auf dem Instanzenweg sei, könnten noch Änderungen eingebracht werden.
28.7. Min Economie / Treffen Regierung-Polizeigewerkschaften / Polizeireform / Pressekonferenz nach dem Treffen / Martine Schmit,Etienne Schneider Foto:Guy Jallay
Bei der letzten Unterredung mit dem Minister
Bei der letzten Unterredung mit Minister Etienne Schneider, bevor dieser die Polizeireform dem Ministerrat vorlegen will, hat die Personalvertretung der Kriminalpolizisten ihre Zustimmung für das Gesetzesprojekt verweigert.